Auch BVB war interessiert

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Der Artikel erschien in erster Fassung am 25. Januar, 15:09 Uhr und wurde nach der Fixmeldung aktualisiert
Paris Saint-Germain hat das Rennen um Barcelona-Talent Dro Fernández gewonnen. Der 18 Jahre alte Offensivspieler, der im Rahmen des Talente-Kalenders bei Transfermarkt vorgestellt wurde, wechselt zum Champions-League-Sieger, wo er einen Vertrag bis 2030 erhält. Was sich in den vergangenen Tagen angekündigt hatte, ist nun offiziell von PSG bestätigt worden. Um sich die Dienste von Fernández zu sichern, zahlt PSG etwas mehr als die Ausstiegsklausel, wie Transferreporter Fabrizio Romano berichtet. Die Summe liegt laut übereinstimmenden Medienberichten bei rund 8 Millionen Euro.
Fernández‘ Klausel soll zuvor bei 6 Mio. Euro gelegen haben, was ihn angesichts seines Marktwerts von 10 Mio. Euro zum Transfer-Schnäppchen macht. Sein Vertrag beim FC Barcelona war noch bis 2027 datiert. Diesen wollte Barça eigentlich rund um seinen 18. Geburtstag am 12. Januar verlängern, doch eine Einigung blieb aus. Stattdessen habe Fernández Trainer Hansi Flick, der große Stücke auf das Talent hält, über seinen Wechselwunsch informiert. „Ein großartiger Spieler, der noch besser werden kann“, lobte ein entzückter Flick im Sommer. „Dro ist sehr talentiert. Im Training sieht man alles. Ich liebe es, das zu sehen.“
Fernández hatte große Konkurrenz beim FC Barcelona
Der Hauptgrund für den Wechsel soll die starke Konkurrenz auf seinen Positionen sein. Fernández musste sich mit Größen wie Frenkie de Jong (28), Pedri (23), Gavi (21), Dani Olmo (27), Fermín López (22), der vor einer Verlängerung bis 2031 steht, Raphinha (29) oder Marcus Rashford (28) messen. Im September hatte er sein Debüt für die Profis gegeben und kommt seitdem auf fünf Einsätze. Sein bestes Spiel war das 6:1 gegen Olympiakos Piräus in der Champions League, als er einen Treffer vorbereiten konnte.
Mehrere europäische Top-Klubs haben die Situation von Fernández beobachtet und sich um seine Verpflichtung bemüht – dazu zählten auch Borussia Dortmund, Manchester City und Chelsea. Den Zuschlag hat nun offenbar PSG erhalten. Er wäre der achte Neuzugang vom FC Barcelona in diesem Jahrtausend, von keinem Klub kamen mehr Profis in die französische Hauptstadt. Dazu zählen Stars wie Lionel Messi, Neymar oder Ousmane Dembélé. Zudem war ein weiteres Top-Talent 2019 von den Katalanen in die U19 von PSG gewechselt: Xavi Simons, der damals 16 war.



