Seit Donnerstag rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Sonntag ist auch die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich gegen Curaçao in den Wettbewerb gestartet. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.
16:17 Uhr
„Liebe Roxane“: Diomande berichtet vom Tod seiner Schwester
„Ich werde beweisen, dass du recht hattest“, dafür werde er alles geben, schreibt Yan Diomande am Schluss seines kurz vor dem zweiten WM-Spiel der Elfenbeinküste am Samstag gegen Deutschland veröffentlichten Briefs. Er beginnt mit: „Liebe Roxane, erinnerst du dich …“ Es ist ein Brief an seine im Alter von 15 Jahren verstorbene Schwester, die dem Bundesliga-Profi von RB Leipzig alles bedeutete.
„Noch bevor ich überhaupt echte Fußballschuhe hatte, hast du allen gesagt: Mein Bruder wird der Beste der Welt werden“, schrieb der 19-Jährige. Das Magazin „The Players‘ Tribune“ veröffentlichte den Brief in voller Länge und mit Bildern aus der Jugend des Angreifers. „Ich werde das erreichen, was du vorhergesagt hast, das schwöre ich. (…) Ich schreibe das, weil ich möchte, dass du weißt: Ich werde dafür sorgen, dass deine Erinnerung weiterlebt“, so Diomande weiter. Seine Schwester starb dem Brief zufolge wenige Wochen vor seinem Leganés-Debüt im März 2025 in Spanien.
Jemand habe ihr auf einer Party etwas ins Getränk getan, sie sei nie wieder aufgewacht. Vor ihrem Tod habe er noch Gefühle gehabt. „Heute fühle ich nichts mehr. Es ist, als wäre ich gar kein Mensch mehr. Seit deinem Tod bin ich einfach leer“, so der Bundesliga-Shootingstar, der von den Glücksmomenten mit seiner kleinen Schwester berichtete. „Erinnerst du dich, wie wir zusammensaßen und davon träumten, nach Frankreich zu ziehen? (…) Du warst die Einzige, die immer daran glaubte, dass ich der nächste Cristiano werden könnte, während alle anderen lachten. (…) Alles, was du gesagt hast, ist wahr geworden. Morgen reisen wir tatsächlich zur Weltmeisterschaft. Wirklich. Dein Bruder wird für die Elfenbeinküste spielen, wie Drogba, wie Yaya , wie Gervinho.“
Der Jungstar berichtet auch von seiner Zeit in Deutschland. Er war nach seinem Wechsel zu RB ständig zu spät gewesen. „Na ja, nicht wirklich zu spät. Ich war pünktlich – was in Deutschland bedeutet, dass man viel zu spät ist“, schrieb er. „Also weißt du schon, was ich gemacht habe. Ich begann, zu allem 90 Minuten zu früh zu erscheinen. Ich war immer so früh da, dass die Jungs anfingen, mich ‚den Deutschen‘ zu nennen.“ Der Fußballplatz sei der einzige Ort, „an dem ich mich noch zu Hause fühle“, schreibt Diomande. „Dort bin ich ruhig und dort kann ich mit dir sprechen. Ich wünschte nur, du wärst noch hier, damit ich dir das sagen könnte …“
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15:33 Uhr
Abbruch von ZDF-Stream ärgert Zuschauer
Ein Streaming-Ausfall kurz vor Ende des WM-Spiels zwischen Österreich und Jordanien (3:1) hat für Ärger bei einigen Fans gesorgt. In der Nachspielzeit der Partie brach der ZDF-Stream des Einzelspiels plötzlich ab, die Zuschauer verpassten den Treffer zum 3:1-Endstand per Handelfmeter durch den früheren Bundesliga-Profi Marko Arnautovic. Um 8 Uhr wurde Werbung eingeblendet, zudem sprang der Stream bei manchen Usern auf den Beginn der Übertragung.
„Wir bedauern die kurze Unterbrechung im Eventlivestream am frühen Morgen noch vor Abpfiff der Partie. Im 24/7-Livestream war die Übertragung des Spiels komplett zu sehen“, teilte der Sender auf „dpa“-Anfrage mit. Bereits zuvor war auf dem Instagram-Account des Senders eine Entschuldigung kommuniziert worden: „Sorry, da hat uns leider ein technischer Fehler die Schlussphase versaut. Wir geloben Besserung!“ Der Sender hatte bereits am Eröffnungstag der WM für Ärger bei vielen Zuschauern gesorgt, als er wegen eines Werbeblocks Teile der Eröffnungsfeier aus Mexiko nicht live zeigte.
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14:42 Uhr
Südkoreas Tor-Held: Was eine Suppe damit zu tun hat
Hae-seon Oh ist im Emotionsrausch. „Was ich fühle, geht über Worte hinaus“, sagte der 57-Jährige der „Korea Times“. Am Ende des Tages, der Oh in diesen Zustand absoluter Glückseligkeit versetzte, hatte auch die Stimme ordentlich gelitten. Der Grund liegt in der Familie: Er ist der Vater von Südkoreas Auftakt-Held Hyeon-gyu Oh, der, wenn es so gelaufen wäre wie gedacht, als Bundesliga-Spieler des VfB Stuttgart zur WM gereist wäre.
