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Ehemaliger AfD-Vertrauter bestätigt Remigrationspläne aus Potsdam

11. September 2025· Hitkanal.FM Redaktion

Erik Ahrens hat eidesstattlich bestätigt, dass auf einem geheimen Treffen 2023 ein Plan zur Vertreibung von Menschen mit Migrationshintergrund diskutiert wurde – auch von deutschen Staatsbürgern.

Im Januar 2024 hatte das Investigativportal Correctiv über ein vertrauliches Treffen in Potsdam berichtet, bei dem Vertreter der AfD, rechtsextreme Aktivisten und Rechtskonservative zusammenkamen. Nun liefert Erik Ahrens, ein ehemals enger Vertrauter von AfD-Funktionären, erste Insider-Informationen: Er bestätigt unter Eid, dass dort tatsächlich Konzepte zur sogenannten Remigration entwickelt wurden.

Ahrens zufolge handelte es sich dabei um konkrete Pläne, die auf "ethnische Säuberungen bzw. Vertreibungen" hinausliefen – "freiwillig oder unfreiwillig". Das Konzept stammte von Martin Sellner, einem führenden Vertreter der Identitären Bewegung. Besonders brisant: Der AfD-Fraktionschef in Sachsen-Anhalt, Ulrich Siegmund, soll demnach konkret angekündigt haben, solche Maßnahmen in seinem Bundesland umzusetzen, falls die AfD dort in Regierungsverantwortung kommt.

Die AfD hatte das Konzept nach der Erstveröffentlichung als harmlos dargestellt und behauptet, es gehe nur um die Abschiebung straffälliger Ausländer ohne deutschen Pass. Ahrens' Aussagen widersprechen diesem Kurs deutlich. Das Investigativteam hat nun sieben weitere Treffen-Teilnehmer kontaktiert, die zuvor eidig bestritten hatten, dass Vertreibungen von deutschen Staatsbürgern geplant waren.

H
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