Umbruch wird eingeleitet

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Nach dem Verpassen der Weltmeisterschaft wurde vom italienischen Verband ein Umbruch angekündigt und dieser zeigt sich in der ersten Nominierung von Interimstrainer Silvio Baldini. Der 67-Jährige verzichtete in seinem Kader auf die großen Namen und wertvollsten Spieler und berief für die Freundschaftsspiele gegen Luxemburg (3. Juni) und Griechenland (7. Juni) insgesamt 19 Debütanten.
Einzig Kapitän Gianluigi Donnarumma (Man City), die Verteidiger Pietro Comuzzo (AC Florenz) Marco Palestra (Cagliari), Mittelfeldspieler Niccolò Pisilli (AS Rom) und Stürmer Pio Esposito (Inter) standen zuvor schon einmal im Aufgebot der Nationalmannschaft, das diesmal ein Durchschnittalter von 21 Jahren besitzt. Neu dabei sind unter anderem drei Spieler von Borussia Dortmund. Angreifer Samuele Inácio (18), der im Bundesliga-Endspurt zum Stammpersonal beim BVB gehörte, darf ebenso auf sein Debüt hoffen wie seine Teamkollegen und Innenverteidiger Luca Reggiani (18) und Filippo Mane (21) sowie Fabio Chiarodia (20) von Borussia Mönchengladbach.
Baldini ist seit Juli 2025 Trainer der italienischen U21-Nationalmannschaft und übernimmt die Leitung der A-Nationalmannschaft nur für die beiden Freundschaftsspiele, die eigentlich als Vorbereitung für die WM dienen sollten. Folglich dürfte der Kader nur wenig Aussagekraft für die Zukunft haben. Nicht mit dabei sind etwa Sandro Tonali (26; Newcastle), Riccardo Calafiori (24; Arsenal), Alessandro Bastoni (27), Nicolò Barella (29) und Federico Dimarco (28; alle Inter), die alle einen Marktwert jenseits der 50 Millionen Euro besitzen.
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