Hamburger Wolf vermutlich gestorben
Der Wolf, der vor zwei Monaten in Hamburg eine Frau verletzt hatte, ist nach Angaben der Umweltbehörde wahrscheinlich tot. Das Ortungshalsband des Tieres sendet seit Ende Mai kein Signal mehr.
Der junge Wolf, der im Frühjahr für Schlagzeilen in Hamburg sorgte, ist vermutlich verendet. Die Hamburger Umweltbehörde geht nach dem Ausfall des Sender-Halsbandes seit Ende Mai von seinem Tod aus. Umfangreiche Suchaktionen blieben erfolglos.
Das Tier hatte sich in den Stadtteil Altona verirrt und dabei eine Frau verletzt. Nach seiner Einbringung wurde der Wolf mit einem hochzuverlässigen GPS-Sender ausgestattet und Ende März wieder freigelassen. Anschließend zeigte das Tier normales Verhalten und ließ sich in einem ländlichen Gebiet Niedersachsens nieder – mehr als 150 Kilometer von Hamburg entfernt.
Naturschützer stellen allerdings in Frage, ob der Wolf die Frau tatsächlich angegriffen hat. Sie vermuten, dass das panische Tier die Frau möglicherweise nur angesprungen haben könnte.