Seit dem 11. Juni rollt der Ball: 38 Tage lang wird in den USA, Mexiko und Kanada der neue Weltmeister ausgespielt. Erstmals gibt es zwölf Vorrundengruppen mit 48 Teams. Am Sonntag ist auch die deutsche Nationalmannschaft erfolgreich gegen Curaçao in den Wettbewerb gestartet. Im WM-Blog halten wir euch über das DFB-Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann sowie alle weiteren Themen rund um das XXL-Turnier auf dem Laufenden.
17:52 Uhr
Rasenschonung: Nagelsmann lässt auf Nebenplatz trainieren
Julian Nagelsmann hat das Training mit der Nationalmannschaft auf einem Nebenplatz fortgesetzt. Grund für den Umzug hinter die Haupttribüne des Spry Stadiums in Winston-Salem war die Schonung des Rasens auf dem Hauptplatz. In den für Medien einsehbaren ersten 15 Minuten der Einheit absolvierten Kapitän Joshua Kimmich und seine Kollegen Passübungen. Alle 27 Akteure des DFB-Teams waren im Einsatz.
Bislang hatten auf dem Nebenplatz die Torhüter um Manuel Neuer trainiert. Das Torwart-Quartett zog für seine spezifischen Übungen diesmal auf dem Uni-Gelände einen Platz weiter. Insgesamt hat die DFB-Elf auf dem Gelände der Wake Forest University drei Plätze zur Verfügung. Um den Hauptplatz kümmerten sich Greenkeeper der Universität und ein Rasenexperte des DFB.
Laut Verband gibt es keine grundsätzlichen Probleme mit der speziellen Bermuda-Grasmischung. Das Abschlusstraining für das zweite WM-Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste soll am Freitag wieder auf dem Hauptplatz stattfinden. Anschließend fliegt die Nationalmannschaft nach Toronto, wo am Samstag (22 Uhr/ZDF und MagentaTV) die Partie stattfindet. Mit einem Sieg hat die DFB-Elf die Teilnahme an der K.o.-Phase sicher.
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17:23 Uhr
Brasiliens Altstar Neymar fällt auch gegen Haiti aus
Der angeschlagene Altstar Neymar wird der brasilianischen Nationalmannschaft auch in ihrem zweiten Gruppenspiel bei der WM nicht zur Verfügung stehen. Statt mit dem Team zur Partie gegen Haiti nach Philadelphia zu reisen, werde der 34-Jährige weiter im Trainingscamp in New Jersey an seinem Comeback arbeiten, teilte der Verband mit. Die Seleção kam zum Auftakt nicht über ein 1:1 gegen Marokko hinaus, gegen Außenseiter Haiti ist sie am Samstag (2:30 Uhr/ARD und MagentaTV) aber klar favorisiert.
Neymar hat wegen einer Wadenverletzung schon seit gut einem Monat kein Pflichtspiel mehr bestritten. Diese Woche konnte er immerhin wieder auf dem Rasen trainieren – phasenweise mit Ball, kurzzeitig sogar im Kreise seiner Teamkollegen. Der frühere Weltklasse-Stürmer befinde sich in der „letzten Phase seiner Genesung“, teilten die Brasilianer mit. Die Sportzeitung „Lance!“ berichtete jedoch, Neymar dürfte frühestens erst nach der Gruppenphase zur Verfügung stehen. Beim ersten WM-Spiel gegen Marokko hatte er zumindest an der Seitenlinie mitgefiebert.
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15:47 Uhr
Wechsel zu Ronaldo-Klub? Portugal-Trainer sorgt für Unruhe
Neben dem Fehlstart gegen die Demokratische Republik Kongo (1:1) sorgt auch die Zukunft von Nationaltrainer Roberto Martínez bei der WM für große Unruhe beim Mitfavoriten Portugal. Medienberichten zufolge hat der 52 Jahre alte Spanier bereits vor Turnierbeginn mit dem saudischen Meister Al-Nassr über einen Wechsel nach der Weltmeisterschaft gesprochen. Für das Team aus der Hauptstadt Riad spielt auch Portugals Superstar Cristiano Ronaldo.
Martínez hatte die Portugiesen 2023 übernommen. Sein Vertrag läuft nach der aktuellen WM in den USA, Mexiko und Kanada aus. Portugiesische Medien hatten bereits in den vergangenen Tagen darüber berichtet, dass der Weggang des Trainers beschlossene Sache sei. Das wies Martínez jedoch zurück. „Das sind keine News. Ich bin komplett fokussiert auf die WM“, sagte er bereits vor dem schwachen Auftritt gegen die Demokratische Republik Kongo.
