Hans Sigl über das Ende von „Bergdoktor“ Martin Gruber: „Möchte, dass alle weinen“

Hans Sigl über das Ende von „Bergdoktor“ Martin Gruber: „Möchte, dass alle weinen“
„Der Bergdoktor“-Star

Hans Sigl über das Ende von Martin Gruber: „Möchte, dass alle weinen“

Lisanne Krill

Autorenprofilbild Lisanne Krill

von Lisanne Krill

02.01.2026, 06:11 Uhr

02. Januar 2026 um 06:11 Uhr

Hans Sigl spricht erstmals über das mögliche Ende seines Seriencharakters Martin Gruber in „Der Bergdoktor“. Der Schauspieler hat eine klare Vorstellung davon, wie die Geschichte des beliebten Arztes abgeschlossen werden könnte.

„Der Bergdoktor“ gehört seit 2008 zu den festen Programmpfeilern des ZDF. Gedreht wird die Serie jedes Jahr über mehrere Monate in der malerischen Kulisse des Wilden Kaisers bei Ellmau – mit mehr als 120 Drehtagen pro Staffel. Hans Sigl, der eine Rolle im „Tatort“ ausgeschlagen hat, ist dabei die meiste Zeit selbst vor der Kamera zu sehen.

Für „Welt.de“ gewährte der 56-Jährige nun erstmals einen Blick in sein Serien-Ordinationszimmer und sprach offen darüber, wie er sich das mögliche Ende seines Charakters Martin Gruber vorstellt.

Um zwei Jahre: Hans Sigl hat seinen Vertrag verlängert

Erst kürzlich hat Sigl seinen Vertrag erneut um zwei Jahre verlängert. Von einem baldigen Abschied kann also keine Rede sein. Und doch macht sich der Schauspieler Gedanken darüber, wie die Geschichte seines Seriencharakters irgendwann enden könnte.

Dass er so lange Teil der Serie sein würde, hatte Sigl zu Beginn nicht erwartet. 2008 startete er mit einem Vierjahresvertrag – schon das empfand er als Luxus. Heute blickt er dankbar auf eine Karriere zurück, die auch von Hartnäckigkeit, Umwegen und, wie er selbst sagt, einer Portion „Kosmos“ geprägt ist.

Hans Sigl, Hilde Dalik in

Hans Sigl, Hilde Dalik in „Der Bergdoktor“ ZDF/Sabine Finger Fotografie

Hans Sigl erklärt, wie sein Ende in „Der Bergdoktor“ aussehen könnte

Irgendwann allerdings, so Sigl, werde auch diese Geschichte enden. Und dafür hat er ein sehr konkretes Bild im Kopf – ohne Drama, aber mit viel Symbolik.

Martin Gruber würde seine Praxis schließen, zum Gruberhof hinauffahren, sein Auto in die Scheune stellen und abdecken. „Dann spätestens, wenn alle merken, was kommt, möchte ich, dass alle weinen oder – noch besser: lachen“ , so Hans Sigl, der die Geheimnisse im „Bergdoktor“-Auto verraten hat. Anschließend würde er ein Taxi für den Weg zurück nehmen, den er einst gekommen ist.

Dann würde der letzte Schritt folgen: „Gruber nimmt ein Taxi, fährt den Weg zurück, den er einst gekommen ist. Er steigt ein. Und fährt los. Und am Ende des Bahnsteigs steht der neue Bergdoktor“ , verrät Hans Sigl weiter.

Hans Sigl sagt, er sei „mit feministischen Gedanken“ aufgewachsen.

Hans Sigl ZDF/Erika Hauri

Geschichte des „Bergdoktors“ ist noch nicht zu Ende

So klar Hans Sigl diese Abschiedsszene vor Augen hat, so deutlich macht er auch: Noch ist es nicht so weit. Die Arbeit an „Der Bergdoktor“  geht weiter – und mit ihr die Geschichte eines Arztes, dem ganze Generationen vertrauen.

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