Mercedes investiert Milliarden in US-Produktion
Der Stuttgarter Autobauer Mercedes-Benz steckt sieben Milliarden Dollar in seine amerikanischen Standorte. Dabei bleibt das Werk in Alabama zentral für die Strategie des Konzerns.
Mercedes-Benz wird seine Investitionen in den USA deutlich ausbauen. Der Autohersteller kündigte am Dienstag an, insgesamt sieben Milliarden Dollar in die amerikanischen Produktionsanlagen zu pumpen. Allein vier Milliarden Dollar sollen bis 2030 in das Werk bei Tuscaloosa im Bundesstaat Alabama fließen, wo derzeit SUV-Modelle wie der GLE und GLS vom Band laufen.
Obwohl die USA durch Handelszölle unter Präsident Trump belastet werden, sieht Mercedes den amerikanischen Markt als strategisch wichtig an. Das Unternehmen will dort neue Produkte entwickeln, die Infrastruktur modernisieren und in seine Arbeitskräfte investieren. Nach eigenen Angaben hat der Konzern in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich eine Milliarde Dollar jährlich in die USA gesteckt.
Bei der Ankündigung präsentierte Mercedes zugleich überarbeitete SUV-Modelle. In Tuscaloosa werden neben den Standardmodellen auch Elektrofahrzeuge sowie Varianten der Sportmarke AMG und der Luxusmarke Maybach produziert – sowohl für den US-Markt als auch für den Export weltweit.