Dschungelcamp-Beichte: Gil Ofarim spricht über Alkohol und Verzweiflung
von KUKKSI
25.01.2026, 07:06 Uhr
25. Januar 2026 um 07:06 Uhr
Über den Davidstern-Skandal will und kann Gil Ofarim im Dschungelcamp nicht sprechen. Doch der Sänger spricht bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ über sein dunkelstes Kapitel.
Gil Ofarim (43) wurde von Ariel (22) bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ mit dem Davidstern-Skandal konfrontiert. „Dazu kann ich nichts sagen, weil ich nichts sagen darf. Es gibt eine Unterlassungserklärung, die musste ich unterschreiben. Deswegen war der Prozess auch relativ schnell vorbei“, sagte der Musiker im Dschungelcamp.

Gil Ofarim: „Ich muss auch Rechnungen bezahlen und habe Kinder!“
„Ich muss auch Rechnungen bezahlen und habe Kinder!“, so Gil Ofarim weiter. Ariel sagt anschließend im Gespräch mit Mirja du Mont (50): „Das war seine Antwort, weil er Geld braucht. Da denke ich mir, du chillst gerade deine Eier hier, damit du dein Geld nimmst, nach Hause gehst und keinen Menschen, der das hier guckt, aufklärst, was du für eine Scheiße gebaut hast, keine öffentliche Entschuldigung abgibst und immer nur: ich, ich, ich!“

Gil Ofarim spricht im Dschungekcamp über die Folgen des Davidstern-Skandals
Zwar spricht Gil Ofarim nicht über den Davidstern-Skandal, aber über die Folgen davon – und diese waren für den Musiker gravierend. Denn seine Karriere war nach den Schlagzeilen regelrecht ruiniert. „Nach der Einstellung des Verfahrens bei Gericht ging es mir sehr, sehr miserabel“, erzählt Gil Ofarim bei der Nachtwache mit Umut Tekin (28).
Der Fall Gil Ofarim
Im Jahr 2021 beschuldigte Gil Ofarim öffentlich einen Mitarbeiter eines Leipziger Hotels, ihn aus antisemitischen Gründen abweisend behandelt zu haben. Videoaufnahmen, Zeugenaussagen und Ermittlungen ergaben jedoch keinen Beweis für einen entsprechenden Vorfall, woraufhin die Staatsanwaltschaft gegen Ofarim Anklage wegen falscher Verdächtigung und Verleumdung erhob. Im Laufe des daraufhin folgenden Strafverfahrens räumte Gil Ofarim im November 2023 vor Gericht ein, dass die Vorwürfe gegen ihn zuträfen. Das Verfahren wurde daraufhin gegen Zahlung einer Geldauflage eingestellt, ohne dass es zu einem Schuldspruch kam.
„Es kam zu einem Punkt, an dem ich nicht mehr wollte“
„Wozu das alles noch?“, habe sich der Musiker gefragt. Seine Sorgen betäubte Gil Ofarim mit Alkohol. „Ich habe gesoffen, wie ein Loch […] Ich habe versucht, zu entfliehen. […] Es kam zu einem Punkt, an dem ich nicht mehr wollte“, so der 43-Jährige. Danach wurde er von seiner Ehefrau sowie einer Bekannten in eine Klinik gebracht.
Gil Ofarim gibt seiner Familie ein Versprechen
„Meine Familie ist der Grund, warum ich überhaupt noch hier sitze und noch atme und lebe“, gesteht Gil Ofarim. Aufgrund des Davidstern-Skandals hatte der Musiker keine Auftritte mehr – und dementsprechend auch kein Geld: „Wenn du jahrelang keine Jobs hast, dann ist es schwer, die Rechnungen zu bezahlen. Sei es Versicherungen, sei es Anwälte.“
Die Miete in München konnte sich der 43-Jährige nicht mehr leisten und zog deshalb aus der Stadt weg. Und damit auch von seinen Kindern. Jedoch hat er seiner Familie ein Versprechen gegeben: „Mein Ziel war es, und das habe ich meinen Kindern versprochen: ‘Papa kommt bald wieder.’ Und ich halte mein Versprochen.“
Von KUKKSI REDAKTION



