Schweiz: Etwa 40 Tote bei Silvesterparty in Bar in Crans-Montana

Schweiz: Etwa 40 Tote bei Silvesterparty in Bar in Crans-Montana

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BILD exklusiv: Bislang keine deutschen Toten bei Schweiz-Inferno identifiziert

In der Bar „Le Constellation Bar und Lounge“ in Crans-Montana (Schweiz) sind in der Silvesternacht bei einem Brand Dutzende Menschen ums Leben gekommen

Um 15.53 Uhr fuhren die Leichenwagen an der Bar „Le Constellation“ in Crans-Montana (Schweiz) vor. In der Silvesternacht starben hier bei einem Brand etwa 40 Menschen

Crans-Montana (Schweiz) – Es sollte eine fröhliche Feier ins neue Jahr 2026 werden und endete in einer furchtbaren Tragödie. In einer Kellerbar im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana brach ein verheerender Brand aus. Durch einen sogenannten Flashover soll das Gebäude schlagartig in Vollbrand gestanden haben. In der Folge kam es zu mindestens einer Explosion.

Augenzeugen berichten von Menschen mit schwersten Verbrennungen, die sich schreiend aus der Bar „Le Constellation“ retteten. Viele schafften es nicht mehr aus der Feuer-Hölle. Die Schweizer Behörden sprechen von Dutzenden Toten. Am Neujahrstag um 15.53 Uhr fuhren die Leichenwagen an der Bar vor, transportierten die geborgenen Opfer ab. Die genaue Zahl derer, die in der Silvesternacht ihr Leben verloren, ist noch ebenso unklar wie die Identität der meisten von ihnen.

Alle Informationen lesen Sie im Live-Ticker.

  • Steinmeier bestürzt nach tödlichem Brand

    Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem Schweizer Bundespräsidenten Guy Parmelin nach der tödlichen Brandkatastrophe in Crans-Montana kondoliert. „Wir teilen die Trauer und den Schmerz in diesen schweren Stunden“, schrieb Steinmeier. Den Verletzten wünschte er eine rasche und vollständige Genesung und sprach „allen Schweizerinnen und Schweizern, auch im Namen meiner Landsleute“ seine aufrichtige Anteilnahme aus.

  • Die ganze Schweiz weint um die Toten

    Menschen liegen sich in den Armen, versuchen sich gegenseitig in diesen dunklen Stunden Trost zu spenden: Die ganze Schweiz weint um die Dutzenden Todesopfer, die bei dem schrecklichen Brand in Crans-Montana ums Leben kamen. Am Unglücksort haben zahlreiche Trauernde Blumen und Kerzen niedergelegt.

  • Erstes Feueropfer identifiziert

    Unter den Toten ist auch das italienische Golftalent Emanuele Galeppini (†16). Der Jugendliche ist das erste identifizierte Opfer der Tragödie, wie die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet. „Der italienische Golfverband trauert um Emanuele Galeppini, einen jungen Sportler, der Leidenschaft und authentische Werte mitbrachte“, heißt es unter anderem auf dem offiziellen X-Kanal des Verbands.

  • Schweizer Bundespräsident zum Feuer-Drama

    Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin (66) äußert sich zur Brandkatastrophe von Crans-Montana und zeigt sich tief betroffen über das Ausmaß des Unglücks.

    Schweizer Bundespräsident zum Feuer-Drama: „Tragödie, wie sie unser Land noch nie erlebt hat“

    Quelle: AP

  • Stilles Gedenken nach Brandtragödie

    Rund 400 Menschen nahmen am Donnerstagabend an einer Messe zum Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana teil. Die Zeremonie in der örtlichen Kirche leitete der Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey.

    Zuvor erklärte die Diözese Sitten, sie habe „mit Erschütterung“ von dem Drama erfahren und bringe ihre Nähe und ihr Mitgefühl für die Opfer sowie deren Angehörige zum Ausdruck. Zugleich dankte sie den Einsatzkräften und Helfern in Krankenhäusern und bei den Behörden.

  • Info-Hotline überlastet

    Die von den Behörden eingerichtete Info-Hotline für Angehörige ist wegen der Vielzahl der eingehenden Anrufe zeitweise zusammengebrochen. Das berichtet „RTL aktuell“.

  • BILD exklusiv: Bislang keine deutschen Toten identifiziert

    Bei der Feuer-Tragödie im Schweizer Nobel-Skiort Crans-Montana sind nach BILD-Informationen bislang keine deutschen Todesopfer identifiziert worden. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, die deutsche Botschaft in Bern stehe in engem Kontakt mit den Schweizer Behörden.

    Bundeskanzler Friedrich Merz schrieb in einem Kondolenztelegramm an den Bundespräsidenten der Schweiz, Guy Parmelin: „Ich möchte Ihnen, dem schweizerischen Volk und den betroffenen Familien mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken. Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen, die von dieser Tragödie betroffen sind. Den Verletzten wünsche ich eine schnelle und vollständige Genesung.“

  • Italiener unter Verletzten und Vermissten

    Nach Angaben Italiens wurden zwölf bis 15 italienische Staatsbürger verletzt. Sie werden in Krankenhäuser eingeliefert, teilt Außenminister Antonio Tajani am Donnerstagabend in der Sendung „Diario del giorno“ des TV-Senders Rete4 mit.

    Zudem gelten demnach rund 16 Italiener als vermisst. Informationen über deutsche Todesopfer oder Verletzte liegen zunächst nicht vor. Die Schweizer Behörden sprechen von Dutzenden Toten.

  • Merz: „Ein Moment der Freude wurde zur Tragödie“

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich erschüttert über den Brand, der so viele Menschen in den Tod riss. „Ein Moment der Freude wurde in Crans-Montana in der Schweiz zur Tragödie. Die Ereignisse dort erschüttern uns“, schrieb er auf der Plattform X. „Unsere Gedanken sind bei den Betroffenen und ihren Angehörigen. Den Verletzten wünsche ich baldige und vollständige Genesung.“

  • Pressekonferenz ist beendet

    Die Pressekonferenz ist nun beendet. Viele Details bleiben auch danach noch offen oder unklar.

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