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15:40 Uhr
Wie das DFB-Team den Spannungsbogen aufrechterhalten will
Nach dem befreienden Tore-Spektakel zum Turnierstart gegen Curaçao (7:1) ist bei der deutschen Nationalmannschaft ein besonderer Spannungsbogen gefragt. „Das passiert im besten Fall durch ein gutes Training, zum einen durch die Intensität, aber zum anderen auch durch den Inhalt, dass man da dann einfach an den Dingen arbeitet, die man verbessern möchte“, sagte Kapitän Joshua Kimmich, der in North Carolina wie ein Hirte über alle Schäfchen wacht. Man habe „noch ein bisschen was zu tun.“
Julian Nagelsmann setzt in jedem Training auf Übungsformen, in denen es ums Gewinnen geht. Wettkampf, Wettkampf, Wettkampf. Das Siegen kann man üben. Beim Bundestrainer, der immer mit einem weißen Zettel auf dem Platz zu sehen ist, hat Kimmich eine Veränderung festgestellt: „Gerade jetzt auch die letzten Wochen und Monate, finde ich, ist er sehr klar in der Kommunikation, was er möchte, was er erwartet, was er von uns verlangt.“

Nagelsmann hat lange vor der WM erkannt, dass andere Mannschaften mehr Top-Stars haben. Die ersten Spiele der Franzosen, Argentinier und Engländer in Amerika untermauern das. Es wird auch gegen die physisch enorm starken Ivorer am Samstag (22 Uhr) auf das Teamwork ankommen. „Man spürt, wir haben ein sehr gutes Miteinander. Die Jungs auf dem Feld, aber auch außerhalb des Feldes“, konstatierte Nagelmann. „Das ist das Entscheidende, dass sie einen sehr guten Geist miteinander haben und gerne zusammen Fußball spielen. Das ist der Schlüssel, das müssen wir beibehalten, da dürfen wir keinen Deut nachlassen.“
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14:51 Uhr
Nach diskriminierender Aussage: Van der Vaart bleibt im TV
Seine diskriminierende Aussage über Japans Fußballer hat für Rafael van der Vaart keine Auswirkungen auf seine Tätigkeit als TV-Experte. Der ehemalige Oranje-Spieler werde auch beim kommenden WM-Spiel der Niederlande am Samstag (19 Uhr) in Houston gegen Schweden wieder das Geschehen für die Sendung „NOS WK avond“ analysieren, teilte ein Sprecher des Senders NOS auf Anfrage der niederländischen Nachrichtenagentur „ANP“ mit.
Van der Vaart hatte beim 2:2 zwischen den Niederlanden und Japan gesagt, die japanischen Spieler würden alle ähnlich aussehen. Damit hatte er versucht, zu erklären, warum die Abwehr der Niederländer den Japaner Daichi Kamada beim späten Ausgleich aus den Augen verloren hatte. Direkt nach der Aussage hatte van der Vaart betont, dies sei ein Witz gewesen. Später hatte der frühere HSV-Profi um Entschuldigung gebeten. Zugleich erklärte er, dass „keine rassistische oder diskriminierende Absicht“ hinter seinen Aussagen gesteckt habe, wie aus einem Statement hervorging, über das „The Athletic“ berichtete.
Nach dem Vorfall hatte es Kritik gegeben. Die britische Antidiskriminierungsorganisation Kick It Out erklärte bei „The Athletic“: „Es ist zutiefst enttäuschend, zu hören, wie ehemalige Spieler rassistische Stereotype über die japanische Mannschaft verbreiten und dann noch nachlegen, indem sie versuchen, die Kommentare als Witz zu verteidigen.“ Er habe „nie jemanden beleidigen, verletzen oder diskriminieren“ wollen, meinte van der Vaart. „Ich verstehe, dass einige Leute meine Aussagen verletzend fanden. Das bedauere ich zutiefst. Wenn ich damit Menschen enttäuscht habe, biete ich meine Entschuldigung an.“
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13:42 Uhr
Einreiseverbot für Wahi: Frankfurter fehlt gegen DFB-Team
Dem ivorischen Nationalspieler Elye Wahi ist die Einreise nach Kanada vor dem WM-Spiel gegen die deutsche Mannschaft verweigert worden. Wie der ivorische Verband mitteilte, wird der 23 Jahre alte Stürmer nicht mit der Delegation nach Toronto reisen. Dort trifft das Team von Trainer Emerse Faé am Samstag (22 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto auf die DFB-Elf – ohne den 18-Millionen-Mann von Eintracht Frankfurt.
