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Marius Borg Høiby erhält überraschenden Beistand von Ex | Hitkanal.FM

Marius Borg Høiby erhält überraschenden Beistand von Ex

Marius Borg Høiby erhält überraschenden Beistand von Ex

Paukenschlag für Marius! Er darf nicht zu kranker Mutter Mette-Marit

Photo by LISE ASERUD/NTB/AFP via Getty Images

Marius Borg Høiby sprach in einer Anhörung vor Gericht über die gesundheitliche Situation seiner Mutter Mette-Marit.

  • Im Video oben erfahrt ihr, wieso der Richter eine Fußfessel für Marius abgelehnt hat.

Am 15. Juni wird im Strafverfahren gegen Marius Borg Høiby (29) ein Urteil erwartet. In den vergangenen Wochen hatte der Angeklagte bereits mehrere erfolglose Versuche unternommen, eine Haftentlassung gegen eine Überwachung per Fußfessel in Skaugum zu erreichen, scheiterte dabei jedoch vor drei Gerichtsinstanzen.

Marius‘ Mutter Mette-Marit lebensbedrohlich krank

Nach den jüngsten Meldungen über den lebensbedrohlichen Gesundheitszustand seiner Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit (52), stellte er laut „SE og HØR“ erneut einen Antrag auf Freilassung. Dieser wurde laut Polizei wieder abgelehnt.

Am Montag (8. Juni) erhielt Marius dennoch eine Anhörung vor Gericht. Wie mehrere norwegische Medien berichten, wollte er darum kämpfen, zumindest in den letzten Tagen vor Urteilsverkündung mit Fußfessel auf Skaugum in der Nähe seiner kranken Mutter verbringen zu können. Das Königshaus teilte kürzlich mit, dass sich der Zustand von Mette-Marit deutlich verschlechtert habe und sie mittlerweile auf der Warteliste für eine Lungentransplantation stehe.

Marius weint vor Gericht, als es um Mette-Marit geht

„Die Situation meiner Familie ist ohnehin schon schwierig genug. Ich möchte raus, um für meine Mutter da zu sein, die schwer, schwer krank ist”, sagte Marius vor Gericht aus.

Er sprach auch darüber, wie schmerzhaft es sei, seine Mutter im Gefängnis zu sehen, wie vergangenen Sonntag (7. Juni): „Es ist schwer, daran zu denken, dass es jeden Sonntag, wenn wir uns sehen, das letzte Mal sein könnte, dass ich sie sehe”, sagte Marius und fügte hinzu: „Ich weiß nie, wann eine Lunge frei wird. Es ist eine Operation, die mit einem hohen Risiko verbunden ist. Im Gefängnis zu sitzen, während ich weiß, dass es meiner Mutter so schlecht geht, ist unerträglich.”

Kurz vor der Anhörung durfte Marius das Gefängnis kurzzeitig verlassen, um seine Mutter zu treffen. „Er wurde im Zusammenhang mit einem Informationsgespräch mit dem Arzt des Rikshospitals vorgestellt”, sagte Verteidiger Petar Sekulic kurz vor der Gerichtsverhandlung am Montag gegenüber „NTB”. Das Gespräch hätte demnach in Skaugum stattgefunden.

Marius sagte dazu vor Gericht unter Tränen aus: „Meine Mutter zu Hause zu sehen, war eine ganz andere Erfahrung, als sie im Gefängnis von Oslo zu sehen. Es war eine ganz andere Mutter, es war unglaublich schön, sie zu sehen.”

Und weiter: „In einer solchen Zeit als Familie zusammenzuhalten, ist sehr wichtig. Nicht nur für Mama, sondern auch für den Rest der Familie. Zu wissen, dass ich sie, während ich im Gefängnis von Oslo sitze, einmal pro Woche sehen darf. Die letzten beiden Male hat sie auf dem Sofa gelegen und geschlafen, weil sie keine Energie hat.”