Denn er sollte Nick Woltemade ersetzen, den es in die Premier League zu Newcastle verschlagen hatte. Beim Medizincheck fiel Oh durch, dem Bericht der „Korea Times“ war ein früherer Kreuzbandriss der Grund. Seit Februar spielt er nun in der Türkei bei Besiktas. Sein Vater war in all den schweren Stunden für ihn da. Hae-seon Oh eröffnete sogar ein Restaurant mit einer speziellen Suppe, damit er seinen Sohn bei der Ernährung und Genesung unterstützen konnte: „Da sie als gesundes, nahrhaftes Essen gilt, habe ich Hyeon-gyu praktisch gezwungen, sie jeden Tag zu essen.“ Für den auf 15 Mio. Euro taxierten Profi hat es sich scheinbar ausgezahlt.
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13:22 Uhr
Rekord für Frankreich: Wertvollste Startelf der WM-Geschichte
Frankreich ist mit einem 3:1 gegen den Senegal in seine Mission dritter WM-Titel gestartet. Dabei sorgte nicht nur Top-Angreifer Kylian Mbappé für eine Bestmarke, der nun Rekordtorjäger der Les Bleus ist, sondern auch die Mannschaft. Noch nie in der Historie der Transfermarkt-Marktwerte, die seit 2004 erhoben werden, war eine Startelf bei einer Weltmeisterschaft wertvoller. Auf 908 Millionen Euro kamen die elf zu Beginn ausgewählten Spieler von Trainer Didier Deschamps. Damit überbot die Équipe Tricolore ihren eigenen Höchstwert von 2018.

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13:13 Uhr
Teams verwechselt: Türkischer Sender zieht Kommentator ab
Der türkische Staatssender TRT hat einen langjährigen Kommentator vom Team der WM-Berichterstattung abgezogen, weil dieser die Spieler des Irans und Neuseelands verwechselt hat. Nach dem Spiel der Gruppe G in der deutschen Nacht zu Mittwoch erklärte TRT auf der Plattform X, der Kommentator sei nicht mehr Teil des Teams um die Weltmeisterschaft und werde nicht mehr an der Berichterstattung mitwirken. Eine Untersuchung sei eingeleitet worden.
Der Sender bezeichnete den Vorfall als inakzeptabel und nicht vereinbar mit den Standards von TRT. Dass jemand mit 30 Jahren Erfahrung in der Sportberichterstattung einen solchen Fehler mache, sei inakzeptabel. Der Kommentator hatte bei dem Spiel vier Minuten lang die Spieler von Neuseeland in schwarzen Trikots mit denen der Spieler des Irans in Weiß verwechselt. Später korrigierte er während der Live-Übertragung seinen Fehler. Der Vorfall hatte zu scharfer Kritik in den sozialen Medien geführt.
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12:36 Uhr
Gala dank Glück? Rot-Kontroverse nach Foul von Messi
Lionel Messi ist nach seinem magischen Auftritt beim 3:0 Argentiniens gegen Algerien wieder einmal in aller Munde – doch nicht nur wegen seiner Drei-Tore-Gala. Denn nach einem Foul im Auftaktspiel des Titelverteidigers bei der Weltmeisterschaft ist eine Kontroverse entbrannt, ob der 38 Jahre alte Superstar nicht hätte vom Platz gestellt werden müssen. „Für mich ist das eine Rote Karte. Wir haben diverse Beispiele aus der Bundesliga, wo das mit Rot bestraft wurde“, sagte der frühere Bundesliga-Schiedsrichter und TV-Experte Patrick Ittrich bei „MagentaTV“.
Was war passiert? In der 31. Minute trat Messi seinem algerischen Gegenspieler Aïssa Mandi von hinten in Wade und Achillessehne. „Das ist mindestens eine Gelbe Karte. Da hat er deutlich überzogen, das war ein Tritt in die Wade, da hätte er schon Gelb verdient gehabt“, sagte „ARD“-Experte Thomas Hitzlsperger. Doch der polnische Referee Szymon Marciniak beließ es bei einer Ermahnung und auch die Videoassistenten griffen nicht ein.

Nach Meinung von Ittrich waren in der Szene zwei von drei Kriterien für Rot gegeben: Messi hatte „null Komma null“ die Chance, an den Ball zu kommen, und das Trefferbild habe „übel“ ausgesehen. „Das Einzige, was fehlt, ist die Dynamik“, sagte der 47-Jährige. Deswegen habe sich wohl auch der VAR nicht gemeldet. „Das ist aber eigentlich regeltechnisch eine Rote Karte. Wenn ich das so auf dem Platz wahrgenommen hätte, hätte ich Rot gegeben. Wenn der Schiedsrichter Rot gezeigt hätte, wäre das safe nicht zurückgenommen worden“, betonte Ittrich. Bei einem Platzverweis hätte Messi nach seinem ersten Tor in der 17. Minute nicht mit noch zwei weiteren Treffern glänzen können.
