Zwei Eiskletterer in Alpenregion tödlich verunglückt
Innerhalb eines Tages sind zwei Kletterer in Bayern und Österreich ums Leben gekommen. Ein 22-Jähriger stürzte allein ab, ein schwedischer Soldat wurde von Eis getroffen.
Im Oberallgäu ist ein 22-jähriger Eiskletterer tödlich verunglückt. Der Mann war am Donnerstag allein zu einer Tour an den Gaisalpfällen in Reichenbach aufgebrochen. Am Freitagmorgen entdeckten andere Kletterer seine leblose Person im Schnee und alarmierten die Rettungskräfte. Ein Hubschrauber brachte den Verunglückten aus dem steilen Gelände, konnte aber nur noch seinen Tod feststellen.
Am selben Tag ereignete sich ein tödlicher Unfall auch in Österreich. Ein 31-jähriger schwedischer Soldat wurde beim Eisklettern am Schranbach-Eisfall in Kaprun von einem abbrechenden Eiszapfen getroffen und tödlich verletzt. Der Mann nahm an einem Lehrgang des österreichischen Bundesheers teil.
Die genauen Umstände beider Unfälle sind noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Beide Vorfälle verdeutlichen die Gefahren, die beim Eisklettern in den Alpen lauern.