„Tatsächlich konnten die für seine Einreise nach Kanada erforderlichen behördlichen Genehmigungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht eingeholt werden“, teilte der Verband auf der Plattform X weiter mit. „Elye Wahi wird daher in den Vereinigten Staaten bleiben und auf die Rückkehr der Mannschaft warten.“ Ob ein Zusammenhang wegen möglicher Manipulationsvorwürfe besteht, blieb zunächst offen.
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12:36 Uhr
Liverpool kapert Newcastles Muñoz-Deal mit Osasuna
Spaniens WM-Fahrer Víctor Muñoz steht vor einem Wechsel zum FC Liverpool. Der Flügelstürmer vom CA Osasuna galt eigentlich als Transferziel von Newcastle United. Die Verhandlungen sollen sich bereits in einem fortgeschrittenen Stadium befunden haben, bevor die Liverpooler dazwischengrätschten. Den Medizincheck soll Muñoz in den USA absolviert haben. Dank einer Weiterverkaufsbeteiligung profitiert auch Ex-Klub Real Madrid.
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12:24 Uhr
Nach Flaschenwurf: Ex-Profi Barton kommentiert blutend
Der frühere englische Profi Warren Barton hat berichtet, während der Übertragung des WM-Spiels Usbekistan gegen Kolumbien als Spielkommentator von einer Bierflasche getroffen worden zu sein. Während der Übertragung des US-Senders Fox News wurde es beim 3:1-Sieg Kolumbiens im Aztekenstadion von Mexiko-Stadt plötzlich hektisch. Co-Kommentatorin Jacqui Oatley bemerkte, dass Barton von einem Gegenstand getroffen wurde.
„Warren hat tatsächlich eine Schnittwunde am Kopf, du blutest wie verrückt. Ich mache keinen Scherz. Was zum Teufel war das, eine ganze Flasche von irgendwas“, sagte Oatley während der Übertragung. Barton beschwichtigte indes: „Nein, ich weiß. Alles gut. Es ist gut. Was auch immer es war, es war scharf, aber mir geht’s gut.“ Schon in der ersten Halbzeit bekam das Duo eine Bierdusche der Fans ab. Später soll den Ex-Profi von Newcastle und Wimbledon eine Flasche getroffen haben.
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12:10 Uhr
Manipulationsverdacht um Wahi: Ermittlungen in Frankreich
Eintracht Frankfurts Elye Wahi ist vor seiner WM-Reise mit dem Nationalteam der Elfenbeinküste offenbar in Frankreich zeitweise in Polizeigewahrsam gekommen. Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte der „Deutschen Presse-Agentur“, dass ein 23 Jahre alter Fußballer am 29. Mai wegen Manipulationsverdachts festgenommen wurde. Zunächst hatte „The Athletic“ über den Fall beim nächsten deutschen WM-Gegner berichtet.
„Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigt, dass ein 23 Jahre alter Profifußballer, der in der französischen Ligue 1 spielt, am 29. Mai 2026 im Rahmen einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft Marseille (…) wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Betrug, bandenmäßige Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche festgenommen wurde“, erklärte die Staatsanwaltschaft auf eine Anfrage zu Wahi ohne Nennung des Namens. Nach der Vernehmung sei der Spieler aber wieder auf freiem Fuß, die Ermittlungen liefen weiter.
Konkret soll es bei Wahi, der im Januar von Frankfurt an den OGC Nizza verliehen wurde, um ein französisches Erstliga-Spiel am 17. Mai gehen, berichtete„ The Athletic“. Wahi steht demnach unter Verdacht, beim Duell mit dem FC Metz absichtlich eine Gelbe Karte kassiert zu haben. Die französische Fußballliga teilte mit, dass ihr mit Blick auf das Spiel untypische Vorgänge bei internationalen Sportwetten gemeldet worden seien. Ungewöhnlich viel sei auf eine Verwarnung von Wahi gesetzt worden. Die Liga schaltete die französische Justiz ein. Der ivorische Verband war für eine Stellungnahme angefragt.
11:55 Uhr
„Unfaire Dinge“: Wie die Iraner bei der WM behandelt werden
Stundenlange Wartezeiten, fehlende Regeneration und psychischer Stress: Die iranischen Fußballer müssen ihre Spiele bei der Weltmeisterschaft unter schwierigsten Bedingungen absolvieren. „Da waren so viele unfaire Dinge“, sagte Physiotherapeut Paulo Alexandre Araujo der „New York Times“ in der Teamunterkunft im mexikanischen Tijuana. Aber: „Niemanden interessiert das. So behandelt man keine Sportler, wenn man von einem fairen Wettbewerb sprechen will.“
Laut Araujo sei die Mannschaft bei der Anreise zum ersten Gruppenspiel gegen Neuseeland (2:2) stundenlang am Flughafen kontrolliert und befragt worden, umringt von Beamten mit Maschinenpistolen. „Daran ist niemand hier gewohnt“, sagte er. Aufgrund der Verzögerungen bei An- und Abreise seien auch normale medizinische Behandlungen und eine geordnete Vorbereitung unmöglich gewesen. Demnach habe er die Spieler beispielsweise nach der Abreise aus Kalifornien erst im Flugzeug und nicht in der Kabine behandeln können.
