Historiker sieht Prinz Harrys Weg nach vier Jahren im Exil kritisch
Fast 90 Jahre nach der berühmtesten britischen Abdankung zieht ein Royal-Experte Parallelen zu Prinz Harry. Wegen sinkender Umfragewerte bezweifelt er, dass der Herzog von Sussex in Kalifornien langfristig glücklich wird.
- Im Video oben: Prinz Harry soll Rückzug aus dem Königshaus bitter bereuen
Der Rückzug von Prinz Harry und Herzogin Meghan aus der ersten Reihe der Königsfamilie weckt immer wieder Erinnerungen an die Abdankung von König Eduard VIII. im Dezember 1936, der nach nur 326 Tagen den Thron räumte.
Wie der britische „Mirror“ berichtet, zieht der Historiker Hugo Vickers klare Parallelen zwischen den beiden Männern, die sich im Abstand von 84 Jahren gegen das Protokoll entschieden. Beide fühlten sich unter dem Druck ihrer royalen Pflichten massiv unwohl.
Während Eduard VIII. aus Liebe zu Wallis Simpson verzichtete, wählten Harry (41) und Meghan (44) im Frühjahr 2020 den Weg in die USA – eine Entscheidung, die seither von millionenschweren Medienverträgen und einer Distanz von über 8000 Kilometern zu London geprägt ist.
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Experte analysiert Prinz Harrys Motive
Der Experte sieht jedoch kaum Gemeinsamkeiten zwischen Meghan und Wallis Simpson, abgesehen von ihrer US-Herkunft und ihren vorangegangenen Ehen: Simpson war zum Zeitpunkt der Abdankung bereits zweifach geschieden, während Meghan eine Ehe hinter sich hatte.
Laut „Mirror“ bezweifelt Vickers zudem, ob die Loyalität in der aktuellen Beziehung ebenso tief verwurzelt ist wie beim historischen Vorbild, das bis zum Tod des Herzogs im Jahr 1972 insgesamt 35 Jahre lang hielt. „Ich denke, die einzige Ähnlichkeit besteht darin, dass sie Amerikanerinnen sind und bereits verheiratet waren“, erklärte Vickers.
Mit Blick auf die Opferbereitschaft ergänzte er: „Der Herzog von Windsor hätte alles für Mrs. Simpson getan, und ich weiß nicht, ob Meghan dasselbe für Harry tun würde.“
Prinz Harry wirkt weniger erfüllt
Vickers betrachtet Harrys aktuelle Lebenssituation skeptisch und verweist auf den Kontrast zur 70-jährigen Rekord-Regentschaft von Elizabeth II. Er vertritt die Ansicht, dass Pflichtbewusstsein oft zu echtem Glück führt, während der Prinz – dessen Beliebtheitswerte seit 2017 von über 80 Prozent auf zeitweise unter 30 Prozent sanken – nun weniger erfüllt wirkt.
„Ich denke, wenn man zwischen dem Weg der Pflicht und dem Weg des vermeintlichen Glücks wählen muss, wird der Weg der Pflicht den Weg zum Glück weisen, und Harry scheint viel weniger erfüllt zu sein, seit er sich für den Weg des vermeintlichen Glücks entschieden hat, um bei Meghan zu sein“, zitiert das Blatt den Historiker.

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