Ransomware: Cyberbedrohungslage in der EU hat sich offenbar verschärft

Ransomware: Cyberbedrohungslage in der EU hat sich offenbar verschärft

Ransomware hat in den vergangenen Monaten erhebliche Schäden verursacht. Zu den jüngsten Opfern von Ransomware gehören mehrere europäische Flughäfen, darunter der Berliner Flughafen BER und London Heathrow. Die Angriffe führten zu massiven IT-Störungen und in der Folge zu Verspätungen und Flugausfällen. Lesen Sie mehr dazu hier.

Die Schadsoftware verschlüsselt Daten oder ganze Systeme und gibt sie erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei. Häufig gelingt es den Betroffenen nicht, ihre Systeme aus Back-ups wiederherzustellen – die finanziellen und operativen Schäden sind entsprechend hoch.

Obwohl Ransomware-Angriffe die gravierendsten Auswirkungen haben, dominieren sogenannte DDoS-Attacken (Distributed Denial of Service) zahlenmäßig. Laut ENISA machten sie 77 Prozent der gemeldeten Vorfälle aus. Bei diesen Angriffen werden Server mit massiven Datenanfragen überflutet, bis sie zusammenbrechen. Die Schäden fallen hier oft geringer aus, da die Systeme nach einer solchen Attacke ihren Dienst meist wieder aufnehmen können.

Besonders häufig geraten öffentliche Verwaltungen ins Visier von Cyberangriffen: Mit einem Anteil von 38,2 Prozent zählen sie zu den am stärksten betroffenen Bereichen. Ziel sind insbesondere diplomatische und staatliche Einrichtungen.

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