Kann von Haller lernen

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Dieser Artikel erschien erstmals am 30. Januar um 11:30 Uhr und wurde nach der offiziellen Verkündung von Utrecht überarbeitet.
Nachdem es zuletzt schon hieß, dass Sturmtalent Artem Stepanov erwäge, seine Leihe zum 1. FC Nürnberg vorzeitig zu beenden, bestätigte der Club diesen Schritt nun. Der Leihvertrag zwischen den Franken und Bayer 04 Leverkusen wurde aufgelöst. Zur Werkself wird der 18-jährige Ukrainer aber vorerst nicht zurückkehren, denn der FC Utrecht leiht Stepanov bis Saisonende.
„Artem hat bei uns die Möglichkeit bekommen, seine ersten Schritte im Herrenfußball zu machen. Mit der zuletzt geringer werdenden Spielzeit sowie dem Blick auf die verbleibenden Spiele in der Rückrunde haben wir jedoch die Situation noch einmal intensiv analysiert und neu bewertet“, sagte Nürnbergs Sportvorstand Joti Chatzialexiou. „Artem hat seine Qualitäten, wir sind uns jedoch auch sicher, dass er sich bei einem anderen Verein derzeit eher durchsetzen wird. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute.“
Stepanov hatte in der Hinrunde 14 Pflichtspieleinsätze für die Mannschaft von Trainer Miroslav Klose absolviert und stand dabei siebenmal in der Startelf. Ein Tor gelang ihm nur im DFB-Pokal beim Erstrundenaus gegen Regionalligist FV Illertissen (8:9 n.E.). Zudem traf er einmal für Nürnbergs 2. Mannschaft in der Regionalliga Bayern. Zuletzt hatte Klose Piet Scobel (20) im Sturmzentrum eingesetzt, der gegen Elversberg doppelt traf und sich so weitere Spiele verdiente.
Der Vertrag des U21-Nationalspielers in Leverkusen ist noch bis 2027 datiert. In Utrecht trifft er unter anderem auf den früheren Schalker Can Bozdogan (24) und das ehemalige Bayern-Talent Emirhan Demircan (21). Im Sturm könnte er etwa von Sébastien Haller (31) lernen, der zuletzt mit einer Rippenprellung pausieren musste.