Irans Trainer und Spieler hatten sich nach dem Auftaktspiel bereits offiziell bei der FIFA darüber beschwert, noch am Abend zurück nach Mexiko reisen zu müssen. Auch künftig soll eine Einreise zwar am Tag vor dem Spiel möglich sein, die Rückreise muss jedoch weiterhin noch am Abend der Begegnung erfolgen. Das zweite WM-Match gegen Belgien findet am Sonntag ebenfalls in Inglewood statt. Beschwerden hatte es auch schon über fehlende Visa für Teammitglieder gegeben. So sei der Tross in den USA ohne die Pressesprecher, Spielanalysten und weitere Mitarbeiter unterwegs gewesen. Infolge des Krieges und der politischen Spannungen mit den USA hatte der Iran sein WM-Quartier aus Arizona nach Mexiko verlegt und kann nur unter strengen Auflagen teilnehmen.
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11:47 Uhr
Warum weißes Pulver Ghana WM-Glück bringen soll
Ganz Ghana jubelt über den WM-Auftaktsieg gegen Panama – doch ein Fan fiel beim 1:0 besonders auf. Bei der Fernsehübertragung war gut zu erkennen, wie ein Anhänger der Afrikaner auf der Tribüne ein weißes Pulver von der Handfläche pustete. Eine ziemlich ungewöhnliche Szene im Fußballstadion. Doch was hat es damit auf sich? Im westafrikanischen Ghana wird unter anderem bei traditionellen Riten Talkum-Puder über einen neu eingesetzten Häuptling oder einen Sieger bei einem wichtigen Ereignis gestreut. Es steht für Glück oder einen Triumph. Das schien bei der Begegnung in Toronto Glück zu bringen, Caleb Yirenkyi sorgte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit für einen perfekten Abend.
Die Fans der Black Stars jubelten derweil auch am Morgen danach noch. „Vielleicht haben wir nicht besonders gut gespielt, aber wichtig ist, dass wir drei Punkte haben“, sagte ein Fan in der Hauptstadt Accra, wo viele Fußballbegeisterte trotz später Stunde das Spiel verfolgt hatten. Bereits am Mittwoch waren viele Ghanaer mit Team-Shirts zur Arbeit erschienen, auch im Parlament waren die Jerseys der Black Stars vertreten. Angesichts der schweren verbleibenden Gruppengegner England und Kroatien haben die drei Punkte besonderes Gewicht. Die Unterstützung der Fans soll hinzukommen, so ein Fan: „Fußball ist unsere Leidenschaft. Wir müssen sie unterstützen, damit sie ihr Spiel verbessern. Wir haben zwei schwere Spiele vor uns und die Jungs brauchen unsere Unterstützung.“
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11:10 Uhr
Real Madrid verpflichtet Frankreichs WM-Fahrer Konaté
Die Zukunft von Frankreichs WM-Fahrer Ibrahima Konaté ist geklärt. Der Innenverteidiger, der bereits im Mai seinen Abschied vom FC Liverpool angekündigt hatte, ist am Donnerstag von Real Madrid als Neuzugang präsentiert worden. Für die Königlichen ist es ein weiterer ablösefreier Transfercoup.
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11:01 Uhr
Katar macht es möglich: WM-Party auf Staatskosten
Hierzulande wird seit Monaten über die mitunter horrenden Preise bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada debattiert – in Katar macht der Emir kurzerhand die Schatulle auf. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur „AP“ ließ der Emir von Katar mehrere Tausend Fans nach Vancouver einfliegen, wo heute (Ortszeit) das zweite WM-Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada stattfindet. Im ersten Spiel hatte Katar der Schweiz ein 1:1 abgetrotzt.
Die Flüge habe Katars Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani gechartert. Demnach sei eigens ein Staatsfonds zur Finanzierung der Fanreisen aufgelegt worden. Dieser bezahle Flüge, Hotels, Transportkosten vor Ort und andere Ausgaben. Nach Angaben des katarischen Fußballverbandes sei das Ziel, „eine lebendige Stadionatmosphäre zu schaffen, die den Spielern hilft, die bestmöglichen Ergebnisse auf der globalen Bühne zu erzielen.“ Auch katarische Studenten in den USA und Kanada seien eingeladen worden.
