Collien Fernandes ist offen für eine neue Partnerschaft
von spot on news
01.06.2026, 11:13 Uhr
01. Juni 2026 um 11:13 Uhr
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imago images/Future Image/Nicole Kubelka
Nach den schweren Vorwürfen gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen spricht Collien Fernandes offen über ihren Blick in die Zukunft. Die 44-Jährige macht in einem Interview deutlich, dass sie trotz der Erfahrungen weiter an Vertrauen und an eine neue Partnerschaft glaubt.
- Im Video oben: Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt überrascht Collien mit einem bitteren Fazit
Collien Fernandes (44) spricht über neue Liebe und Vertrauen nach der Trennung von Christian Ulmen (50). Im Gespräch mit Moderatorin Frauke Ludowig (62) für „Exklusiv Weekend“ blickt Fernandes auf eine Zeit zurück, die von Vorwürfen, einem Ermittlungsverfahren und der Scheidung geprägt ist. Zugleich betont sie, dass Männer für sie grundsätzlich nicht aus ihrem Leben ausgeschlossen sind.
Collien Fernandes: „Ich lasse mich nicht schnell fallen, sondern ich prüfe schon etwas genauer”
„Ich bin auch echt erstaunt, dass ich es doch wieder schaffe, so zu vertrauen“, sagte die Moderatorin und Schauspielerin. Die Hoffnung habe sie nicht aufgegeben, „dass es da draußen auch ordentliche Typen gibt“. Auch einen neuen Partner kann sie sich vorstellen: „Grundsätzlich würde ich schon weiterhin mit einem Mann wieder eine Beziehung eingehen wollen.“ Gleichzeitig sei sie vorsichtiger geworden: „Ich lasse mich nicht schnell fallen, sondern ich prüfe schon etwas genauer.“
Collien hält an der Idee einer glücklichen Partnerschaft fest
Für ihre Zukunft hat Fernandes zwar klare Wünsche, will sich aber nicht zu stark festlegen. „Also ich habe mich tatsächlich gefragt, ob ich nochmal heiraten würde. Keine Ahnung! Aber natürlich in einer glücklichen Partnerschaft, wo hoffentlich nicht irgendwie heimlich Dinge passieren, von denen ich nichts weiß, die ich schlimm fände, wenn ich sie wüsste.“
Ein harmonisches Familienleben sei für sie weiter ein Wunschbild. Ob dieses auf Mallorca stattfindet oder an einem anderen Ort, spiele für sie keine entscheidende Rolle. „Ich versuche jetzt gerade, nicht zu festgefahren zu sein. Einfach, weil man ja auch nicht so genau weiß, wo die Reise hingeht.“
Langfristig wünsche sie sich vor allem Ruhe und Stabilität. Irgendwann wolle sie das Gefühl haben: „Ich muss jetzt auch diesen Kampf nicht mehr kämpfen. Man hat einfach den Zug aufs richtige Gleis gesetzt und der fährt dann von alleine weiter, und ich kann einfach Eis essen, am Strand liegen mit einem Menschen, der mir gut tut.“
Forderung nach mehr Einsatz von Männern für Gleichberechtigung
Das Thema Vertrauen verbindet Fernandes in dem Interview auch mit einem gesellschaftlichen Anliegen. Aus ihrer Sicht reicht es nicht, wenn nur Frauen für Gleichberechtigung eintreten.
„Ich finde einfach, die ordentlichen Typen, die müssen laut sein. Und deswegen habe ich mich gefreut, dass jetzt gerade erst am Vatertag so viele Männer da draußen waren und gesagt haben: ‚Wir sind laut, wir wollen Gleichberechtigung'“, sagte sie. Ihrer Ansicht nach kann eine gleichberechtigte Gesellschaft nur entstehen, wenn beide Seiten dieses Ziel mittragen.
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Christian Ulmen
Parallel dazu beschäftigt die früheren Eheleute weiterhin ein juristisches Verfahren. Die Staatsanwaltschaft Potsdam bestätigte in der vergangenen Woche, dass gegen Christian Ulmen (50), den Ex-Mann von Fernandes, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde.
Nach Angaben der Behörde sei „nach der ersten Prüfung der übersandten Informationen der Anzeigenerstatterin ein Anfangsverdacht wegen des Vorwurfs der Körperverletzung im Rahmen häuslicher Gewalt begründet worden“. Dem Verfahren liegen demnach mehrere Vorfälle zugrunde, die sich 2022 und 2023 in Spanien abgespielt haben sollen. Zusätzlich prüfen die Ermittler weiter Vorwürfe sogenannter „digitaler Gewalt“.
Fernandes und Ulmen waren seit 2011 verheiratet. Im vergangenen Jahr machten sie ihre Trennung öffentlich. Im Februar 2026 wurden sie in Palma geschieden. Aus der Ehe stammt eine gemeinsame Tochter.
Von (ae/spot)
Anwalt von Christian Ulmen äußerte sich bereits
Das Magazin „Spiegel“ gab Ulmen eine Möglichkeit zur Stellungnahme. Dessen Anwälte boten den Journalisten ein Hintergrundgespräch an. Auf einen Teil der Vorwürfe gingen sie demnach ein. Aus dem Gespräch dürfte aber nicht berichtet werden.
Auf eine BUNTE.de-Anfrage ließ Christian Ulmens Anwalt am 19. März verlauten, dass „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“ werden. Rechtliche Schritte sollen eingeleitet werden. Am 27. März folgte dann die Veröffentlichung eines Informationsschreibens, in dem Deepfake- und einseitige Gewaltvorwürfe dementiert wurden.
Nach der Anzeige von Fernandes wurden Vorermittlungen eingeleitet. Bisher ist unklar, wie das Verfahren weitergeht. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.



