Silvester 2025 im Live-Ticker: Die Lage zum Jahreswechsel

Silvester 2025 im Live-Ticker: Die Lage zum Jahreswechsel

Berlin – Deutschland begrüßt das Jahr 2026. Und wir von BILD wünschen Ihnen, dass es ein glückliches und gesundes Jahr für Sie wird! Leider gab es in der Silvesternacht wieder vielerorts Tote, Verletzte und verheerende Brände. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste waren im Dauereinsatz.

Wir geben Ihnen hier einen schnellen Überblick über die wichtigsten News der Silvesternacht. Alles auf einen Blick!

  • Katastrophe in Crans-Montana: Das ist bisher bekannt

    Nach dem Unglück im Schweizer Skiort Crans-Montana sind weitere Details bekannt geworden. Das teilten die Behörden mit:

    – Ursprüngliche Medienberichte von einer Explosion wurden dementiert. Ursächlich für die Katastrophe sei ein Feuer gewesen, hieß es

    – Es wird derzeit wegen Brandstiftung ermittelt. Ein Anschlag wird ausgeschlossen

    – Die Behörden gehen von „mehreren Dutzend Toten“ aus. Etwa hundert Menschen seien offenbar verletzt worden

    – 10 Rettungshubschrauber und etwa 40 Rettungswagen seien im Einsatz

    – Unter den Opfern des Brandes in der „Le Constellation Bar und Lounge“ seien Gäste verschiedener Nationalitäten – die Bar ist bei Touristen beliebt

    – Die Polizei will im Laufe des Tages weitere Details bekanntgeben

  • Streit um Pfandgeld – Obdachloser in Duisburg erwürgt

    Am Duisburger Hauptbahnhof ist ein Obdachloser offenbar im Streit um Pfandgeld erwürgt worden. Ein 39-Jähriger würgte einen 67-Jährigen so stark, dass dieser das Bewusstsein verlor und später verstarb.

    Lesen Sie, was die Polizei zum Streit am Hauptbahnhof bekannt gegeben hat!

  • 88-Jährige stirbt nach Feuer – Rakete wohl Auslöser

    Eine 88-Jährige ist nach einem Brand in ihrer Wohnung in Würzburg im Krankenhaus gestorben. Die Polizei vermutet, dass eine Rakete ein Feuer auf dem Balkon auslöste, der von da auf die Wohnung übergriff.

    Die Feuerwehr war kurz nach Mitternacht zu dem Brand im ersten Stock eines Mehrfamilienhauses ausgerückt. Als die Flammen gelöscht waren, stießen die Rettungskräfte in der Wohnung auf die bewusstlose Frau. Sie kam in eine Klinik, wo sie im Laufe der Nacht starb.

    Nach bisherigen Erkenntnissen der Brandermittler ist es wahrscheinlich, dass eine Rakete das Feuer auf dem Balkon verursachte. Zeugen hatten beobachtet, wie drei Menschen mit Feuerwerk hantiert hatten. Dabei soll mindestens eine Rakete auf den Balkon geflogen sein. Kurze Zeit später sei das Feuer ausgebrochen.

    Die Identität der Verdächtigen ist unbekannt. Die Kriminalpolizei sucht nun wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung mit Todesfolge nach zwei Männern und einer Frau.

  • Mann im Schwarzwald verliert drei Finger

    Ein Mann hat in der Silvesternacht in Lahr im Ortenaukreis bei einer Böllerexplosion drei Finger verloren. Das teilte die Polizei mit. Der Vorfall habe sich unmittelbar nach Mitternacht ereignet. Durch den „unsachgemäßen Umgang“ mit Feuerwerkskörpern habe der 42-Jährige drei Finger an der linken Hand verloren. Er sei in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Ob es sich um einen legalen oder illegalen Feuerwerkskörper handelte, konnte die Polizei nicht sagen.

    Auch in Stuttgart hatte ein älterer Mann bei einer Böllerexplosion einen Finger verloren. Möglicherweise müssen laut Angaben des Arztes der Notaufnahme am Klinikum Stuttgart weitere amputiert werden.

  • Ukraine setzt zwei neue Patriot-Flugabwehrsysteme ein

    Die Ukraine hat nach Militärangaben mit deutscher Hilfe zwei weitere leistungsstarke Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot erhalten. Die Waffen seien bereits zum Schutz ukrainischer Städte und wichtiger Infrastruktur im Einsatz, teilte das Verteidigungsministerium in Kiew mit. Nach Angaben von Verteidigungsminister Denys Schmyhal sei dies möglich geworden „dank der jüngsten Vereinbarungen mit der deutschen Regierung“.

  • Jugendliche mit 525 Böllern in Sporttasche

    525 Böller haben drei 15-Jährige in Garmisch-Partenkirchen in einer Sporttasche bei sich gehabt. Wie die Polizei mitteilte, sind die Feuerwerkskörper sämtlich erst ab 18 Jahren zulässig gewesen. Die Böller seien teils mit Spraydosen zu einer gefährlichen Kombination verbunden worden. Die Polizei übergab die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten. Wer die Böller gekauft hat, müsse noch ermittelt werden, hieß es.

  • Grafik: So dick war der Böller-Smog in Deutschland

  • Böller-Panik! Pferde in Dortmund ausgebrochen

    Wegen Böllerwürfen sind vier Pferde in Panik von einer Koppel in Dortmund ausgebrochen und ziellos ins Stadtgebiet gelaufen. Polizei und Eigentümer versuchen aktuell, die aufgescheuchten Tiere sicher wieder einzufangen.

  • Tödliche Messerattacke in Wiesbaden

    Um kurz nach Mitternacht ist es in Wiesbaden zu einer tödlichen Messerattacke gekommen. Wie die Polizei mitteilte, war es gegen 0.10 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein 23-Jähriger starb noch vor Ort an seinen schweren Verletzungen. Ein 22-Jähriger wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

    Zwei 22-jährige Tatverdächtige befinden sich derzeit in Polizeigewahrsam. Die Kriminalpolizei ermittelt zu den Hintergründen und dem Tathergang und bittet Zeugen, sich zu melden.

    Was die Polizei zu der tödlichen Auseinandersetzung bisher bekannt gegeben hat.

    Der Tatort wurde nach der tödlichen Auseinandersetzung abgesperrt

    Der Tatort wurde nach der tödlichen Auseinandersetzung abgesperrt

  • Holland: Polizei mit Benzinbomben angegriffen

    Die Silvesternacht in den Niederlanden wurde von schwerer Gewalt mit Pyrotechnik überschattet. Die Vorsitzende der niederländischen Polizeigewerkschaft, Nine Kooiman, berichtete mit Blick auf die Silvesternacht von einem „noch nie da gewesenem Ausmaß an Gewalt gegen die Polizei und Rettungskräfte“. Sie selbst sei während ihrer Schicht in Amsterdam drei Mal mit Feuerwerkskörpern und anderen Sprengkörpern attackiert worden.

    Landesweit gab es Berichte über Angriffe gegen Einsatzkräfte. In Breda im Süden der Niederlande warfen Menschen mit Benzinbomben auf die Polizei.

    Kurz nach Mitternacht verschickten die Behörden eine seltene landesweite Warnung an alle Handys, in der sie die Menschen dazu aufriefen, die überlasteten Rettungsdienste nur dann zu alarmieren, wenn es um Leben und Tod gehe.

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