Mit »Kevin – Allein zu Haus« wurde Macaulay Culkin vor 35 Jahren zu einem der bekanntesten Kinderdarsteller der Neunziger. Heute ist er 45 – und einem Bericht zufolge offen für eine Fortsetzung. Er hat auch schon eine Idee, was dort passieren könnte. »Ich bin entweder Witwer oder geschieden. Ich ziehe ein Kind groß«, sagte der Schauspieler laut dem Promimagazin »People« bei einem Auftritt in Kalifornien anlässlich des Jubiläums des Films.
In der Rolle arbeite er wahnsinnig viel und schenke seinem Kind nicht genug Aufmerksamkeit. »Das Kind ist deswegen eingeschnappt – und dann werde ich ausgesperrt«, sagte Culkin weiter. Sein Kind lasse ihn nicht mehr ins Haus zurück – Anstelle der Einbrecher aus dem ersten Teil würden nun Fallen für ihn ausgelegt. »Das Haus ist eine Art Metapher für unsere Beziehung«, sagte der US-Schauspieler. Er müsse dann das Herz seines Sohnes zurückgewinnen. Er sei also einer Fortsetzung gegenüber »nicht abgeneigt«, man müsse es nur »richtig« machen.
Der Weihnachtsklassiker »Kevin – Allein zu Haus« kam 1990 in die Kinos. In dem Streifen vergisst eine US-Familie bei der Abreise in den Weihnachtsurlaub nach Europa ihren jüngsten Sohn, der sich daraufhin allein gegen Einbrecher wehren muss und ihnen alle möglichen Fallen stellt. In den vergangenen Jahren war der Weihnachtsklassiker von 1990 in Deutschland stets Quotensieger in der Heiligabend-Primetime. 1992 folgte die Fortsetzung »Kevin – Allein in New York«, in der die Hauptfigur erneut von ihrer Familie getrennt wird. Während diese in Florida Urlaub macht, erlebt der Junge Abenteuer in New York.
Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version hieß es an einer Stelle, Culkin sei heute 34. Er ist aber 45. Wir haben den Fehler korrigiert.



