Grönland-Krise: Trumps „Friedensrat“ – Luftnummer oder UN-Alternative?

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Grönland-Krise: Trumps „Friedensrat“ – Luftnummer oder UN-Alternative?

Der US-Präsident lädt in Davos mehrere internationale Regierungschefs zu einem eigenen Gesprächskreis ein. Es herrscht die Sorge, dass Trumps Friedensklub an der UN vorbei entscheidet.Annett Meiritz, Dana Heide 20.01.2026 – 08:30 Uhr aktualisiert
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Donald Trump: „Der Friedensrat ist eine internationale Organisation, die sich für die Förderung der Stabilität“, sagt der US-Präsident. Foto: AFP

Washington, Davos. Schon seit Monaten arbeitet US-Präsident Donald Trump daran, die Weltordnung nach seinen Vorstellungen umzugestalten. In dieser Woche könnte er auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) den nächsten Schritt dazu gehen. Wie das Handelsblatt aus Kreisen des Weißen Hauses erfuhr, will Trump seine Rede bei dem wichtigen internationalen Treffen am Mittwoch nutzen, um die Weltgemeinschaft von seinem „Friedensklub“ zu überzeugen.

Ein Thema seiner Rede, heißt es im Umfeld des Weißen Hauses, wird der von den Amerikanern neu gegründete „Friedensrat“ sein. Staaten können sich einen unbefristeten Sitz in dem Gremium sichern, wenn sie innerhalb eines Jahres eine Milliarde US-Dollar zum Etat beisteuern. Verwaltet würde das Geld laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg von Trump persönlich, der zugleich als Vorsitzender des Friedensrats agieren soll.

Zunächst solle das Gremium vor allem für den Wiederaufbau Gazas genutzt werden, hieß es. Allerdings, so berichteten verschiedene US-Medien, wolle die Trump-Regierung das Mandat des Rats stark erweitern und sich mit einer „Koalition der Willigen“ um Krisen und Konflikte rund um den Globus kümmern.

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