Zitat von dennissefa
Zitat von Marris
In dieser Situation kann nur ein Felix Magath der Frankfurter Eintracht weiterhelfen. Er hat die nötige Erfahrung.
Quälix wird uns mit seiner Art nicht weiterhelfen.
Wir brauchen jetzt einen der Feingefühl für junge Spieler hat.
Zitat von Buuge
Zitat von Doktor_Marbuse
Vielleicht war ja Krösche das größere Problem als Toppmöller.
Scheint schon sehr viel Macht zu haben. Und er agiert eher als Finanzmanager (Hauptsache große Zahlen beim Verkauf), weshalb er wohl auch so gerne Stürmer verpflichtet
Brown aus Nürnberg, Uzun aus Nürnberg, Larson aus Malmö, Theate und Kristensen. Alles Stürmer?
Ausserdem hat er wieder die U21 installiert, die Bruchhagen aus Kostengründen abgeschafft hatte. Für den Jugendbereich hat er als Nachwuchsleiter den sehr erfolgreichen Alexander Richter aus Bochum nach Frankfurt geholt.
Die Vorgabe, über Transfererlöse die Mannschaftsentwicklung zu finanzieren, kommt auch nicht von ihm, sondern vom Gesamtvorstand und Aufsichtsrat und war schon Linie unter Bobic. Und da unterscheidet sich Frankfurt nicht von den meisten anderen Bundesligaklubs.
Zitat von robstar
Zitat von rollo158
Zitat von DellyD
Zitat von Namoor
Was hat man denn sonst seit der Wiedervereinigung gewonnen? Genau, einmal den Pokal. Besser als 3. war man in der Bundesliga noch kein einziges Mal und das zum letzten Mal 1993.
Trainer raus, Nachfolger unbekannt, Chaos perfekt – und das kurz vor CL und Liga-Entscheidungsspielen. Ergebnis: verunsicherte Mannschaft, verlorene Spiele, keine Perspektive. Defensiv eine Schießbude, aber man kauft lieber Stürmer. Vom EL-Sieg kann man sich heute nichts mehr kaufen. Klingt nach Plan? Eher nach Schalke!
Du verdrehst die Chronologie. Verunsicherte Mannschaft schon vor der Winterpause, die auch nach der Winterpause verunsichert auftritt und in jedem Spiel dieselben Fehlermuster wie vor der Winterpause an den Tag legt. Danach, vielleicht zu spät, die Notbremse gezogen in der Hoffnung, mit frischem Wind noch auf die Schlüsselspiele einwirken zu können. Hat nichts geholfen. Das Chaos, das schon vorher da war, hat man mit der Notbremse also nicht behoben bekommen, aber das liegt in erster Linie an der Mannschaft.
Die Burkhardt und Doan hat man nach dem Abgang von Ekitike gekauft, nachgelegt dann im Winter, und zwar ohne Zweifel gut, weil nach der Verletzung von Burkhardt und Batshuayi kein Stürmer mehr da war, Wahi hat nie was auf den Boden gekriegt.
Die Transferperiode ist noch einige Tage offen, und in der Trainerfrage ist niemand panisch. Ausser Dir.
Hier geht es nicht unbedingt um Chronologie. Ich würde dem Vorredner eher recht geben.
Das man im Sommer Stürmer verpflichtet hat ist nicht der Kritikpunkt. Aber im Winter wurden zwei neue Verpflichtet und wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf (denn diese wurden nochmal richtig befeuert, als Ebnoutalib und Kalimuendo schon eingetütet waren), wäre – wenn alles gepasst hätte – noch mindestens ein weiterer hinzugekommen.
Ich verstehe den Ansatz, dass man mit Offensivspielern die fetten Transferüberschüsse macht, mit denen man dann auch die anderen Positionen finanzieren kann.
Ein Stürmer hätte aber gereicht, um auf die Verletzung von Burkardt zu reagieren – um sich dann noch um die Stabilisierung der Defensive zu kümmern. Aber man hat sich nur um die Offensive gekümmert, mit dem Ergebnis, dass die Defensive schwach bleibt.