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10:39 Uhr
Jubel über Haaland-Tore lässt in Norwegen die Erde zittern
Der Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat wortwörtlich die Erde zum Zittern gebracht. Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch „deutliche Signale“ – verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit.
Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. „Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden“, hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst.
Ein Erdbeben lösten die Fußballfans zwar nicht aus – aber das kann ja noch kommen: Nach dem gelungenen Debüt träumen so manche Norweger bei der ersten WM-Teilnahme ihres Landes seit 28 Jahren schon vom Titel. Dann dürfte nicht nur in Bergen die Erde zittern.
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10:17 Uhr
Mutter von WM-Held Vozinha darf einreisen
Kap Verdes WM-Held Vozinha kann im nächsten Spiel gegen Uruguay wohl auch darauf setzen, dass ihn seine Mutter im Stadion unterstützt. Reportern der „BBC“ bestätigte Ana Candida Evora in ihrem Zuhause auf der Insel São Vicente, dass inzwischen alles für ihre Reise nach Miami organisiert sei. „Ich bin sehr glücklich“, sagte sie demnach. Kap Verde bestreitet das zweite Gruppenspiel in der Nacht auf Montag (0 Uhr).
Der Torwart des Außenseiters hatte nach dem sensationellen 0:0 gegen Spanien erklärt, dass seine Mutter aufgrund der fehlenden Kaution für das US-Visum nicht dabei sein konnte. Der 40-Jährige hatte unter anderem deshalb nach dem Schlusspfiff Tränen vergossen. Danach sagte ein Sprecher des US-Außenministeriums laut „CNN“, man wolle ihr ein Visum ausstellen. Nun scheint alles geregelt. „Das geht alles so schnell, aber ich freue mich trotzdem sehr. So Gott will, werde ich meinen Sohn bei der Weltmeisterschaft spielen sehen“, sagte Candida Evora der „BBC“. „Ich fahre dorthin, um ihn zu unterstützen, ihm Kraft und Mut zu geben. Nach dem Spiel werde ich ihn in die Arme schließen.“
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09:49 Uhr
Wie die Kongolesen die WM-Überraschung gegen Ronaldo feiern
Die Begeisterung über die WM-Überraschung gegen Portugal drängt in der Demokratischen Republik Kongo zumindest für kurze Zeit auch die großen Sorgen des Landes beiseite. Die tägliche Veröffentlichung der Ebola-Zahlen durch das Informationsministerium fiel am Abend des erstaunlichen 1:1 gegen den Turnier-Mitfavoriten um Superstar Cristiano Ronaldo aus. „Unsere Leoparden schlagen ein neues Kapitel in der Geschichte des kongolesischen Fußballs auf und tragen die Träume von mehr als 100 Millionen Kongolesen mit sich“, teilte das Ministerium schon vorab mit.
Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und der starke Anstieg der bestätigten Fälle im Nordosten des Landes beeinflusst die WM auf mehreren Ebenen. So hatte sich die kongolesische Nationalmannschaft vor der Abreise in die USA wegen der US-Vorgaben für eine 21-tägige Quarantänezeit außerhalb des Landes aufhalten müssen. Umso größer war die Freude über die Rückkehr des Landes auf die große Fußballbühne nach 52 Jahren Pause. Nach dem Remis gegen die Portugiesen wurde auf den Straßen der Hauptstadt Kinshasa gefeiert, als hätte das Team einen Sieg errungen.
„Die Leute kauften Bier und andere alkoholische Getränke, als hätten wir die Weltmeisterschaft gewonnen“, sagte Patrick Mwisi, ein Fan aus Kinshasa. Autos rasten hupend durch die Straßen, Fans tanzten und besangen ihre Mannschaft. Gefeiert wurde auch in den Regionen, in denen die Menschen normalerweise wenig Grund zum Jubeln haben: In den Kivu-Provinzen, wo Regierungstruppen und Milizen einander seit Jahren bekämpfen und Millionen Vertriebene leben, und auch in Ituri, dem Zentrum des Ebola-Ausbruchs. Im Rathaus von Bunia, der Hauptstadt von Ituri, brach nach Wissas Ausgleichstreffer ohrenbetäubender Jubel aus, erzählte ein Fan: „Wir alle schrien aus vollem Hals bis zum Schlusspfiff.“
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09:22 Uhr
Frühes WM-Aus droht: Türkei-Profis unter Druck
Der Schock nach der Auftaktniederlage ist noch immer groß in der Türkei – der Druck vor dem zweiten WM-Spiel gegen Paraguay aber noch größer. Das Aus droht schon im zweiten Spiel. Sollte der bisher so starke Co-Gastgeber USA gegen Australien mindestens einen Punkt holen und die Türkei verlieren, wäre nach der Gruppenphase Schluss.