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11:42 Uhr
Südkoreas Training ausspioniert? Drohne zum Absturz gebracht
Ein möglicher Spionagevorfall sorgt beim WM-Teilnehmer Südkorea für Aufregung. Nach übereinstimmenden Medienberichten soll das nicht öffentliche Training des Teams in Zapopan vor dem wichtigen zweiten WM-Spiel gegen Co-Gastgeber Mexiko mit Hilfe einer Drohne ausgekundschaftet worden sein. Die Drohne sei am Dienstag zu Beginn des Trainings gesichtet worden, als sich die Spieler um ihren Star Heung-min Son in Zapopan aufwärmten. Ein mexikanischer Militärangehöriger, der im Basiscamp der Mannschaft stationiert ist und für die Störung von Drohnen zuständig ist, habe das Flugobjekt zum Absturz gebracht.
Den Berichten zufolge konnten die mutmaßlichen Täter die Drohne wieder einsammeln und fliehen. Der Fußballverband Südkoreas habe die FIFA über den Vorfall informiert. Südkorea war mit einem 2:1 gegen Tschechien in die WM gestartet und trifft nun im Spitzenspiel der Gruppe A am Freitag (3 Uhr/MagentaTV) in Guadalajara auf Mexiko. Der Co-Gastgeber der WM hatte zuvor sein Auftaktspiel mit 2:0 gegen Südafrika gewonnen.
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11:02 Uhr
Tuchel mag erst im WM-Finale singen
Thomas Tuchel ist nach wie vor nicht bereit, die englische Nationalhymne mitzusingen. Bei der Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada würde der Nationaltrainer Englands nur eine Ausnahme machen: Sollten die Three Lions das WM-Endspiel erreichen. „Ganz zum Schluss“, wurde Tuchel vom „Telegraph“ zitiert.
Schon bei seiner Vorstellung als englischer Nationalcoach hatte der Deutsche gesagt, sich das Recht, „God save the King“ mitzusingen, erst verdienen zu müssen. Auf die Frage, ob er dies nun beim WM-Auftakt am Abend deutscher Zeit gegen Kroatien machen werde, sagte der frühere Bayern- und Dortmund-Coach: „Noch nicht. Ich glaube, so weit sind wir noch nicht.“ Tuchel sagte weiter, er sei noch zu schüchtern: „Ich möchte niemanden beleidigen und möchte auch nicht den Fokus auf dieses Thema legen.“
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10:24 Uhr
Sorge um Österreichs Posch: Hoffentlich „kein Kieferbruch“
Österreichs Teamchef Ralf Rangnick sorgt sich nach dem 3:1-Sieg gegen Jordanien zum WM-Auftakt um Abwehrspieler Stefan Posch. „Der Kiefer hat wohl ein bisschen geknackst“, sagte Rangnick über den 29-Jährigen, der zuletzt für Mainz 05 gespielt hat. „Wir müssen hoffen, dass es kein Kieferbruch ist. Weil, wenn es das wäre, dann würde er tatsächlich für den Rest des Turniers ausfallen.“ Eine Röntgenuntersuchung soll Klarheit bringen.
Rangnick sprach zudem auf der Pressekonferenz nach der Partie über seinen Kapitän David Alaba, dessen Gesundheitszustand ebenfalls nicht ganz klar sei. Der 33 Jahre alte viermalige Champions-League-Sieger selbst gab jedoch Entwarnung. Zwar habe sein Muskel im Spiel ein wenig zugemacht, es sei aber alles in Ordnung.
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09:11 Uhr
Neuling Usbekistan mit Verspätung zum WM-Debüt
WM-Neuling Usbekistan ist einen Tag vor der Partie in Mexiko-Stadt mit deutlicher Verspätung im Aztekenstadion angekommen. Die Pressekonferenz von Trainer Fabio Cannavaro musste vor der Partie gegen Kolumbien am Donnerstag (4 Uhr/MagentaTV) mehrfach verschoben werden. Letztlich begann sie mit einer Verspätung von mehr als 75 Minuten. Es habe am Verkehr gelegen, teilte die usbekische Delegation mit.
Während das WM-Stadion im Süden liegt, befindet sich der internationale Flughafen eher nordöstlich. Und die Usbeken hatten am Morgen noch in ihrem WM-Camp in Atlanta ihr Abschlusstraining absolviert. Danach machte sich die Mannschaft des italienischen Weltmeisters von 2006 auf den Weg in die Hauptstadt Mexikos. Die Flugzeit liegt etwa bei dreieinhalb bis vier Stunden.
Der Verkehr in Mexiko-Stadt ist vor allem am späteren Nachmittag extrem. Vor dem Auftaktmatch von WM-Mitgastgeber Mexiko hatten die Behörden geraten, sechs Stunden vor dem Anpfiff die Anreise zu starten. Bei der Partie im Aztekenstadion wurde wegen möglicher Proteste allerdings noch eine Sperrzone von rund 1,6 Kilometern eingerichtet. Zudem sorgen überschwemmte Straßen durch Regen immer wieder für große Beeinträchtigungen.
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08:51 Uhr
Pressestimmen zur Messi-Gala: „Die Welt liegt ihm zu Füßen“
Das war gleich zum Auftakt der Weltmeisterschaft die große Lionel-Messi-Show. Der WM-Rekordspieler schießt Titelverteidiger Argentinien allein zum Auftaktsieg beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Dazu stellt er den WM-Torrekord von Miroslav Klose ein. Das schreiben internationale Medien nach dem 2:0 in Kansas City gegen Algerien.
