23. Platz: Das sagt Sarah Engels zur ESC-Niederlage

23. Platz: Das sagt Sarah Engels zur ESC-Niederlage
„Möchte nicht, dass Deutschland traurig ist”

23. Platz: Das sagt Sarah Engels zur ESC-Niederlage

von Kölner Express

17.05.2026, 19:08 Uhr

17. Mai 2026 um 19:08 Uhr

Beim Eurovision Song Contest muss Deutschland mal wieder eine enttäuschende Platzierung verkraften: Sarah Engels erreichte mit ihrem Song „Fire“ nur Platz 23. Jetzt äußert sich die Sängerin persönlich zu dem Ergebnis.

Trotz ihres 23. Platzes im ESC-Finale zeigt sich Sarah Engels (33) entschlossen und selbstbewusst. Direkt nach der Show erklärte sie, dass sie und ihr Team alles gegeben hätten. Besonders in den vergangenen Wochen habe sie viel Unterstützung aus Deutschland gespürt.

Die Sängerin, die mit dem Song „Fire“ antrat, sagte: „Ich glaube, das ist kein Geheimnis, dass Deutschland generell es sehr, sehr schwer hat beim Eurovision“. Für Enttäuschung gebe es jedoch keinen Grund. Mit klaren Worten richtete sie sich an ihre Fans: „Ich möchte nicht, dass Deutschland traurig ist.“

Im Video oben seht ihr den sexy Auftritt von Sarah Engels beim ESC!

Sarah Engels: Der erhoffte ESC-Erfolg bleibt aus.

Sarah Engels: Der erhoffte ESC-Erfolg bleibt aus. IMAGO/STAR-MEDIA

Sarah Engels nach ESC-Pleite: „Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen“

Ihr Anliegen sei es, weiterhin Unbeschwertheit und Mut zu demonstrieren. Das Wagnis der ESC-Teilnahme habe sie gezielt auf sich genommen, doch das Ergebnis habe keinerlei Einfluss auf ihre Einstellung oder ihre private Situation.

Sarah Engels unterstrich: „Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen wie gestern“. Anstelle von Frustration bewies sie Sportsgeist und zollte der ESC-Gewinnerin aus Bulgarien Respekt. „Ich find‘ den geil. Ich mag Dara, die ist sexy. Ich mag den Song. Also ich bin sehr stolz auf sie.“

SWR-Fazit: Engels bot eine „super Show“

Der verantwortliche Sender SWR betrachtet das Ergebnis ebenfalls nicht als Katastrophe. Clemens Bratzler, der beim SWR für den ESC zuständig ist, erklärte: „Sarah hat wirklich eine super Show abgeliefert“. Sie habe Deutschland würdevoll repräsentiert und verdiene Anerkennung sowie Respekt.

Dass Bulgarien überraschend triumphierte, belege, dass man einen Sieg nicht erzwingen kann. Bratzler äußerte, dass er vorerst keine Notwendigkeit sehe, von der deutschen Vorgehensweise abzuweichen, den Act für den ESC vom Fernsehpublikum bestimmen zu lassen. Jedoch sei eine zukünftige Entscheidung innerhalb des Senders nicht gänzlich vom Tisch.

 (dpa/red)

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