Wenn Burkardt zurück ist, werden sich all die Stürmer auf den Füßen stehen. Und damit wird man sich automatisch den nächsten Flopp selber bauen, weil nicht alle spielen können.
Den Trainerwechsel kann ich nachvollziehen. In der Phase will man die letzte Patrone zünden um das Ruder rumzureissen. In der Situation muss man dann aber schon klar sein mit einem Nachfolger oder wissen, dass man jemanden ganz starkes aus dem Unterbau interimsmässig einsetzen kann.
Ein unerfahrener 32 jähriger scheint aber nicht in der Lage zu sein den Schwerpunkt auf die Defensive zu setzen, da man sich mit ihm noch mehr Tore einfängt.
Die Trainerentlassung war hundsmiserabel geplant.
Die Championsleague wird man diese Saison aller Voraussicht nach verpassen. Dortmund, Leverkusen und Leipzig spielen konstanter als Frankfurt. Und nach der letzten Punkteausbeute ist man auch nicht mehr in Schlagweite, um bei einer Schwächephase bereit zu sein.
Dann schau Dir das einfach mal im Einzelnen an.
Burkhardt hat sich gegen Bergamo verletzt. In den Spielen bis zur Winterpause hat die Mannschaft dann höchstens noch 1 Tor erzielt. Zusätzlich fällt noch Batshuayi bis mindestens Mitte März aus, Jessy Ngankam hat sich als nur zweitligatauglicher Ladenhüter herausgestellt und Ellye Wahi brauchte dringend eine Luftveränderung, um seinen Marktwert nicht komplett abschreiben zu müssen. In Nizza hat er jetzt in zwei Spielen jeweils getroffen. Heißt also, dass Frankfurt für 3 nicht einsetzbare Stürmer zwei andere geholt hat, Amaimouni zusätzlich als jungen Perspektivspieler. Und dass man zwei Stürmer geholt hat, erweist sich mit der Verletzung von Ebnoutalib im ersten Spiel ja als genau richtig.
Es ist ausserdem keine Frage der Qualität der Abwehrspieler, sondern die Muster, die immer wieder auftauchen, entstehen aus fehlender mannschaftlicher Geschlossenheit. Klassisch da der Ausgleich der Hoffenheimer. Kristensen geht bis tief in die gegnerische Hälfte ins Angriffspressing, Collins geht mit seinem Mann bis über die Mittellinie mit. Soweit, so gut. Aber keiner sieht, dass dadurch auf einmal ein riesiger Raum hinter Collins entsteht. Den hat sich Burger aber kurz zuvor ausgeguckt, und läuft genau in diesen rein. Chaibi schnallt das zu spät, so kann er nur hinterherlaufen und Koch, der einzige Abwehrspieler, der bei einem Angreifer ist, wird gezwungen, die Lücke zu schließen. Der Rest der Abwehr inklusive Skhiri, der nur den leeren Raum deckt, kann nichts mehr tun, Möhrstedt wird frei, weil Koch die Lücke schließen muss und der arme Kaua Santos kommt nicht mehr vor Möhrstedt an den Ball und muss sich, obwohl er da keine Aktien drin hat, von den Reportern noch eine Teilschuld zuweisen lassen.
Drittes Tor für Hoffenheim ähnlich. Knauff begleitet Coufal. Als der antritt, trabt er aber nur hinterher. So kommt Coufal in den freien Raum hinter Brown. Und dessen Flanke in die Mitte wird von Amenda unhaltbar ins Tor abgefälscht. Das kommt nämlich noch dazu: praktisch jeder dieser Fehler führt dann auch noch zu einem Treffer.
Alles eine Kopfsache. Wenn man auf eine Kaderverstärkung gehen wollte, dann bräuchte man einen gestandenen Abwehrchef, der eine Abwehr organisieren kann – und die sind rar. Oder einen 6er, der ein Spiel lesen kann und viel Geschwindigkeit mitbringt – genauso rar.
Die Transferperiode geht noch bis übernächsten Montag, mal sehen, ob sich da noch was tut. Aber mir scheint, dass ein guter Trainer, wenn er die Köpfe erreicht, sehr viel tun kann und das jetzt die entscheidende Stelle ist.