Argentinien
La Capital: „Ein grandioses WM-Debüt Argentiniens gegen Algerien mit einem spektakulären Lionel Messi.“
Clarín: „Mit einem bestialischen Lionel Messi startete Argentinien mit einem Paukenschlag in die Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft 2026.“
La Nación: „Messi ist die WM. Ewiger Kapitän. Drei Tore der 10 zu einem Rekord. (…) Wie immer, Lionel Messi.“
Olé: „Weltmeisterschafts-Show von Lionel Messi mit drei Toren und einem Rekord. (…) Dass er alt ist, dass er in einer untergeordneten Liga spielt, dass er nicht mehr so rennt wie früher. Dass er im Eins-gegen-eins nicht mehr gewinnt, dass er nur noch von seinem Nachnamen lebt, dass er keinen Platz für neue Talente lässt. Willkommen zurück, ihr Experten des Pessimismus. Macht euch darauf gefasst, dass die Nummer 10 hier ist.“
Crónica: „Die Show der 10. Der Kapitän zeigte, dass er besser in Form ist denn je, und die von Lionel Scaloni trainierte Mannschaft startete perfekt in die Weltmeisterschaft.“
USA
Washington Post: „Messi, der nächste Woche 39 Jahre alt wird, hätte gegen Algerien beinahe zwei weitere Tore erzielt, und es sah zu keinem Zeitpunkt so aus, als wäre die leichte Oberschenkelverletzung, die die Fans im Vorfeld des Turniers beunruhigt hatte, ein Problem. (…) Für die Abwehr wurde er auch zu einer Plage.“
Los Angeles Times: „Lionel Messi mag manchmal so aussehen, als stünde er während eines Spiels einfach nur da, doch er beobachtet ständig den Spielverlauf und läuft ohne unnötigen Kraftaufwand in die scheinbar perfekte Position.“
USA Today: „Die WM-Anwärter und Rivalen in Gruppe J, die darauf gehofft hatten, dass der vorher verletzte Lionel Messi Argentiniens WM-Mission nur mit Mühe überstehen würde, erhielten am Dienstagabend eine schreckliche Nachricht: Messi ist so gut wie eh und je.“
Mexiko
Publimetro: „Die Nacht des Königs.“
Mediotiempo: „Die Geschichte der Weltmeisterschaft wird von ihren großen Protagonisten geschrieben. Lionel Messi ist einer von ihnen – eine lebende Legende, die weiterhin Seiten in goldenen Lettern schreiben möchte, so wie er es mit seinem Hattrick getan hat, der Argentinien beim Debüt bei der Weltmeisterschaft 2026 einen 3:0-Sieg gegen Algerien bescherte.“
Spanien
Mundo Deportivo: „Lionel Messi trotzt jeder logischen Erklärung. Er stürmt mit brutaler Wucht in die Weltmeisterschaft, führt die argentinische Nationalmannschaft mit gewohnter Klasse an und löst eine Flutwelle der Verwunderung aus. Das kann doch nicht wahr sein. Dieses Phänomen, das bald 39 Jahre alt wird, schafft es, bei einer Weltmeisterschaft einen Hattrick zu erzielen – und das mit absoluter Selbstverständlichkeit, obwohl er sich erst vor wenigen Tagen von einer Muskelverletzung erholt hat. Ein ewiges Genie!“
Sport: „Die Tränen von Messi an einem perfekten Abend (…). Es ist schon sehr schwer, eine letzte Weltmeisterschaft besser zu beginnen, als es die 10 getan hat.“
Marca: „Messi ist Fußballgeschichte.“
AS: „Historischer Messi. Es geschah in Kansas. Im Herzen von Missouri. Im Land des großen amerikanischen Traums. (…) Die Bühne, auf der er in die Geschichte einging – in die ewige Geschichte des besten Spielers aller Zeiten, des Fußballers, der niemals müde wird. Messi bestritt seine sechste Weltmeisterschaft, als würde die Zeit für ihn stillstehen: Er erzielte einen Hattrick, zog mit Klose als bestem Torschützen bei Weltmeisterschaften gleich und genoss es in vollen Zügen. Ein Kind. Das ist er. Ein glückliches Kind.“
England
Daily Mail: „Die Million-Dollar-Frage vor dieser WM war einfach: Wie viel Energie hat Messi noch übrig? Wir haben nur ein Spiel gebraucht, um das herauszufinden.“
The Sun: „Magischer Messi stellt Allzeit-Torrekord mit epischem Hattrick ein. Wer immer das Drehbuch für Lionel Messi schreibt, hat es schon wieder getan.“
Frankreich
L’Équipe: „Eins, zwei, drei – es lebe Lionel Messi. (…) Und mit dem Ball ist Messi immer noch Messi.“
Le Parisien: „Wer außer Lionel Messi könnte Argentinien besser auf Kurs bringen? Der Chef, das Fußballgenie – das ist nach wie vor er.“
Italien
Gazzetta dello Sport: „Messi schreibt Geschichte! (…) Es gibt keine Worte, nur Emotionen. Messi ergreift das Zepter und schwingt es kraftvoll vor seinen Untertanen. Von wegen Abdankung.“
