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Bafin prüft Dekabank-Bilanz: Millionen-Steueransprüche im Fokus

08. Juni 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die Finanzaufsicht Bafin untersucht den Jahresabschluss der Dekabank auf mögliche Verstöße gegen Rechnungslegungsvorschriften. Grund sind fragliche Steuerguthaben in dreistelliger Millionenhöhe.

Die Bafin hat eine Untersuchung des Konzernabschlusses der Dekabank für 2024 eingeleitet. Die Prüfung konzentriert sich auf Steuererstattungsansprüche in Höhe von 478 Millionen Euro, die das zur Sparkassengruppe gehörende Institut in seine Bilanz aufgenommen hat.

Diese Ansprüche beziehen sich auf Kapitalertragsteuer aus Aktienhandelsgeschäften zwischen 2013 und 2018. Das Finanzamt hatte die Anerkennung dieser Ansprüche bereits versagt. Die Bafin vermutet, dass die Dekabank zu Unrecht davon ausging, dass eine spätere Anerkennung überwiegend wahrscheinlich ist – eine Bedingung, die für die Bilanzierung erforderlich wäre.

Die Dekabank bestätigte die Prüfung und äußerte sich zuversichtlich: Das Institut ist nach eigenen Angaben davon überzeugt, dass seine Bilanzierungspraxis den internationalen Rechnungsstandards entspricht. Die Ergebnisse der Untersuchung sollen veröffentlicht werden, sobald diese abgeschlossen ist.

H
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