Große Kunst ist ja oft selbstreferenziell, nimmt immer wieder Bezug auf sich. Gilt das auch für das Werk der Jette Nietzard? Die frühere Chefin der Grünen Jugend hat sich erneut zum Komplex Männer und Böller zu Wort gemeldet – offensichtlich in Anspielung auf ihre umstrittene Äußerung von vor einem Jahr.
Rückblick: Nach der Silvesternacht 2024/25 mit Toten und Verletzten hatte Nietzard in mutmaßlich provokanter Absicht erklärt: »Männer, die ihre Hand beim Böllern verlieren, können zumindest keine Frauen mehr schlagen.« Die Folge war große Aufregung, auch aus der eigenen Partei hagelte es Kritik, sie selbst entschuldigte sich schließlich.
Auf diese Situation nimmt Nietzard nun, ein Jahr später – allem Anschein nach in planvoller Absicht – Bezug. Diesmal postete sie bei X:
Ob das Spiel mit der Provokation auch diesmal funktioniert? In Amt und Würden ist die Jungpolitikerin nicht mehr. Bundessprecherin der Grünen Jugend war sie nur bis Oktober. Dennoch könnte die Rechnung »Zuspitzen und Aufmerksamkeit erlangen« aufgehen. Noch vor Mitternacht hat ihr aktueller Post mehr als 1100 Likes erhalten.



