Marius Borg Høibys Freilassungsantrag erneut abgelehnt
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von Nicole Kurylonek
06.06.2026, 08:32 Uhr
06. Juni 2026 um 08:32 Uhr
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Die Ereignisse in Norwegen überschlagen sich. Mette-Marit ist auf die Warteliste für eine Lungentransplantation aufgenommen worden. Sohn Marius bat erneut um Freilassung – sein Antrag wurde jedoch abgelehnt.
- Im Video: Haakon von Norwegen bringt seine Mette-Marit ins Krankenhaus
In einer Pressemitteilung gab der norwegische Palast bekannt, dass Mette-Marit (52) auf die Warteliste für eine Lungentransplantation gesetzt wurde. Um in der schwierigen Zeit in der Nähe seiner Mutter zu sein, beantragten Marius Borg Høibys (29) Anwälte kurz vor Urteilsverkündung erneut einen Antrag auf Haftentlassung – dieser wurde jedoch nun abgelehnt.
Polizei hat entschieden: Marius Borg Høibys wird nicht freigelassen
„Wir haben uns nun mit einem schriftlichen Antrag auf Freilassung an die Staatsanwaltschaft gewandt”, erklärte Marius Borg Høibys Verteidiger Petar Sekulic gegenüber „TV 2”. Als Grund führten sie Kronprinzessin Mette-Marits verschlechterten Gesundheitszustand an. Sie sollen den Antrag bereits am Abend des 4. Juni eingereicht haben, als Bilder von Mette-Marit vor dem Rikshospitalet in Oslo aufgetaucht waren und sie erneut mit ihrem Sauerstoff-Rucksack zeigten.
Nur einen Tag später erhielt der Angeklagte dann die ernüchternde Nachricht: Die Polizei lehnt seinen Antrag ab. Polizeianwältin Oda Karterud bestätigte gegenüber „Dagbladet”, Marius Borg Høiby nicht freizulassen, den Fall jedoch zur weiteren Prüfung dem Osloer Bezirksgericht vorzulegen. Marius‘ Verteidiger Petar Sekulic sei von der Entscheidung „sehr überrascht”. Sogar ein Informationsgespräch mit der Familie im Krankenhaus sei laut dem Juristen abgelehnt worden.
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Marius Borg Høiby zuvor dreimal mit Freilassungsantrag gescheitert
Bereits zuvor haben Marius‘ Anwälte einen Antrag auf eine vorzeitige Haftentlassung in den Hausarrest mit elektronischer Überwachung gestellt und sind sowohl vor dem Bezirks- und Berufungsgericht als auch vor dem Obersten Gerichtshof gescheitert. Weil das Gericht vermutet, Marius könne gegen das ihm verhängte Kontaktverbot verstoßen, lehnten sie eine vorzeitige Freilassung ab. Als Gründe für eine Haftentlassung führten der Angeklagte und seine Anwälte an, die Isolation mache dem 29-Jährigen zu schaffen und er wolle bei seiner schwerkranken Mutter sein. Im Gefängnis bekam er zuletzt vermehrt Besuch, unter anderem von Stiefvater Haakon, Halbbruder Sverre Magnus (20) als auch seiner Halbschwester Ingrid Alexandra.
Mit Material von DanaPress
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