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08:59 Uhr
Schottland-Fans „trinken alles“: Geht Boston das Bier aus?
Sie marschieren zu Tausenden in Schottenröcken durch die Stadt, verwandeln die Baseball-Heimstätte der Boston Red Sox in eine Außenstelle von Glasgow und trinken die Bars leer: Die Chance auf den historischen Einzug in die K.o.-Phase einer WM versetzt die feierwütigen Fans der Schotten in Boston in einen kollektiven Ausnahmezustand.
Man mag sich kaum ausmalen, was los sein wird, sollten die Nordeuropäer am Samstag (0 Uhr/MagentaTV) gegen Marokko den nächsten Sieg einfahren und damit erstmals in ihrer Geschichte die Gruppenphase überstehen. „Wir wissen, dass wir die besten Fans der Welt haben, und wir wissen auch, wie lange sie auf diesen Moment gewartet haben. Sie werden ihn so oder so genießen, aber unsere Aufgabe ist es, ihnen echte Momente zu schenken, über die sie jubeln können“, sagte Kapitän Andrew Robertson.
➜ Zur Konstellation in Gruppe C!
08:39 Uhr
Mehr als 300 Fake-Portale für WM-Tickets entdeckt
Wer für die Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko Tickets kaufen will, kann schnell ins Visier von Internet-Betrügern geraten. Wie die Nachrichtenagentur „AP“ berichtet, hat die Cyberabwehr-Plattform Silent Push über 300 täuschend echt nachgebildete WM-Ticketportale identifiziert.
Der US-Inlandsgeheimdienst FBI warnte bereits Ende Mai vor möglichen Betrugsmaschen und empfahl Fans, die Internetseite des Weltverbands FIFA direkt aufzurufen statt den Weg über Suchergebnisse oder gesponserte Anzeigen zu gehen. Nach FBI-Angaben betrugen die bis dahin gemeldeten Schäden mehrere Hundert bis zu mehrere Tausend Dollar pro Fall. Vor allem gefälschte Angebote für Tickets und Hospitality-Pakete seien dafür ursächlich.
➜ Alle WM-Highlights im Video!
08:19 Uhr
Fotografen-„Mauer“ stört Tuchels besonderes WM-Erlebnis
Das erste WM-Spiel seiner Karriere war für Thomas Tuchel „sehr emotional“ und am Ende auch erfolgreich – doch eine Sache störte Englands Trainer gewaltig. „Ich flehe die FIFA an, die Position der Fotografen während der Nationalhymnen zu ändern“, sagte der 52-Jährige nach dem 4:2-Sieg im ersten Gruppenspiel im Dallas Stadion gegen Kroatien.
„Es war ein sehr spezieller Moment und ich habe vor einer Mauer von 50 Fotografen gestanden, einen halben Meter entfernt, und ich konnte keinen einzigen Spieler sehen“, erklärte der deutsche Coach der Three Lions. „Und das hat das Erlebnis ein bisschen ruiniert.“ Ansonsten war Tuchel aber natürlich glücklich über den Auftaktsieg, der seine fast schon kindliche Freude über das WM-Erlebnis nochmals verstärken dürfte. Als er als Trainer angefangen habe, sei so etwas „zu groß gewesen, um davon zu träumen“, sagte der frühere Bundesliga-Coach. Jetzt könne er verstehen, „was es bedeutet, Teil einer Weltmeisterschaft zu sein. Ich will nirgendwo anders auf der Welt sein als hier“.
➜ Zu den Highlights von England gegen Kroatien!
08:09 Uhr
Seit WM-Start: FIFA löschte fast 400.000 Hasskommentare
Der Fußball-Weltverband FIFA möchte alle Teilnehmer der WM in Nordamerika vor Hass im Internet schützen und hat nach eigenen Angaben bereits Hunderttausende Kommentare und Beiträge gelöscht. Die FIFA teilte mit, dass seit Beginn des Turniers 3,8 Millionen Wortmeldungen überprüft und 388.000 entfernt wurden.
Während der gesamten WM 2022 waren es 287.000 Beiträge und Kommentare. Der Weltverband betreibt den Dienst seit der vergangenen Männer-WM bei all seinen Veranstaltungen. „Über 250 Millionen Kommentare und Beiträge wurden geprüft, wobei mehr als 30 Millionen davon als schädlich identifiziert wurden“, teilte die FIFA mit.
➜ Alle Infos rund ums Turnier!
