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Studien: Migration als Wirtschaftsfaktor – mit Potenzial und Grenzen

23. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Forscher zeigen, dass Zuwanderung Arbeitsplätze schafft und Regionen stabilisiert. Doch Experten warnen: Ohne bessere Integration bleiben die Vorteile begrenzt.

Mehrere aktuelle Studien widerlegen Vorstellungen von massiven Abschiebungen als wirtschaftlich sinnvoll. Stattdessen belegen sie, dass Migration bereits heute die deutsche Wirtschaft unterstützt – durch zusätzliche Nachfrage, Unternehmensgründungen und Arbeitsplätze.

Ein Anstieg von hundert Geflüchteten pro 10.000 Einwohner führt im Durchschnitt zu sieben neuen Gewerbeanmeldungen mit insgesamt 27 neuen Arbeitsplätzen. Besonders bemerkenswert: Diese Unternehmen werden überwiegend von Deutschen gegründet, profitieren aber von neuer Nachfrage durch die Zuwanderer. Unter Migrantinnen und Migranten steckt zudem großes Potenzial für Fachkräfte in Mangelbranchen wie Pflege und Kinderbetreuung.

Allerdings zeigen die Forschungen auch Herausforderungen: Zugewanderte verdienen beim Arbeitsmarkteinstieg durchschnittlich 43 Prozent weniger als Inländer – deutlich über dem OECD-Durchschnitt. Viele bleiben länger in schlecht bezahlten Jobs stecken, was ihre Chancen auf Aufstieg und Weiterbildung schmälert. Die langfristigen wirtschaftlichen Vorteile von Migration hängen daher stark davon ab, wie gut Integration, Qualifizierung und gesellschaftliche Akzeptanz funktionieren.

H
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