Köln im Finale geschlagen

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Die TSG Hoffenheim ist deutscher U19-Meister. Zum dritten Mal nach 2014 und 2024 sicherten sich die Kraichgauer zum Ende der DFB-Nachwuchsliga den Titel. Im Finale setzte sich das Team von Trainer Paul Ehmann im Stadion der Hoffenheimer Bundesliga-Mannschaft mit 2:0 gegen die Junioren des 1. FC Köln durch. Die Geißböcke waren als Titelverteidiger in die Saison gegangen.
Im diesjährigen Endspiel waren den Kölnern keine Treffer vergönnt, obwohl der FC vor allem zum Ende der ersten Halbzeit gute Chancen hatte. Wenige Minuten vor dem Pausenpfiff ließ Verteidiger Luis Stapelmann (19) eine Großchance liegen, woraufhin Lennard Völp (17) am stark parierenden Hoffenheimer Schlussmann Nico Biedermann (18) scheiterte und Benjamin Ley (18) nur das Außennetz traf. Zu dem Zeitpunkt hatte die TSG dank Toren von Maxim Naumann (18) aus der 18. Minute und Finn Sherlock (17) aus der 37. Minute schon mit 2:0 geführt. Sherlock und Krystof Cizek (18) hatten in der ersten Hälfte weitere Chancen, die Führung war verdient.
Nach dem Seitenwechsel, der sich aufgrund eines Gewitters um kurze Zeit verzögerte, gelang es den Kölnern trotz einer Drangphase nicht, es gegen die Hoffenheimer noch einmal spannend zu machen. Stattdessen verhinderte Köln-Torwart Timo Schmitz (19) in der zwölfminütigen Nachspielzeit sogar noch eine höhere Niederlage. Auf der anderen Seite war auch Biedermann ein starker Rückhalt und wurde als Spieler der Partie gekürt.
Die TSG krönt eine Saison, in der sie seit Februar kein Spiel mehr verloren hat, mit dem Meistertitel und tritt in der kommenden Saison in der UEFA Youth League an. In den Finals besiegten die Kraichgauer den FC Schalke 04, Energie Cottbus und Mainz 05. Die Kölner, die eindrucksvoll den FC Bayern sowie Heidenheim und den SC Paderborn ausgeschaltet hatten, gehen nach dem spektakulären 5:4 im letztjährigen Finale gegen Bayer 04 Leverkusen diesmal leer aus.
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