Berlin – In Deutschland gelten insgesamt 7624 registrierte Flüchtlinge als „abgängig“: Sie wurden in Erstaufnahmeeinrichtungen erfasst, dann verlor sich ihre Spur. Allein in Rheinland-Pfalz verschwanden 923 Asylbewerber aus den Unterkünften. BILD weiß: Knapp ein Viertel der verschwundenen Personen ist bereits als Straftäter aufgefallen. Heißt: Von 923 Ex-Bewohnern haben 208 eine Strafakte – rund 23 Prozent.
Diese Zahl ist für die Behörden brisant. DENN: Ein knappes Viertel der Abgängigen in rheinland-pfälzischen Flüchtlingsheimen flieht demnach aus Angst vor Strafverfolgung. Zu diesen 208 polizeibekannten Asylbewerbern sind aktuell 638 Ermittlungsverfahren im polizeilichen Register vermerkt. Im Schnitt hat damit jeder von ihnen mehr als drei Strafverfahren am Hals.
CDU-Landeschef Gordon Schnieder (50) sieht wegen der 208 verschwundenen, kriminellen Asylbewerber die Sicherheit der Bürger in Rheinland-Pfalz in Gefahr. Die SPD-geführte Landesregierung verliere zunehmend die Kontrolle. Jeden Tag kämen „neue erschreckende Nachrichten“ ans Licht.
Rheinland-Pfalz wählt neuen Landtag
„Die Meldungen aus Rheinland-Pfalz belegen die Notwendigkeit der konsequenten Migrationswende“, sagt auch CDU-Parlamentsgeschäftsführer Steffen Bilger (46). Er meint: „Recht und Ordnung müssen wieder durchgesetzt werden.“ In Rheinland-Pfalz ist gerade Wahlkampf. Am 22. März wird ein neuer Landtag gewählt.