07:44 Uhr
Lehren aus WM-Spieltag 1: Das große Rechnen beginnt
Wer die Vorrunde dieser WM durchdringen will, sollte sich mit Mathematik gut auskennen. Der neue Modus des XXL-Turniers sieht vor, dass neben allen Siegern und allen Zweiten aus den zwölf Gruppen auch die acht besten Dritten weiterkommen. Die Teams, die am zweiten WM-Spieltag den Sprung in die K.-o.-Runde schaffen können, wollen aber nicht rechnen – und dafür so schnell wie möglich Klarheit. Auch das deutsche Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem 7:1-Start gegen Debütant Curaçao die Chance, vorzeitig die erste Hürde bei dieser WM zu nehmen.
➜ So gelingt die vorzeitige Qualifikation nach zwei Spielen!
06:35 Uhr
Müller fordert Geduld mit DFB-Elf: Weniger vom Finale reden
Ex-Nationalspieler Thomas Müller wünscht sich mit Blick auf die Chancen der deutschen Mannschaft bei der WM eine etwas demütigere Erwartungshaltung der Öffentlichkeit. „Natürlich haben wir in Deutschland als Fußball-Nation einen gewissen Anspruch“, sagte der 36-Jährige bei einer Veranstaltung im German House of Soccer in New York. Er würde die Herangehensweise aber gern etwas ändern, erklärte Müller.
„Man kann jetzt nicht erwarten, dass die Mannschaft von A bis Z in Richtung Titel marschiert. Das ist aber in Deutschland, wenn über die Weltmeisterschaft gesprochen wird, schon oft so ein bisschen der Grundtenor und die Grunderwartungshaltung“, erklärte der Weltmeister von 2014. Das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann bestreitet nach dem 7:1 zum Auftakt gegen Außenseiter Curaçao am Samstag (22 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Toronto sein zweites Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste.
➜ Die WM-Gruppe E auf einen Blick!
05:59 Uhr
Bayerns Díaz schießt Kolumbien zum Sieg gegen WM-Neuling
Luis Díaz hat Kolumbien vor einer kleinen Blamage gegen WM-Neuling Usbekistan bewahrt. Der 29-Jährige bereitete beim 3:1 (1:0) in Mexiko-Stadt den ersten Treffer seiner Mannschaft durch Daniel Muñoz (40.) vor, das zweite Tor erzielte er selbst in der 65. Minute. Zudem traf Jáminton Campaz in der Nachspielzeit. Die Usbeken hatten durch Abbosbek Fayzullaev ihr erstes WM-Tor erzielt (60.). Díaz und seine Teamkollegen konnten sich über große Unterstützung freuen. Das Aztekenstadion war fest in kolumbianischer Hand.
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04:17 Uhr
Alleskönner Kane lobt Trainer Tuchel: „Großartige Ansprache“
Als umjubelter Doppelpacker und neuer WM-Rekordtorschütze Englands hätte Harry Kane allen Ruhm für den erfolgreichen Turnierstart der Three Lions für sich reklamieren können. Doch in der Stunde des Triumphs lobte der Superstürmer seinen Trainer Thomas Tuchel und stärkte dem auf der Insel immer noch nicht unumstrittenen Deutschen damit demonstrativ den Rücken.
„Er hat eine großartige Ansprache gehalten, um ehrlich zu sein“, sagte Kane mit Bezug auf Tuchels Kabinen-Worte vor der zweiten Halbzeit gegen Kroatien, in der England zumindest phasenweise Titelform bewies. „Er hat uns gesagt, wir sollen die Fesseln abwerfen, uns beruhigen“, verriet der Profi des FC Bayern. Tuchel habe laut Kane außerdem motivierend eingewirkt: „Lasst uns einfach loslegen und der Welt zeigen, wer wir sein können.“
➜ Hier gibt es die Highlights von Englands WM-Auftakt im Video!
03:59 Uhr
Comeback: WM-Gastgeber kann auf Bayerns Davies bauen
Gastgeber Kanada kann im zweiten Vorrundenspiel der WM erstmals mit Bayern-Profi Alphonso Davies planen. „Er war im Training diese Woche und wird zur Verfügung stehen. Wir werden sehen, wie das Spiel läuft und wie wir ihn einsetzen“, sagte Trainer Jesse Marsch bei der Pressekonferenz. Die Kanadier treffen am Freitag (0 Uhr) in Vancouver auf Katar.
➜ Die WM-Gruppe B auf einen Blick!
