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DFB-Kader nach Geburtsorten: 435 Millionen Marktwert im Süden | Hitkanal.FM

DFB-Kader nach Geburtsorten: 435 Millionen Marktwert im Süden

DFB-Kader nach Geburtsorten: 435 Millionen Marktwert im Süden

Marktwert-Landkarte 

DFB-Kader nach Geburtsorten: 435 Millionen Marktwert im Süden

©IMAGO

Deutschlands WM-Kader 2026 zeigt geografisch ein klares Profil. Ein Blick auf die Geburtsorte der 26 Nationalspieler in der Transfermarkt-Datenbank macht deutlich: Der Süden und Westen des Landes stellen den Kern des Aufgebots von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Der Norden ist punktuell vertreten, der Osten dagegen nur mit wenigen Spielern. In Sachen Marktwert zeichnet sich das Bild wie folgt: Der Süden ist mit 435 Millionen Euro deutlich vorn, der Westen folgt mit 293 Mio. Euro, während der Norden bei 155 Mio. Euro und der Osten bei 46 Mio. Euro liegen.

Dortmunds Waldemar Anton, geboren in Almalyk in Usbekistan, ist der einzige Spieler im auf 947 Mio. Euro taxierten DFB-Kader, der nicht in Deutschland zur Welt kam. Besonders stark ist in Sachen regionaler Herkunft der Süden vertreten. Zehn der 26 Spieler wurden in Bayern oder Baden-Württemberg geboren. Aleksandar Pavlovic und Angelo Stiller stammen aus München, Nathaniel Brown aus Amberg, Jamie Leweling und David Raum aus Nürnberg. BaWü bringt mit Jamal Musiala aus Stuttgart, Nico Schlotterbeck aus Waiblingen, Joshua Kimmich aus Rottweil, Pascal Groß aus Mannheim und Oliver Baumann aus Breisach am Rhein ebenfalls fünf Nationalspieler hervor.

Ähnlich prägend ist der Westen. Nordrhein-Westfalen stellt mit acht Spielern das größte einzelne Bundesland im deutschen WM-Kader: Florian Wirtz kommt aus Pulheim, Assan Ouédraogo aus Mülheim an der Ruhr, Kai Havertz aus Aachen, Malick Thiaw aus Düsseldorf, Leroy Sané aus Essen, Alexander Nübel aus Paderborn, Leon Goretzka aus Bochum und Manuel Neuer aus Gelsenkirchen. Nimmt man Nadiem Amiri aus Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz hinzu, kommt der Westen insgesamt auf neun Spieler.

Der Norden ist dagegen deutlich weniger vertreten. Nick Woltemade wurde in Bremen geboren, Felix Nmecha und Jonathan Tah in Hamburg, Deniz Undav in Varel in Niedersachsen. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gehen leer aus. Der Norden deckt zwar unterschiedliche Profile ab – vom Mittelstürmer über den Innenverteidiger bis zum zentralen Mittelfeldspieler –, in der Breite bleibt die Region aber deutlich hinter Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg zurück: Während diese Bundesländer jeweils fünf bis acht Spieler stellen, kommt der gesamte Norden nur auf vier Nationalspieler.

Der Osten spielt im aktuellen Kader eine Nebenrolle. Maximilian Beier wurde in Brandenburg an der Havel geboren, Antonio Rüdiger in Berlin. Aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern findet sich in dieser Liste kein gebürtiger Nationalspieler. Gerade im Vergleich zu NRW, Bayern und Baden-Württemberg zeigt sich damit ein deutliches regionales Ungleichgewicht.

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DFB-Kader nach Bundesländern: Nordrhein-Westfalen an der Spitze

Nach Bundesländern ergibt sich ein klares Bild: Nordrhein-Westfalen liegt mit acht Spielern vorn. Dahinter folgen Bayern und Baden-Württemberg mit jeweils fünf. Hamburg stellt zwei Nationalspieler. Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Berlin und Brandenburg kommen jeweils auf einen Spieler. Mehrere Bundesländer sind im 26er-Aufgebot gar nicht vertreten.

Blickt man darüber hinaus auf die aktuelle Vereinszugehörigkeit, stellt der FC Bayern mit sechs Spielern den größten Block. Dahinter folgen der VfB Stuttgart mit vier Spielern sowie Borussia Dortmund ebenfalls mit vier Profis. RB Leipzig stellt mit Ouédraogo und Raum zwei Nationalspieler, genau wie Newcastle United mit Woltemade und Thiaw.

Wirtz steht beim FC Liverpool unter Vertrag, Havertz beim FC Arsenal, Rüdiger bei Real Madrid, Sané bei Galatasaray, Groß bei Brighton & Hove Albion, Brown bei Eintracht Frankfurt, Amiri bei Mainz 05 und Baumann bei der TSG Hoffenheim. Insgesamt sind 19 der 26 Spieler bei deutschen Vereinen aktiv, sieben verdienen ihr Geld im Ausland.

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