Kristen Stewart (36) ist bekannt für ihre Rolle als Bella Swan in der „Twilight„-Saga – doch 2019 wagte sie sich mit dem Actionfilm „3 Engel für Charlie“ zurück ins Mainstream-Kino. Die Neuverfilmung des Klassikers unter der Regie von Elizabeth Banks (52) war mit einem Budget von rund 43 Millionen Euro eine große Produktion, spielte weltweit jedoch nur etwa 62 Millionen Euro ein und erhielt gemischte Kritiken. Jetzt hat die Schauspielerin in einem Interview mit dem Magazin Variety offen darüber gesprochen, wie sie die Dreharbeiten damals empfunden hat – und kein Blatt vor den Mund genommen: „Ich habe es gehasst, diesen Film zu machen.“
In dem Interview sollte Kristen verschiedene Drehbuchzeilen aus ihren vergangenen Filmen erraten. Als ihr der Eröffnungssatz aus „3 Engel für Charlie“ vorgelesen wurde – „Wusstet ihr, dass Männer sieben Sekunden länger dafür brauchen, Frauen als Bedrohung wahrzunehmen als Männer?“ – erkannte sie ihn sofort. „Wir wollten einen starken Anfang hinlegen, wisst ihr? Wir wollten verkünden, worum es in diesem Film wirklich geht. Es war zu der Zeit eine gute Idee. Aber ich habe es gehasst, diesen Film zu machen“, sagte sie gegenüber Variety. Den Grund für ihre intensiven Gefühle macht sie dabei deutlich: Ihre Zuneigung zum Original von 2000 sei einfach zu groß. „An diese drei kommt man einfach nicht heran. Cameron, Lucy und Drew… Ich liebe diesen Film“, schwärmte sie von den Originaldarstellerinnen Cameron Diaz, Lucy Liu und Drew Barrymore, wie Filmstarts berichtet.
Kristen wurde 1990 in Los Angeles geboren und begann schon als Kind mit der Schauspielerei. Ihren internationalen Durchbruch feierte sie ab 2008 mit der „Twilight„-Filmreihe, in der sie die Hauptrolle spielte. Nach dem Ende der Saga wandte sie sich verstärkt Independent-Produktionen zu und wurde für ihre Rolle in „Spencer“, in der sie Prinzessin Diana (†36) verkörperte, für einen Oscar nominiert. Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin ist sie mittlerweile auch als Regisseurin tätig.
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