03:05 Uhr
Ghana feiert Last-Minute-Sieg gegen Panama
Im strömenden Regen von Toronto hat Caleb Yirenkyi Ghana gegen WM-Außenseiter Panama mit seinem späten Treffer vor einer Auftakt-Blamage bewahrt. Der 20-Jährige traf in der vierten Minute der Nachspielzeit zum glücklichen 1:0 (0:0) für Ghana, das über weite Strecken enttäuschte. Der tapfere Fußballzerg aus Panama muss damit weiter auf seinen ersten Punkt bei einer Weltmeisterschaft warten. Für Panama ist es nach 2018 die zweite WM-Teilnahme.
➜ Alle Highlights gibt es hier Video!
01:14 Uhr
„Sternenstaub versprüht“: Pressestimmen zu England-Kroatien
England feiert mit dem 4:2 gegen Kroatien einen erfolgreichen Start in die Weltmeisterschaft. Bayerns Stürmerstar Harry Kane glänzt dabei mit einem Doppelpack. Das schreiben die internationalen Medien:
England
Sun: „Harry Kane und Jude Bellingham haben unter dem Dach in Dallas etwas Sternenstaub versprüht und damit bewiesen, warum England bei dieser Weltmeisterschaft vielleicht doch für Überraschungen sorgen könnte. Doch die wackelige Viererkette von Thomas Tuchel darf sich nicht zu sicher fühlen, denn sonst könnte das Turnier doch noch zu einer ziemlichen Katastrophe werden.“
Mirror: „Harry schreibt Geschichte! Kane stellt Linekers WM-Rekord für England ein, verhilft den Three Lions zu einem aufregenden Sieg gegen Kroatien und startet die WM-Kampagne mit einem Kantersieg.“
Telegraph: „Tuchels Ansprache beflügelt England nach einer schwachen ersten Halbzeit zum Sieg. Der Trainer gibt den Spielern in der Halbzeitpause eine entscheidende Ansprache und sieht dann, wie sie Kroatien mit einer deutlich verbesserten Leistung besiegen.“
Daily Mail: „Die Three Lions haben die Feuerkraft, um bei dieser Weltmeisterschaft mit Harry Kane und Jude Bellingham an der Spitze weit zu kommen – aber das Team muss sich defensiv schnell verbessern.“
Spanien
AS: „England ist nicht zum Spaß in die USA gekommen. Dank einer Glanzleistung von Kane und Bellingham haben die Three Lions das kroatische Team, bei dem Modric überfordert und ideenlos wirkte, vernichtend geschlagen.“
Marca: „Das ist der Bellingham, auf den England gewartet hat. Der Mittelfeldspieler von Real Madrid rechtfertigte das Vertrauen von Tuchel und trug maßgeblich zum überzeugenden Sieg gegen eine stets kämpferische kroatische Mannschaft bei.“
USA
The Athletic: „England wird nach einem spannenden und manchmal chaotischen Sieg gegen Kroatien in Dallas fast garantiert die WM-K.-o.-Runde erreichen und in der Gruppe L an der Spitze sein.“
Dallas News: „Es war ein Spiel voller Offensivkraft, Tore von Topstars und sogar einem denkwürdigen Moment für einen lokalen Fußballer.“
Frankreich
L’Équipe: „England ist am Mittwoch mit einem 4:2-Sieg gegen Kroatien in die Weltmeisterschaft gestartet – in einem atemberaubenden Spiel. Harry Kane erzielte einen Doppelpack und zog mit Gary Lineker als bester englischer Torschütze bei einer Weltmeisterschaft gleich.“
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00:44 Uhr
Brasiliens Weltmeistertrainer Parreira im Krankenhaus
Carlos Alberto Parreira, Brasiliens Weltmeistertrainer von 1994, ist ins Krankenhaus in Rio de Janeiro gekommen. Die Klinik bestätigte die Aufnahme des früheren Nationaltrainers, machte jedoch keine weiteren Angaben zum Gesundheitszustand des 83-Jährigen.
Parreira lebt seit 2023 mit einem Hodgkin-Lymphom, einer Krebserkrankung des Lymphsystems. Die Krankheit galt demnach zeitweise als zurückgedrängt, trat später jedoch erneut auf. Parreira zählt zu den erfolgreichsten Trainern der brasilianischen Fußballgeschichte. Er führte Brasilien 1994 in den USA zum vierten WM-Titel. Bei Endrunden betreute er als Cheftrainer bisher fünf verschiedene Nationalmannschaften. Der in Rio de Janeiro geborene Parreira war Nationaltrainer von Kuwait (1982), den Vereinigten Arabischen Emiraten (1990), Brasilien (1994/2006), Saudi-Arabien (1998) und Südafrika (2010). Zudem gewann er als Trainer der Seleção die Copa América 2004 und den Konföderationen-Pokal 2005. Bereits beim WM-Triumph 1970 gehörte er als Fitnesstrainer zum Stab der Nationalmannschaft.



