Aktien: Rheinmetall-Aktie verliert bis zu 9,5 Prozent
Zentrale von Rheinmetall: Die Aktie des Dax-Konzerns hat im Handel am Donnerstag verloren. Foto: dpa
Frankfurt. Die Aktie von Rheinmetall ist am Donnerstag um bis zu neuneinhalb Prozent auf 1520,20 Euro gefallen. Später grenzte sie ihre Verluste etwas ein und schloss rund 6,5 Prozent im Minus.
Der Kurseinbruch sorgte für Aufsehen – er ist schließlich der größte zwischenzeitliche Tagesverlust seit April. Damals hatte US-Präsident Donald Trump mit seinen Zollforderungen die Märkte weltweit einbrechen lassen.
Dabei kam die Rheinmetall-Aktie am Donnerstag gleich von zwei Seiten unter Druck. Zum einen nahmen Investoren angesichts der Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts zwischen dem Iran und den USA in der ganzen Branche Gewinne mit. Aktien zum Beispiel von Renk oder Hensoldt verloren zwischenzeitlich um die vier Prozent.
Irans Außenminister Abbas Araghtschi hatte am späten Mittwoch erklärt, dass die geplanten Atomgespräche zwischen dem Iran und den USA am Freitag im Oman stattfinden sollen. Am Mittwoch schien das Treffen wegen Uneinigkeit zum Ort noch auf der Kippe zu stehen.
Analysten senken Kursziele leicht
Für zusätzliche Unruhe bei der Rheinmetall-Aktie sorgten negativ aufgenommene Analystenberichte. Die Privatbank Berenberg und die US-Investmentbank Jefferies bestätigten zwar ihre Kaufempfehlungen für die Rheinmetall-Aktie, senkten aber die Kursziele leicht und erklärten, dass der Konzern in einer Telefonkonferenz mit Analysten einen enttäuschenden Umsatzausblick gegeben habe.
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