Da wechselt André ter Stegen (33) endlich den Verein, um wieder auf dem Platz zu stehen. Und jetzt darf er nicht mal für seinen neuen Klub ran. Vor fünf Tagen ließ sich der DFB-Keeper vom FC Barcelona, wo er unter Hansi Flick degradiert wurde, zum Ligakonkurrenten FC Girona ausleihen.
Schon bei seiner Vorstellung war verwunderlich, dass er ohne Rückennummer präsentiert wurde. Hintergrund: In der spanischen La Liga gilt die Regel, dass nur drei Torhüter gemeldet werden können. Problem: In Dominik Livakovic, Paulo Gazzaniga und Vladyslav Krapyvtsov hat Girona schon drei Keeper gelistet. Eigentlich sollte Livakovic, der die Rückennummer 1 trägt, den Verein längst verlassen, um Platz für ter Stegen zu schaffen. Nach BILD-Infos ist sich Livakovic seit November über eine Leihe nach Zagreb einig.
Ter Stegens Schicksal hängt an Livakovic
Doch Fenerbahçe Istanbul, der Stammklub von Livakovic, stellt sich aus unerklärlichen Gründen bislang quer. Der Kroate will unbedingt in seiner Heimat auf sich aufmerksam machen, verzichtet dafür auf viel Geld, um seinen Status als Nummer 1 beim WM-Teilnehmer nicht zu verlieren. An der Weltmeisterschaft möchte auch ter Stegen teilnehmen, doch dafür muss er spielen.
Eigentlich wollte er Montag (21 Uhr) gegen Getafe sein Debüt feiern, sollte er sportlich den Vorzug vor Gazzaniga (bisheriger Stammtorwart bei Girona) erhalten, wovon auszugehen ist. Ter Stegen sagte bei seiner Vorstellung: „Ich werde mich so vorbereiten, als würde ich am Montag spielen. Am Ende entscheidet der Trainer, aber ich fühle mich bereit.“ Doch sein Einsatz liegt nicht in seiner Hand.