Corriere dello Sport: „Leo Messi, du bist ein Spektakel: Ein Hattrick und Argentinien schlägt Algerien. Der Champion versetzt die Vereinigten Staaten mit zwei Toren mit dem linken und einem mit dem rechten Fuß in Ekstase: Die Welt liegt ihm zu Füßen.“
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08:33 Uhr
Tuchel heiß auf Englands WM-Start
England will in seinem WM-Auftaktspiel den Grundstein für den ersehnten zweiten Weltmeistertitel nach dem Heim-Triumph vor 60 Jahren legen. „Natürlich träumen wir, wir haben das Recht zu träumen, aber wir wollen uns nichts vormachen. Wir wissen, dass damit Verantwortung und Anstrengung verbunden sind“, sagte Trainer Thomas Tuchel. „Wir wollen uns anstrengen und dann auch das Ergebnis verdienen. Also tun wir das, und es beginnt morgen.“
Am Mittwoch (22 Uhr/ZDF und MagentaTV) treffen die Three Lions in Arlington auf Kroatien mit Mittelfeldstar Luka Modrić. Er hoffe, die englischen Fans können dann das von der Mannschaft sehen, „was ich die letzten 16 Tage gesehen und gefühlt habe: brillanter Einsatz, brillante Atmosphäre“, erklärte Tuchel: „Ich persönlich freue mich sehr.“
Kapitän und Stürmerstar Harry Kane verriet, welche Message er angesichts des großen Titeldrucks an die vielen jungen Spieler im Team habe. „Letztendlich geht es mir darum, mental frei zu sein“, sagte der Torjäger des FC Bayern. „Wenn man das Gefühl hat, alles geben zu können, auf Sieg zu spielen, Druck auszuüben und alles auf dem Platz zu lassen, dann kann man erhobenen Hauptes vom Platz gehen, egal wie das Ergebnis ausfällt.“
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08:12 Uhr
Österreich zittert sich zum Sieg gegen Jordanien
Österreich ist mit einem Zittersieg gegen Jordanien in seine langersehnte erste Weltmeisterschaft seit 28 Jahren gestartet und hat erstmals seit 1990 wieder ein WM-Spiel gewonnen. Die Mannschaft des deutschen Teamchefs Ralf Rangnick besiegte den Außenseiter bei dessen WM-Premiere mit 3:1 (1:0). Vor 36 Jahren hatte es ein 2:1 in der Vorrunde gegen die USA gegeben.
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07:12 Uhr
Kimmich ohne Schuh-Tick: Keine Gedanken über Farbe Pink
Einen Schuh-Tick wie sein ehemaliger DFB-Kollege Toni Kroos hat Joshua Kimmich nicht. Und auch der Hype um die neuen pinkfarbenen WM-Modelle, die er und fast alle Kollegen in Amerika tragen, lässt den DFB-Kapitän kalt. „Also generell habe ich mir über die Farbe Pink noch nicht so viele Gedanken gemacht“, sagte Kimmich im Teamquartier der Nationalmannschaft in Winston-Salem.
Er ziehe halt an, was sein Ausrüster ihm schicke. Und das sind in diesem Sommer die rosa leuchtenden Schuhe, welche die WM-Stars von unterschiedlichen Ausstattern bekommen haben. Dass die Farbwahl nicht von den Fußballern gewählt, sondern von der Sportartikel-Industrie vorgegeben ist, hatte schon Offensivspieler Deniz Undav verraten. Der Stuttgarter trug bei den Aufnahmen zum offiziellen DFB-Teamfoto recht altmodisch wirkende schwarze Schuhe, weil ihm das Modell besonders gefällt. Bei Spielen schlüpft Undav aber auch in die knalligen Treter.
„Ich hatte tatsächlich auch mal so eine Phase in meiner Karriere, wo ich dachte, ja, das ist jetzt der Schuh, mit dem möchte ich bis zum Ende gehen“, erzählte Kimmich. Aber dann sei ein anderer Schuh gekommen. Er sei beim Thema durchaus „sensibel“, aber eher wegen des Modells als der Farbe. Eine Marotte werde er nicht mehr entwickeln. „Ich bin da jetzt nicht so der Typ, der das dann bis zum Ende hinterfragt. Sondern wie ich es gesagt habe, am Ende kommt halt ein Schuh und ich versuche mit dem klarzukommen und damit zu performen“, so der 111-fache Nationalspieler.
06:30 Uhr
Senegal-Kapitän bedauert Einreiseverbot für Fans
Senegals Kapitän Kalidou Koulibaly bedauert, dass viele Fans aus seiner Heimat nicht zur Unterstützung des früheren Afrikameisters bei der WM einreisen können. „Ich denke, jedes Team kann seine eigenen Leute haben, deshalb verstehe ich nicht, warum Menschen aus Afrika nicht ihre eigenen Leute haben können“, sagte der 34-Jährige dem Portal „The Athletic“.
