Baden-Württemberg: CDU und Grüne werden von Partnern zu erbitterten Gegnern
Wahlkampf-Abschluss in Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann (v.l.n.r.), Cem Özdemir; Friedrich Merz, Manuel Hagel. Foto: dpa, Imago
Stockach, Ulm. Zum Schluss werfen sie noch einmal alles rein. Als CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel und Kanzler Friedrich Merz in die große Sporthalle in Stockach beim Bodensee einlaufen, erheben sich fast alle im Publikum. Zu einem Popmusik-Instrumental bahnen sich Merz und Hagel ihren Weg zur Bühne, begleitet vom rhythmischen Klatschen des Publikums.
Ein paar Stunden später in einer Veranstaltungshalle in Ulm, wieder rhythmisches Klatschen: Als Grünen-Spitzenkandidat Cem Özdemir und Ministerpräsident Winfried Kretschmann hereinkommen, bleiben hier die Leute aber noch sitzen. Freilich ganz anders ist die Musik: Was da aus den Instrumenten der Blaskapelle „Schwäbisch Sieben“ kommt, eingekleidet in Tracht und Kniestrümpfe, hat mit Popmusik nichts zu tun.
Bei den Wahlkampfabschluss-Veranstaltungen von CDU und Grünen in Baden-Württemberg am vergangenen Freitagabend sind die Spitzenkandidaten und ihre prominenten Begleiter auch abseits der Musik fest entschlossen, ihre Unterschiedlichkeit herauszustellen. Das wirkt fast ein bisschen absurd: Die beiden Parteien regieren seit zehn Jahren gemeinsam im Ländle und werden es wohl auch nach der Wahl tun.
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