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Vier Spieler aus WM-Gruppe J: Last Dance für Messi, Maza will zaubern | Hitkanal.FM

Vier Spieler aus WM-Gruppe J: Last Dance für Messi, Maza will zaubern

Vier Spieler aus WM-Gruppe J: Last Dance für Messi, Maza will zaubern

48 Teams, 48 Profis  

Vier Spieler aus WM-Gruppe J: Last Dance für Messi, Maza will zaubern

©IMAGO

Der Countdown zur Weltmeisterschaft 2026 läuft: 48 Nationen kämpfen ab dem kommenden Donnerstag, 11. Juni, um die begehrteste Trophäe des internationalen Fußballs. Wir haben die globale Expertise unserer Transfermarkt-Mitarbeiter von fünf Kontinenten gebündelt und präsentieren im Vorfeld des Turniers je einen Spieler jedes Teams, den man in den kommenden knapp sechs Wochen auf dem Zettel haben muss: Von potentiellen Rising Stars, über mögliche Überraschungen bis hin zu erfolgshungrigen Routiniers – weiter geht’s mit Gruppe J, bestehend aus Argentinien, Österreich, Algerien und Jordanien.

WM 2026: 48 Teams, 48 Spieler

Lionel Messi: Beim „Last Dance“ zur Titelverteidigung?

Scott Christensen, Areamanager Argentinien bei Transfermarkt: Der Großteil des argentinischen Kaders ist fast allen Fußballfans bestens bekannt. Alle Augen sind zum letzten Mal bei einer WM auf Lionel Messi gerichtet und viele glauben, dass er diesmal aufgrund seines Alters nicht den Ausschlag geben wird – ich glaube jedoch, dass er genau das tun wird. Ich kann natürlich verstehen und stimme zu, dass er nicht auf dem gleichen Niveau wie 2022 spielen wird, wenn man bedenkt, dass er fast 39 Jahre alt ist und regelmäßig in einer schwächeren Liga spielt, aber ich würde niemals an Messis Fähigkeiten zweifeln.

Er mag langsamer und verletzungsanfälliger sein und schneller müde werden, aber wann immer er den Ball am Fuß hat – und erst recht im argentinischen Trikot bei einer Weltmeisterschaft – wird er für Gefahr sorgen, da seine Qualität und sein ausgeprägter Kampfgeist nach wie vor vorhanden sind. Er ist eindeutig der Anführer und das Idol der Mannschaft, und seinen Teamkollegen macht es nichts aus, wenn er nicht verteidigt, da sie wissen, was er im Angriff leisten kann. Deshalb werden sie sich besonders ins Zeug legen, um ihm bei seinem „Last Dance“ womöglich zur Titelverteidigung zu tragen.

Marcel Sabitzer: Noch mehr Verantwortung nach Baumgartner-Ausfall

Dorian Schuster, Area-Manager Österreich bei Transfermarkt: Marcel Sabitzer ist der Anführer der österreichischen Nationalmannschaft. Da David Alaba in letzter Zeit aufgrund von Verletzungen die meisten Spiele verpasst hat, musste der Routinier von Borussia Dortmund in seiner Abwesenheit oft in die Bresche springen. Er ist zudem Vizekapitän hinter Alaba und Marko Arnautovic. Im Gegensatz zu seiner Rolle in Dortmund spielt Sabitzer in der österreichischen Nationalmannschaft oft auf dem linken Flügel und ist nun, nach der Verletzung von Baumgartner, meiner Meinung nach der wichtigste Offensivspieler der Mannschaft.

Sabitzer hat in seinen letzten drei Länderspielen für Österreich getroffen und zwei weitere Tore vorbereitet, sodass das Spiel der Österreicher extrem von seinen Leistungen abhängen wird. Genau wie bei der EM 2024, wo er uns nach einem überraschenden Sieg gegen die Niederlande zum Weiterkommen in der Gruppenphase geführt hat. Wenn Österreich diesen Sommer in Nordamerika für weitere Überraschungen sorgen will, wird Sabitzer wahrscheinlich der Schlüssel dazu sein.

Ibrahim Maza: Viel Rückenwind nach starker Bayer-Debütsaison

Lennart Gens; Redakteur bei Transfermarkt: In einer durchwachsenen Saison für Bayer 04 Leverkusen war Ibrahim Maza der unbestrittene Shootingstar. Obwohl Leverkusen im Sommer viele teure Spieler verpflichtete, wie Malik Tillman (35 Mio. Euro vom PSV Eindhoven) und Eliesse Ben Seghir (32 Mio. Euro vom AS Monaco), war es der vergleichsweise günstige Maza (12 Mio. Euro von Hertha BSC), der sich einen Stammplatz in der Offensive sicherte.

Maza steuerte in 44 Spielen fünf Tore und sieben Vorlagen bei und steigerte damit seinen Marktwert auf 45 Millionen Euro. Wie bereits beim Afrika-Cup im Januar, als er zwei Tore erzielte und eine Vorlage lieferte, wird Maza auch bei der Weltmeisterschaft eine Schlüsselrolle in der algerischen Mannschaft spielen und könnte einer der Spieler sein, die diesen Sommer alle überrascht. Möglicherweise stehen die großen Vereine nach dem Turnier noch länger Schlange als jetzt schon.

Mousa Tamari: Jordaniens bester Spieler der Geschichte

Khalid Borini, Datenscout Jordanien bei Transfermarkt: Mousa Tamari von Stade Rennes ist derzeit der Mann der Stunde in Jordanien. Er ist der einzige jordanische Spieler, dem es gelungen ist, in den europäischen Top-Ligen zu glänzen, und viele halten ihn für den größten jordanischen Fußballer der Geschichte. Er hält zudem den Rekord für den höchsten Marktwert, den ein jordanischer Spieler jemals auf Transfermarkt erreicht hat. Sein Erfolg war kein Zufall, sondern das Ergebnis seines außergewöhnlichen Talents in Verbindung mit einer reifen Mentalität, die ihm half, sich von der jordanischen Liga bis in die französische Liga hochzuarbeiten. Die Fans hoffen, dass er die Nationalmannschaft über die Gruppenphase der Weltmeisterschaft hinausführen wird.

Aufgrund seines außergewöhnlichen Talents wurde er bereits in sehr jungen Jahren zum ersten Mal für die Nationalmannschaft nominiert. Seine größten Stärken sind seine Schnelligkeit und sein Dribbling. Was bei der AFC Asian Cup 2023 geschah, ist ein klarer Beweis dafür, denn es gelang ihm, diese Generation zum ersten Mal in ihrer Geschichte ins Finale des Turniers zu führen. Das Tor, das er im Halbfinale gegen Südkorea erzielte – nachdem er den Ball von vor der Mittellinie aus mitgenommen hatte – beweist die Qualität, die er besitzt.

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