John Bolton plädiert auf nicht schuldig
Der frühere Sicherheitsberater Donald Trumps ist wegen Veruntreuung angeklagt. Bolton bestritt die Vorwürfe vor Gericht in Maryland.
John Bolton, der während Trumps erster Amtszeit als Nationaler Sicherheitsberater tätig war, hat sich vor einem US-Gericht gegen Anschuldigungen gewehrt. Der Diplomat plädierte am Freitag in einem Gericht nahe Washington auf nicht schuldig. Ihm wird Veruntreuung vorgeworfen.
Boltons Fall reiht sich in eine Serie von Anklagen gegen prominente Trump-Kritiker ein. Bereits im September war der ehemalige FBI-Chef James Comey angeklagt worden, ebenso New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James wegen Vorwürfen des Bankbetrugs. Beobachter vermuten einen politischen Hintergrund dieser Verfahren. Trump betont hingegen, es gehe um die Verfolgung von Ungereimtheiten.
Bolton war 2018 in Trumps Team eingestiegen, verließ es aber nach etwa anderthalb Jahren im Streit. Der als außenpolitischer Hardliner bekannte Diplomat veröffentlichte später ein kritisches Buch über seinen früheren Chef und kritisiert Trumps Russland-Politik bis heute.