Marius Borg Høiby und Mama Mette-Marit von Norwegen am 23. Juni 2016

Marius Borg Høiby und Mama Mette-Marit von Norwegen am 23. Juni 2016 Photo by Julian Parker/UK Press via Getty Images

Marius Borg Høiby wird aus Haft entlassen

Vor Gericht wurde am Ende entschieden, dass Marius Borg Høiby vorläufig aus der Untersuchungshaft entlassen werden soll. Sein Anwalt erklärte, Marius sei erleichtert über die Entscheidung, da er nun wieder bei seiner Mutter und seiner Familie sein könne. Laut Gericht gilt die Gefahr weiterer Straftaten derzeit als gering. Zudem wurde berücksichtigt, dass eine fortgesetzte Inhaftierung sowohl für Marius als auch für seine Mutter, Kronprinzessin Mette-Marit, eine erhebliche zusätzliche Belastung darstellen würde.

Die Staatsanwaltschaft legte jedoch Berufung gegen die Entscheidung ein. Deshalb bleibt Marius vorerst in Haft, bis über die Berufung entschieden wird – voraussichtlich am Dienstag (9. Juni) oder am Mittwoch (10. Juni).

Frogner-Frau unterstützt Ex überraschend

Kurz vor der Anhörung wurde berichtet, dass die sogenannte Frogner-Frau, eine frühere Partnerin von Marius Borg Høiby und zugleich mutmaßliches Opfer im Hauptverfahren, sich überraschend hinter ihn gestellt hatte.

Laut „Nettavisen“, die sich auf entsprechende Dokumente berief, soll sie es generell befürworten, dass Høiby unter Auflagen wie einer Fußfessel in sein häusliches Umfeld zurückkehren kann, um in der Nähe seiner Familie zu sein. Als zentralen Grund nannte sie dabei die schwere Erkrankung von Kronprinzessin Mette-Marit, die an chronischer Lungenfibrose leidet.

Demnach habe sie zudem erklärt, dass die Polizei über ihre Position informiert werden solle. „Sie glaubt, dass die Situation, in der seine Familie steckt, schlimm ist, und fühlt, dass sie der Grund dafür ist, dass er im Gefängnis sitzt. Sie wünscht sich das Beste für ihn und die Familie”, sagte eine Frau aus dem Umfeld der Frogner-Frau gegenüber „Nettavisen”.

Anwältin stellt klar

Die Anwältin der Frogner-Frau, Mette Yvonne Larsen, erhob kurz darauf schwere Vorwürfe gegen das Umfeld von Mette-Marits Sohn. Gegenüber „TV 2” und „Aftenposten” erklärte sie, ihre Mandantin sei wiederholt unter Druck gesetzt worden, um eine Aufhebung des Kontaktverbots von Marius gegenüber der Frogner-Frau zu erreichen. Zudem kritisierte sie, dass private Äußerungen ihrer Mandantin ohne Zustimmung an die Öffentlichkeit gelangt seien. Der Vorfall sei bereits der Polizei gemeldet worden.

Gleichzeitig stellte die Anwältin klar, dass ihre Mandantin weiterhin am Kontaktverbot festhält, jedoch keine Einwände dagegen habe, dass Høiby unter Auflagen seine Mutter in der aktuellen familiären Situation sehen kann.

Marius Borg Høiby soll unter anderem mehrfach gegen Kontaktverbot verstoßen haben

Die Beziehung zwischen Marius Borg Høiby und der sogenannten Frogner-Frau wurde im Laufe der Ermittlungen zu einem zentralen Bestandteil des Verfahrens gegen ihn. Nach dem Ende der Beziehung wurde ein Kontaktverbot verhängt, das laut Polizei und Anklage mehrfach verletzt worden sein soll und eine wichtige Rolle im Prozess vor dem Osloer Amtsgericht spielte.

Kurz vor Beginn der Hauptverhandlung wurde Marius Borg Høiby erneut festgenommen, nachdem die Polizei neue Vorwürfe wie Drohungen, Gewalt und weitere Verstöße gegen Auflagen geltend gemacht hatte. Die Staatsanwaltschaft setzte daraufhin durch, dass er bis zur Urteilsverkündung in Untersuchungshaft bleibt.

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