Die Einreisebestimmungen in den USA sind ein großes Thema rund um diese WM. Auch Fans aus Senegal und der Elfenbeinküste sind von Einschränkungen betroffen. Die Senegalesen verloren ihr Auftaktspiel gegen Frankreich am Dienstag mit 1:3 (0:0). Die Partie fand in East Rutherford statt vor den Toren New Yorks, wo verhältnismäßig viele Landsleute der Westafrikaner leben. „Der Verband hat dafür gesorgt, dass unsere Eltern oder enge Familienangehörige dabei sein konnten“, sagte Koulibaly nach der Partie. „Es stimmt aber, dass einige Fans nicht nach Amerika fliegen konnten.“ Er wolle eigentlich nicht über Politik, sondern über Fußball reden, erklärte der Verteidiger. Er finde aber, dass Fußball für jeden da sei. Es sei für ihn „das Wichtigste, dass wir für unsere Fans spielen.“
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05:01 Uhr
Argentinien jubelt: Messi mit Gala zum Klose-Rekord
Zwei Rekorde und ein Dreierpack: Lionel Messi hat beim 3:0 zum WM-Auftakt von Titelverteidiger Argentinien einmal mehr Geschichte geschrieben. Der Weltstar kam zunächst als erster Spieler der Geschichte bei der sechsten WM zum Einsatz, egalisierte dann mit seinen Treffern gegen Algerien die 16-Tore-Rekordmarke von Miroslav Klose.
Messi zauberte in seinem 200. Länderspiel für die Albiceleste 78 Minuten lang, traf in der 17., 60. und 76. Minute. In Kansas City startete der Titelverteidiger damit anders als vor vier Jahren in Katar mit einem Sieg ins Turnier. Damals hatte Argentinien gegen Saudi-Arabien verloren.
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04:46 Uhr
WM als Bühne: Reyna lässt Zukunft bei Gladbach offen
Nach seinem Treffer zum 4:1-Endstand gegen Paraguay beim WM-Auftakt hatte Giovanni Reyna nach einer enttäuschenden Saison bei Borussia Mönchengladbach im US-Trikot endlich wieder etwas zu jubeln. Das Turnier im eigenen Land bietet dem 23 Jahre alten Offensivspieler die Möglichkeit, sich für eine wichtigere Rolle bei den Fohlen oder einen neuen Klub zu empfehlen.
„Ich war nicht ganz glücklich mit der Situation und meinen Einsatzzeiten. Aber in den letzten Spielen war ich im Aufschwung. Wir werden sehen, was ich nächste Saison zeigen kann, jetzt liegt mein Fokus auf der WM“, sagte Reyna der „Sport Bild“. Für die Gladbacher bestritt der US-Amerikaner 20 Einsätze, dabei gelangen ihm ein Tor und eine Vorlage. Im Schnitt stand Reyna nur 29 Minuten pro Spiel auf dem Platz, kein einziges Mal über die volle Spielzeit.
Aktuell soll für Reyna bei den Fohlen keine tragende Rolle als Stammspieler eingeplant sein, vielmehr die des Herausforderers. Gladbach soll bei einem passenden Angebot für einen Abgang offen sein. So wird die WM für Reyna auch persönlich wichtig. „Ich glaube, wir haben ein sehr starkes Team mit viel Energie und einer guten Stimmung. Die Leistungen in den Testspielen waren gut. Ich glaube daran, dass wir etwas Großes erreichen können“, so der 39-fache Nationalspieler.
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04:23 Uhr
Einreise-Streit mit Iran: USA bleiben bei harter Regelung
Die für die WM zuständige Taskforce des Weißen Hauses wehrt sich gegen die Klagen des Irans über die Ein- und Ausreiseverpflichtungen. Irans Trainer und Spieler hatten sich nach dem 2:2 gegen Neuseeland darüber beschwert, noch am Abend zurück nach Mexiko reisen zu müssen und den Eindruck erweckt, mit einer Nacht in Kalifornien gerechnet zu haben. „Wir waren klar darin, dass das der Ablauf ist“, sagte der WM-Beauftragte Andrew Giuliani am Tag nach der Partie.
Vor dem Turnierstart hatte es noch geheißen, die Nationalspieler Irans dürften erst am Spieltag in die USA einreisen und müssten noch am gleichen Tag das Land wieder verlassen. Tatsächlich konnte das Team vor dem Auftakt gegen Neuseeland tags zuvor nach Los Angeles reisen – wenngleich mit deutlich mehr zeitlichem Aufwand, als für die mit der Strecke von Stuttgart nach München vergleichbaren Distanz zu erwarten wäre. Nach Angaben von Irans Kapitän Mehdi Taremi hatte die Reise mehr als fünf Stunden in Anspruch genommen. Zu den Gründen wollte er sich nach dem 2:2 nicht äußern.
03:16 Uhr
Transfer-Empfehlung von Deschamps für Olise
Frankreichs Nationaltrainer Didier Deschamps hat eine klare Transfer-Empfehlung für Michael Olise, der zum WM-Auftakt beim 3:1 (0:0) gegen Senegal zum Spieler des Spiels gewählt wurde. „Er wird weiter sehr gut sein, wenn er beim FC Bayern bleibt“, sagte der 57-Jährige im Gespräch mit der „Sport Bild“. „Trainer Vincent Kompany hat ebenfalls einen sehr großen Anteil daran, dass Michael einen so großen Aufstieg hatte. Er hat unter ihm eine hervorragende Saison gespielt, mit Effizienz, Charakter und Persönlichkeit.“ Der 24 Jahre alte Offensivspieler müsse aber natürlich „selbst seine Karriereentscheidungen“ treffen.
