Dicker Fleck in Davos: Was ist da los mit Donald Trumps Hand?

Dicker Fleck in Davos: Was ist da los mit Donald Trumps Hand?

Tuschel-Thema in Davos: Rätsel um Trumps Fleck auf der Hand gelöst

Donald Trump (79) zeigte sich in Davos mit einem Fleck auf der linken Hand

Donald Trump (79) zeigte sich in Davos mit einem Fleck auf der linken Hand

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Davos – Beim Weltwirtschaftsforum reicht Donald Trump Hände, lächelt für Kameras – doch ein Detail sticht wieder einmal ins Auge: Auf seinem linken Handrücken prangt eine dunkle Verfärbung. Was ist da passiert? Ein einfacher Stoß? Eine medizinische Ursache?

Der Zeitpunkt macht die Sache explosiv. Ausgerechnet jetzt, ein paar Monate vor den Midterms im November 2026, rückt Trumps körperlicher Zustand wieder ins Scheinwerferlicht. Die Zwischenwahlen entscheiden darüber, ob der Präsident im Kongress freie Bahn hat – oder ausgebremst wird.

Aus dem Umfeld des Präsidenten hieß es bislang immer beschwichtigend: Der Fleck sei harmlos. Trumps Arzt Sean Barbabella verwies bereits in der Vergangenheit auf tägliches Aspirin und extrem viele Handschläge. Beides könne solche Spuren begünstigen. Keine Krankheit, kein Notfall.

Und der Weltwirtschaftsgipfel in Davos liefert die passende Kulisse: Gipfelstress, Dauertermine, Hunderte Begegnungen, kaum Pausen. Wer hier unterwegs ist, schüttelt Hände im Akkord. Genau dort taucht nun der Fleck erstmals wieder deutlich sichtbar auf.

Als BILD am Mittwochabend den US-Präsidenten abpasste, war Donald Trump bis spätabends im Konferenzgebäude des Weltwirtschaftsforums in Davos. Um kurz vor 21.30 Uhr tauchte er plötzlich nach einer langen Sitzung zur Grönland-Frage auf, BILD fotografierte ihn. Auffällig: Er trug auch im Innenraum schwarze Lederhandschuhe. Um den Fleck zu kaschieren? Unklar.

Trump verließ den Konferenzsaal nach längerer Sitzung mit Handschuhen

Trump verließ den Konferenzsaal nach längerer Sitzung mit Handschuhen

Für viele Beobachter sind die Fotos ein Déjà-vu. Denn Trumps Umgang mit seiner Gesundheit war schon früher ein Thema. Legendär bleibt ein Arztbrief aus dem Wahlkampf 2016, der ihn in den höchsten Tönen lobte – später stellte sich heraus: Der Präsident hatte selbst Hand angelegt.

Bekannt ist inzwischen nur eines offiziell: Trump leidet an einer chronisch-venösen Insuffizienz. Eine Durchblutungsstörung, bei der sich Blut in den Venen staut. Ob das mit dem Handfleck zusammenhängt? Mediziner winken eher ab – normalerweise sind andere Körperstellen betroffen.

Weißes Haus: Bluterguss hat mit „Friedensrat“ zu tun

Das Weiße Haus hat derweil eine ungewöhnliche Erklärung für den Bluterguss präsentiert. Seine Sprecherin Karoline Leavitt teilte dem Sender CNN mit, Trump sei bei der Gründung seines „Friedensrats“ mit dem Handrücken gegen eine Tischkante gestoßen.

Es habe sich um den „Signiertisch“ gehandelt, auf dem Trump und die Vertreter 19 weiterer Staaten am Rande des Weltwirtschaftsforums das Gründungsdokument des Gremiums unterzeichnet hätten, zitierte CNN die Sprecherin weiter.

Der „Friedensrat“ soll in Konkurrenz zur UNO Konflikte weltweit beilegen, er räumt Trump über seine Präsidentschaft hinaus eine weitreichende Rolle ein.

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