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Spaniens größter Kokain-Fund auf hoher See

14. Januar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Spanische Spezialeinheiten haben im Atlantik knapp zehn Tonnen Kokain sichergestellt. Der Frachter aus Brasilien wurde westlich der Kanaren gestoppt – ein Rekord für die spanische Nationalpolizei.

Spanische Einsatzkräfte haben in einer groß angelegten Operation einen Frachter im Atlantik geentert und dabei knapp zehn Tonnen Kokain beschlagnahmt. Das Schiff wurde etwa 540 Kilometer westlich der Kanaren abgefangen. Nach Angaben der spanischen Nationalpolizei handelt es sich um die größte Kokainmenge, die die Behörde je auf hoher See sichern konnte.

Die gesamte 13-köpfige Besatzung wurde festgenommen. Die Drogen waren in einer Salzladung versteckt gewesen. Die beteiligten Einsatzkräfte konnten auch eine Schusswaffe konfiszieren. Das Schiff wurde anschließend in den Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa gebracht.

Bei der Operation mit dem Namen "Marea Blanca" unterstützten die US-Antidrogenbehörde DEA sowie Behörden aus Frankreich, Großbritannien und Portugal die spanischen Spezialisten. Der Erfolg unterstreicht die gestiegene Bedrohung durch südamerikanische Drogenbanden: Spanien hat sich zu einem der wichtigsten Einfallstore für Kokain nach Europa entwickelt.

H
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