Mit 53 Scorern in 52 Einsätzen hatte Olise maßgeblichen Anteil an der Doublesaison der Münchner. Europas Eliteklubs wie Real Madrid sollen Interesse zeigen, doch für die Bayern-Bosse gilt er als unverkäuflich. „Michael Olise hat eine unglaubliche Entwicklung genommen. Mit uns bei der französischen Nationalmannschaft war es am Anfang etwas schwierig, mühsam. Aber mit Beharrlichkeit und Unterstützung hat er sich entwickelt“, so Deschamps weiter. In München gebe es ein gutes Umfeld. „Heute ist Michael einer der besten Spieler der Welt, aber Medienpräsenz ist nicht sein Ding. Wichtig ist für ihn das Spielfeld, danach will er sein Leben haben.“
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03:00 Uhr
Messis sechstes Mal: Weltmeister setzt WM-Bestmarke
Superstar Lionel Messi ist als erster Fußballer der Welt bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz gekommen. Der 38-Jährige stand beim WM-Auftakt von Titelverteidiger Argentinien gegen Algerien in Kansas City in der Startaufstellung. Es war der 200. Länderspiel-Einsatz des Weltmeisters von 2022.
Mexikos Torwart Guillermo Ochoa kommt ebenfalls auf sechs WM-Turniere, saß zum Auftakt beim 2:0 im Eröffnungsspiel gegen Südafrika aber nur auf der Ersatzbank. Cristiano Ronaldo kann mit Messi gleichziehen, wenn er für Portugal gegen DR Kongo am Mittwoch (19 Uhr/ZDF und Magenta TV) zum Einsatz kommt.
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02:02 Uhr
Zwei Haaland-Tore: Norwegen feiert erfolgreiche WM-Rückkehr
Erling Haaland hat Norwegen zum ersten WM-Sieg seit 28 Jahren geschossen. Dank eines Doppelpacks des Mittelstürmers von Manchester City setzten sich die als Geheimfavorit gehandelten Skandinavier gegen den Irak mit 4:1 (2:1) durch. Der krasse Außenseiter aus dem Nahen Osten stand erstmals seit 40 Jahren wieder bei einer WM auf dem Platz und ist erst zum zweiten Mal qualifiziert.
Vor 63.106 Zuschauern brachte Haaland (29./43.) Norwegen zweimal in Führung. Aymen Hussein (39.) hatten für den Irak zwischenzeitlich ausgeglichen. Nach der Pause legte der eingewechselte Leo Østigård (76.) nach, in der Nachspielzeit unterlief Hussein (90.+7) ein Eigentor.
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01:48 Uhr
Mallorca-Hit nach 7:1 im WM-Stadion: So reagierte die Band
Der Mallorca-Hit „Der Zug hat keine Bremse“ erschallte nach dem 7:1-Sieg des DFB-Team bei der WM gegen Curaçao sogar im Stadion – die Bandmitglieder hat das von den Socken gehauen. Moritz Otte und Joshua Tjong-Ayong saßen nach dem Abpfiff zu Hause vor dem Fernseher, der Ton war bereits stummgeschaltet. „Und dann ging es plötzlich los, unsere Handys klingelten und Nachrichten gingen ein ohne Ende“, erzählte Otte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. „Das war unfassbar, man braucht eine ganze Weile, um zu checken, dass das gerade passiert.“
Gemeinsam mit Fabian Pesch und Paul Steep bilden Otte und Tjong-Ayong die Band Malle Anja. „Der Zug hat keine Bremse“ hatten die Freunde ursprünglich aus Spaß als Geburtstagsgeschenk für Otte aufgenommen. Überraschend war der Song dann zum Party-Hit geworden und lief vor allem im Sommer 2022 in der Mallorcastyle Edition gemeinsam mit Lorenz Büffel und Mia Julia rauf und runter. Jetzt ertönte er auch nach dem Abpfiff des WM-Spiels in Houston. Die Mannschaften dürfen ihre Musik teilweise frei aussuchen.

„Der Song ist ja sowieso schon viel größer geworden, als wir jemals gedacht hätten. Und dann beim größten Sportevent der Welt zu laufen – das hat natürlich noch mal alles getoppt. Das ist für uns gerade kaum greifbar“, sagte Otte. Sogar Bundestrainer Julian Nagelsmann nahm bei der Pressekonferenz nach dem Auftaktsieg Bezug auf den Hit und adelte den Liedtitel als eine Art Leitmotto seines Teams. Er stellte ihn einem nicht deutschsprachigen Journalisten auf Englisch als „The train has no brakes“ vor und erklärte dazu: „Es ist ein deutscher Song und das versuchen wir auch: Immer weiter und weiterzumachen. So als hätten wir keine Bremsen.“
01:22 Uhr
US-Außenministerium: Visum für Mutter von Vozinha möglich
Das Außenministerium der USA möchte der Mutter von Kap Verdes WM-Held Vozinha ein Visum ausstellen. Das sagte ein Sprecher laut eines Berichts von „CNN“. Der Torwart des Außenseiters hatte nach dem sensationellen 0:0 gegen Spanien erklärt, dass seine Mutter aufgrund der fehlenden Kaution für das US-Visum nicht dabei sein konnte.
