Ukraine-Krieg: Selenskyj einigt sich mit Trump über US-Garantien

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Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj hat verkündet, dass er eine Einigung mit US-Präsident Donald Trump über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt hat. Das Thema Sicherheitsgarantien sei „erledigt“, sagte Selenskyj am Donnerstag vor Journalisten in der Schweiz: „Das Dokument muss von den Seiten, von den Präsidenten unterzeichnet werden und geht dann an die nationalen Parlamente.“

Wenig vorher wurde bekannt, dass Vertreter der Ukraine und Russlands am Wochenende erstmals zu einem trilateralen Treffen mit einer US-Delegation zusammenkommen. Die Gespräche sollten am Freitag und Samstag in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden, kündigte Selenskyj an. Beide Kriegsparteien müssten Kompromisse eingehen, sagte er später.

Selenskyj beschrieb das Gespräch mit Trump als produktiv. Dabei sei es auch um die Reihenfolge der Schritte gegangen, die nötig seien, um von den laufenden Gesprächen zu „echten Verhandlungen“ zu gelangen. Trump nannte das Treffen „sehr gut“.

Die Botschaft an Russland-Machthaber Wladimir Putin sei, dass der Krieg enden müsse, sagte Trump. „Wenn beide Seiten das lösen wollen, werden wir es lösen“, hatte der US-Gesandte Steve Witkoff zuvor in Davos gesagt. Man habe bereits große Fortschritte erzielt. Nach seiner Darstellung müsste für eine Einigung nur noch ein Punkt geklärt werden. Worum es sich dabei handelt, sagte Witkoff nicht. Selenskyj sagte später, die Gebietsansprüche seien ungeklärt.

In der Vergangenheit hat die Ukraine schon mal Sicherheitszusagen bekommen. 1994 gab die Ukraine ihre Atomwaffen ab. Im Gegenzug gaben ihr Russland, die USA und Großbritannien ein Sicherheitsversprechen – trotzdem griff Russland die Ukraine an, führt seit 2022 Krieg gegen das ganze Land.

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