Mit einem bewegenden Nachruf hat Königin Mary (54) nun öffentlich Abschied von ihrem verstorbenen Vater John Dalgleish Donaldson genommen. In der australischen Tageszeitung The Mercury richtet sie emotionale letzte Worte an ihn: „Friedlich entschlief er im Schoß der Liebe. Geliebter und verehrter Ehemann, Sohn, Bruder, Vater, Großvater, Urgroßvater und Onkel. Für viele ein Lehrer und Freund. Möge der Pfiff bei deinem letzten irdischen Versuch leise ertönen.“ Mit dem „leisen Pfiff“ spielte die dänische Königin liebevoll auf die große Rugby-Leidenschaft ihres Vaters an.
Der Tod ihres Vaters trifft Mary besonders schwer, denn die beiden pflegten trotz der großen räumlichen Distanz ein enges Verhältnis zueinander – umso mehr, seit Marys Mutter Henrietta Clark Horne 1997 nach einer Herzoperation verstorben war. John wurde in Schottland geboren und wanderte später mit seiner Frau nach Australien aus, wo er als Dozent für angewandte Mathematik an der Tasmanischen Universität lehrte. Im Laufe seiner Karriere unterrichtete er an Universitäten weltweit – unter anderem auch in Dänemark. Vater und Tochter besuchten sich über die Jahre regelmäßig.
Seinen schottischen Wurzeln blieb John trotz seiner Auswanderung stets verbunden. Als er Mary 2004 zum Traualtar in der Kopenhagener Domkirche führte, tat er dies im traditionellen Schottenrock. John und Henrietta bekamen vier gemeinsame Kinder – darunter Mary, die durch ihre Heirat mit König Frederik X. (58) Teil der dänischen Königsfamilie wurde. Als Mary am 14. Januar 2024 offiziell zur Königin gekrönt wurde, konnte ihr Vater aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands nicht mehr vor Ort dabei sein. Kurz nach seinem Tod hatte Mary bereits auf Instagram mitgeteilt, dass ihr „Herz schwer“ sei und ihre „Gedanken grau“.



