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Drei Tote bei Lawinen in Frankreich – Alpen-weit Warnstufe erhöht

11. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Nach heftigen Schneefällen ist die Lawinengefahr in den Alpen deutlich gestiegen. In Frankreich kamen drei Skifahrer ums Leben. Experten warnen vor kritischen Bedingungen.

In den französischen Alpen haben sich zwei schwere Lawinenunglücke ereignet. Bei Arêches-Beaufort wurde ein Skifahrer unter dem Schnee begraben und konnte nicht gerettet werden, ein zweiter erlitt schwere Kopfverletzungen. Im Val d'Isère starben zwei weitere Skifahrer, nachdem sie unter zweieinhalb Metern Schnee verschüttet wurden. Ohne ihre Mobiltelefone hätten die Rettungskräfte die Verunglückten nicht lokalisieren können.

Die Lawinengefahr hat sich mit den jüngsten Schneefällen stark verschärft. Von Bayern bis Frankreich gilt vielerorts die zweithöchste Warnstufe »Groß«. Das Hauptproblem ist sogenannter Triebschnee – Schneemassen, die der Wind verweht hat und die bereits bei geringer Belastung abgehen können. Experten in Bayern, Österreich und der Schweiz beschreiben die Situation als »sehr kritisch« und warnen, dass Gefahrenstellen auch für erfahrene Wintersportler kaum erkennbar sind.

Besonders im ungesicherten Gelände abseits der Pisten herrschen derzeit extreme Bedingungen. Behörden raten zu großer Vorsicht und Zurückhaltung. Das gilt vor allem für Skitouren-Geher und andere Tiefschnee-Sportler in den betroffenen Alpenregionen.

H
Hitkanal.FM Main
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