Der 40-Jährige hatte unter anderem deshalb nach dem Schlusspfiff Tränen vergossen. Laut des „CNN“-Berichts liege das Problem auch darin, dass Vozinhas Mutter aktuell keinen gültigen Reisepass besitzt. Sie sei aber dabei, sich einen zu beschaffen. Kap Verde trifft am Sonntag in Miami auf Uruguay.
➜ Zum Porträt von Kap Verdes WM-Held Vozinha
00:59 Uhr
Müller schimpft über nicht gegebenen Elfmeter
Der für Frankreichs Superstar Kylian Mbappé nicht gegebene Strafstoß beim 3:1 gegen Senegal sorgt auch nach dem Schlusspfiff für Unverständnis. „Das ist einfach nur ein astreines Foul. Es ist für mich ein absolutes Rätsel, ja skandalös, dass es keinen Elfmeter gibt“, sagte der deutsche Ex-Weltmeister Thomas Müller als Experte bei „MagentaTV“ zur vieldiskutierten Szene im ersten Gruppenspiel des Weltmeisters von 2018.

In der 58. Minute war Mbappé in vollem Lauf nach einer Grätsche von Senegal-Star Sadio Mané im gegnerischen Sechzehner zu Boden gegangen, bekam aber keinen Elfmeter. Nicht mal, nachdem der im Iran geborene australische Schiedsrichter Alireza Faghani vom Video-Assistenten zum Check an den Bildschirm geschickt worden war. Auf den TV-Bildern war eine Berührung zu sehen. „Ich weiß, was ich gesehen habe. Es hätte Elfmeter geben müssen“, sagte auch Frankreichs Trainer Didier Deschamps, betonte aber auch: „Der Schiedsrichter hat immer recht.“
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00:45 Uhr
Wende bei Iran-Profi: Torabi kann WM doch fortsetzen
Offensivspieler Mehdi Torabi kann seine Teilnahme für den Iran an der WM in den USA doch planmäßig fortsetzen. Die Ungereimtheiten um das Visum sind inzwischen geklärt, wie der Verband mitteilte. Zuvor hieß es, das Visum des 31 Jahre alten Torabi sei nach der ersten Einreise für das 2:2 gegen Neuseeland für ungültig erklärt worden.
Nun wurde Torabi ein zweites Visum ausgestellt, mit dem dieser für weitere Partien problemlos in die USA einreisen können soll. Der iranische Verband wurde dabei nach eigenen Angaben auch vom Weltverband FIFA unterstützt. Der Iran trifft in der Vorrunde noch auf Belgien und Ägypten. Die beiden Partien finden in Inglewood nahe Los Angeles sowie in Seattle statt.
00:32 Uhr
Gericht bestätigt Einreiseverbot für Ghanas Partey
Ghanas Thomas Partey hat vor Gericht eine Niederlage erlitten und darf nicht auf den letzten Drücker zum WM-Auftaktspiel seines Teams nach Kanada einreisen. Das kanadische Bundesgericht in Ottawa hat den Einspruch gegen die zuvor erteilte Einreiseverweigerung für den 33-jährigen Profi vom FC Villareal abgewiesen. Damit kann Partey beim ersten Gruppenspiel von Ghana gegen Panama am Donnerstag (1 Uhr) in Toronto nicht dabei sein.
Das Gericht stellte in seinem Urteil „die Wahrung der Integrität des kanadischen Einwanderungssystems und die Durchsetzung der vom Parlament getroffenen Entscheidungen“ über die Interessen des Klägers, auch wenn die Umstände des Antragstellers „ungewöhnlich und für ihn persönlich sowie für seine Nationalmannschaft von großer Bedeutung“ seien. Partey steht seit April dieses Jahres wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht. Ihm wird in der Anklage vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. Vor dem Southwark Crown Court in London plädierte Partey auf nicht schuldig. Ein Urteil soll nicht vor Mitte 2027 fallen. Wegen dieser Causa hatten Kanadas Behörden dem Spieler die Einreise verweigert.
00:15 Uhr
Welchen Sportstar Klopp am 59. Geburtstag traf
Jürgen Klopp hat seinen 59. Geburtstag teilweise mit Dirk Nowitzki verbracht. Der frühere Meistermacher von Borussia Dortmund und des FC Liverpool traf sich am Vormittag am Rande der WM mit dem einstigen Top-Basketballer – zum Padel-Tennis, wie der Experte des Senders „MagentaTV“ vor der Übertragung der Partie Frankreich gegen Senegal erzählte. „Es war unglaublich. Wir hatten den Tag unseres Lebens. Auch wenn ich deutlich älter geworden bin heute“, sagte Klopp.
Der gebürtige Schwabe bekam auch noch ein Geburtstagsständchen von seinen „Magenta“-Kollegen im Stadion – unter anderem von den Ex-Weltmeistern Mats Hummels und Thomas Müller, die jeweils einen Luftballon hochhielten. „Was schenkt man einem Mann, der schon alles hat: Ein Geburtstagsständchen, ein schräges Geburtstagsständchen“, sagte Klopp lächelnd, der von Moderator Johannes B. Kerner noch ein Törtchen überreicht bekam.



