Während Urteilsverkündung war Marius Borg Høiby nicht alleine
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HAKON MOSVOLD LARSEN / NTB / AFP via Getty Images
Marius Borg Høiby hat sein Urteil nicht im Gerichtssaal, sondern per Videocall aus dem Gefängnis verfolgt. Doch der Sohn von Mette-Marit war dabei nicht alleine.
Bereits in der vergangenen Woche hatte sein Verteidiger angekündigt, dass Marius Borg Høiby aus „medizinischen Gründen“ nicht zur Urteilsverkündung erscheinen werde. Stattdessen verfolgte er die Entscheidung per Videolink aus dem Gefängnis.
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Eine Verteidigerin war bei Marius im Gefängnis
Allein war Marius bei seiner Schicksalsstunde allerdings nicht. Wie die norwegische Zeitung „Dagbladet” berichtet, bestätigte einer seiner Verteidiger vorab, dass Anna Nielsen von der Kanzlei, die Marius vertritt, während der Urteilsverkündung bei ihm im Gefängnis sein würde.
Nielsen hatte den Prozess bereits zuvor im Gerichtssaal begleitet. Am Montag entschied das Verteidigungsteam, dass sie stattdessen an Høibys Seite bleibt. Seine beiden Hauptverteidiger, Petar Sekulic und Ellen Holager Andenæs, waren währenddessen persönlich im Gerichtssaal anwesend, als die Richter das Strafmaß verkündeten. Weitere Details zur Reaktion des Verurteilten oder zu möglichen Rechtsmitteln wurden zunächst nicht öffentlich gemacht.
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Schmerzensgeld und Freiheitsstrafe für Marius Borg Høiby
Die schwerwiegendsten Anklagepunkte, in denen Marius Borg Høiby schuldig gesprochen wurde, ist die Vergewaltigungen schlafender Opfer. Das Gericht verhängte darauf jeweils eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten. Außerdem wird er verpflichtet, insgesamt 640.000 norwegischen Kronen (umgerechnet rund 58.000 Euro) Schmerzens- und Schadenersatz an vier Frauen zu zahlen.
In zwei weiteren Vergewaltigungsfällen wurde Marius Borg Høiby freigesprochen. Entsprechend wies das Gericht auch die damit verbundenen Schadenersatzforderungen der beiden Frauen zurück.

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