Neujahrsansprachen 2026: Putin glaubt an „Sieg“, China-Xi droht Taiwan

Neujahrsansprachen 2026: Putin glaubt an „Sieg“, China-Xi droht Taiwan

Neujahrsansprachen 2026: Putin glaubt an „Sieg“, China-Xi droht Taiwan

Kreml-Despot Wladimir Putin in seiner Neujahrsansprache am 31. Dezember

Kreml-Despot Wladimir Putin (73) in seiner Neujahrsansprache am 31. Dezember

Wie jedes Jahr verschicken die Mächtigen der Welt Neujahrsansprachen an ihre Bevölkerung. Chinas Diktator Xi Jinping (72) machte deutlich, möglicherweise Taiwan 2026 anzugreifen, eine „Wiedervereinigung“ mit dem „Mutterland“ sei nicht aufzuhalten. Kreml-Führer Putin (73) schwor seine Soldaten ein, er glaube an ihren „Sieg“ im brutalen Angriffskrieg gegen die Ukraine.

Die Neujahrsansprachen im Überblick

China – Xi Jinping (72)

  • In seiner offiziellen 2026-Neujahrsbotschaft und Neujahrsrede rief Xi dazu auf, das neue Jahr als Beginn des nächsten Fünf-Jahres-Plans zu sehen. Er betonte wirtschaftliche Entwicklung, Reformoffensive und nationales Vorankommen.
  • Besonders brisant: Einen Tag nach dem Ende intensiver chinesischer Militärmanöver rund um Taiwan sagte Xi: „Die Wiedervereinigung unseres Mutterlandes ist ein Trend der Zeit und nicht aufzuhalten.“ China beansprucht Taiwan, eine selbstverwaltete Insel, als Teil seines Staatsgebiets und hat seit Langem geschworen, es notfalls anzugreifen und mit Gewalt einzugliedern.
Xi Jinping (Mitte) mit Parteimitgliedern bei der Neujahrsversammlung, die vom Nationalkomitee des chinesischen Volkes abgehalten wird

Xi Jinping (Mitte) mit Parteimitgliedern bei der Neujahrsversammlung, die vom Nationalkomitee des chinesischen Volkes abgehalten wird

Russland – Diktator Wladimir Putin (73)

  • Kreml-Führer Putin hat – wie üblich – Neujahrsgrüße an andere Staats- und Regierungsspitzen verschickt, um den Jahreswechsel zum Jahr 2026 zu würdigen. In seiner Ansprache sprach der Kreml-Führer auch offen über seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine
  • „Ich gratuliere unseren Kämpfern und Kommandeuren zum beginnenden Neuen Jahr! Wir glauben an sie und an unseren Sieg“, sagte Putin laut dem von Staatsmedien veröffentlichten Text der aufgezeichneten Videoansprache, die zuerst auf der fernöstlichen Halbinsel Kamtschatka im Fernsehen zu sehen war.

Ukraine – Präsident Wolodymyr Selenskyj (47)

  • Selenskyj wünscht der ukrainischen Bevölkerung ein frohes neues Jahr und spricht für 2026 seiner kriegsgeplagten Bevölkerung Mut zu. „Dieses Jahr wurde dank unserer Verteidiger möglich – jenen, die nicht nur für die Ukraine, sondern auch für alle, die Freiheit und Würde schätzen, standhaft geblieben sind.“
  • „Gemeinsam gehen wir voran mit dem, was uns antreibt: Erfahrung und Erinnerung, das Wort der Heimat, Hoffnung und Glaube. Wir tragen mit uns die Fähigkeit zum kollektiven Handeln und unsere Menschlichkeit – das, was gegen alle Widrigkeiten Bestand hat.“
Präsident Selenskyj mit Ehefrau und First Lady Olena (47)

Präsident Selenskyj (47) mit Ehefrau und First Lady Olena (47)

Türkei – Präsident Recep Tayyip Erdoğan (71)

  • Erdoğan veröffentlichte ein Neujahrs-Video für 2026, in dem er erklärte, das Land beginne ein neues Jahr mit Hoffnung und Zielen, insbesondere in der Fortsetzung des Kampfes gegen Terrorismus und für Stabilität in der Region.
Erdoğan in seiner Neujahrsansprache

Erdoğan (71) in seiner Neujahrsansprache

UN – Generalsekretär António Guterres (76)

  • Der UN-Generalsekretär hat eine umfangreiche Neujahrsbotschaft für 2026 veröffentlicht. Er rief Weltführer auf, Menschen und den Planeten über Konflikte und Leiden zu stellen, und forderte ein Ende der Blindheit gegenüber globalen Krisen. Sein Appell für das Jahr 2026 lautet: „Werdet ernst. Entscheidet euch für Menschen und den Planeten statt für Leid.“

Frankreich – Emmanuel Macron (48)

  • Macron veröffentlichte auf dem Kurznachrichtendienst X einen Rückblick auf das Jahr 2025 mit den Worten: „Freuden und Sorgen, Erfolge und Herausforderungen, Hoffnungen: ein Rückblick auf das Jahr 2025 in Frankreich und weltweit. Garantiert frei von immersiver Realität.“

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Italien – Giorgia Meloni (48)

  • Meloni hat sich zwar noch nicht mit einer klassischen Fernseh-Neujahrsansprache geäußert, aber sie hat in einem Jahresend-Statement an Weihnachten an ihr Team und die Nation ganz klar auf das kommende Jahr Bezug genommen und ausgesprochen: „Das Ende von 2025 war schwierig für uns alle. Aber keine Sorge, denn 2026 wird viel härter.“

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EU – Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen (67)

  • „2025 war ein weiteres wichtiges Jahr für den EU-Handel. Wir schmieden neue Partnerschaften, die unsere Wirtschaft stärken. Und sie bringen Gewissheit in unsicheren Zeiten“, erklärte von der Leyen auf dem Kurznachrichtendienst X.

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Polen – Premierminister Donald Tusk (68)

  • Polen ist Nachbarland der von Russland angegriffenen Ukraine. Tusk nahm in seiner Neujahrserklärung darauf direkt Bezug – und thematisierte auch die Drohnenüberflüge der Russen im September: „Polen wird in diesen gefährlichen Zeiten nicht länger allein sein. Und dass sie gefährlich sind, wurde erst gestern bestätigt, als unser Luftraum verletzt wurde. Deshalb ist es heute so wichtig, die Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu sprechen. Wir werden den Worten ihre wahre Bedeutung zurückgeben, und Patriotismus wird niemals wieder ein Schleier für Unehrlichkeit oder schlichte Diebstähle sein. Wir werden ehrlich und respektvoll miteinander sprechen. Das garantiere ich euch. Unser Vaterland wird als moderner, starker Staat wiedergeboren – euer Staat. Ein Staat, der für jeden von euch arbeitet, weil er euch gehört und nur euch.“

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