1. FC Nürnberg: Straßburg bricht Diop-Leihe per Sonderklausel ab

1. FC Nürnberg: Straßburg bricht Diop-Leihe per Sonderklausel ab

Straßburg aktivierte Klausel 

1. FC Nürnberg: Straßburg bricht Diop-Leihe per Sonderklausel ab

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Dieser Artikel erschien erstmals am 5. Januar um 13:31 Uhr und wurde nach den offiziellen Bestätigungen der Klubs aktualisiert.

621 Minuten Spielzeit verteilt auf zehn Einsätze hieß die Bilanz von Straßburg-Leihe Pape Demba Diop beim Zweitligisten 1. FC Nürnberg seit seinem Wechsel im August. Zu wenig für den französischen Erstligisten, der am Dienstag offiziell die Reißleine zog und den Deal mit den Franken vorzeitig abbrach – dank einer Sonderklausel. Mittlerweile ist klar, wo es für den 22-Jährigen weitergeht.

Am Mittwoch verkündete Straßburg Vollzug für eine neue Ausleihe Diops. Für die zweite Saisonhälfte wechselt der Spieler zum FC Toulouse. Die Vereinbarung läuft bis Sommer 2026 und enthält nach Angaben der Klubs keine Kaufoption.

Straßburg hatte im Sommer 7,5 Millionen Euro Ablöse für Diop an Zulte Waregem überwiesen und ihn direkt weiter an den Valznerweiher verliehen. Bereits am Wochenende soll der Zweitligist über das Vorhaben von den Franzosen informiert worden sein, die ihren Schützling (Vertrag bis 2030) nun innerhalb der Ligue 1 weiterverleihen.

1. FC Nürnberg sieht Schonung Diops als Grund für den Schritt

„Wir bedauern die Entscheidung von Straßburg sehr, da wir die Leihe mit Demba gerne fortgesetzt hätten. Aus unserer Sicht hat er sehr gut in unser bestehendes Team gepasst“, hatte Sportvorstand Joti Chatzialexiou am Dienstag bekundet.

Der FCN-Verantwortliche fand auch einen denkbaren Grund für den Schritt des französischen Stammvereins: „Als Demba sich Ende Oktober eine Zerrung im Sprunggelenk zugezogen hat, haben wir ihn in der Phase – in der er nicht 100 Prozent belastbar war – teilweise geschont, um kein Risiko einzugehen. Dadurch ist er natürlich auf weniger Spielzeit gekommen. Das Vorgehen hat jedoch am Ende dazu geführt, dass die Eigentümer des Vereins mit der Einsatzzeit nicht zufrieden waren und somit die Entscheidung getroffen haben.“

Diop hatte seinen Marktwert in Nürnberg zuletzt vervierfacht und war gemeinsam mit Freiburgs Leihspieler Berkay Yilmaz wertvollster Akteur im Kader von Trainer Miroslav Klose. Seit Anfang Oktober hatte der Club lediglich zwei Niederlagen kassiert und arbeitete sich so bis Jahresende in der Tabelle bis auf Platz acht vor. Zum Start in die zweite Saisonhälfte stehen mit Elversberg und Darmstadt zwei richtungsweisende Partien an. Gut möglich, dass Nürnberg nach dem Abgang Diops auf dem Transfermarkt in den kommenden Wochen noch einmal nachbessert.

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