Bei Spezialoperation: Mexikos mächtigster Drogenboss getötet

Bei Spezialoperation: Mexikos mächtigster Drogenboss getötet

Bei Spezialoperation: Mexikos mächtigster Drogenboss getötet

15 Millionen Dollar Kopfgeld auf „El Mencho“

„El Mencho“ gehörte zu den meistgesuchten Verbrechern der Welt

„El Mencho“ gehörte zu den meistgesuchten Verbrechern der Welt

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Mexiko-Stadt – Er galt als einer der gefährlichsten Männer Mexikos – so gefährlich, dass die USA eine Belohnung von 15 Millionen Dollar auf seine Festnahme aussetzten. Jetzt ist der gefürchtete Drogenboss El Mencho (59) getötet worden. Er starb nach einer Spezialoperation der mexikanischen Armee, wie das Verteidigungsministerium inzwischen bestätigte. El Mencho wurde bei der Militäroperation schwer verletzt und starb, als er auf dem Luftweg nach Mexiko-Stadt gebracht wurde.

Nemesio Oseguera Cervantes, wie er bürgerlich heißt, führte seit 2011 das von ihm gegründete Drogenkartell Jalisco Nueva Generación (CJNG) an. Die Organisation setzte sich im mexikanischen Drogenkrieg als mächtigstes Kartell des Landes durch. Bei dem Einsatz in der Gemeinde Tapalpa im westlichen Bundesstaat Jalisco seien zudem zwei mutmaßliche Mitglieder des Kartells Jalisco Nueva Generación festgenommen worden.

Drei Soldaten wurden demnach verletzt und mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach Bekanntwerden seines Todes reagierten Mitglieder des Kartells mit massiver Gewalt. Der Gouverneur des Bundesstaates Jalisco schrieb auf X, dass in mehreren Bundesstaaten Straßen blockiert wurden.

Ausnahmezustand in Mexiko: Gewalt-Eskalation nach Tod von Drogenboss

Quelle: x.com

Mitglieder des CJNG zündeten Busse und Autos an, sperrten so Straßen

Mitglieder des CJNG zündeten Busse und Autos an, versperrten so die Straßen

Ausgebrannte Autos und Lastwagen stehen auf den Straßen

Die mexikanische Regierung empfiehlt Bewohnern der betroffenen Gebiete, die Straßen zu meiden

In Jalisco, Michoacán, Aguascalientes, Tamaulipas und Guanajuato brannten Autos, Lastwagen und Busse. Die US-Regierung empfahl ihren Bürgern in den betroffenen Regionen, Schutz zu suchen. Zudem wurden Feuer in Apotheken und kleinen Einzelhandelsgeschäften gelegt.

Mexiko im Chaos, Furcht vor Rache

Lokale Medien berichten, dass bei einem Ausbruch aus dem Reclusorio-Vallarta-Gefängnis in Santo Domingo zwei Wachleute getötet wurden. Auch an den Flughäfen von Puerto Vallarta und Guadalajara kam es zu Chaos. Der Flugbetrieb am Flughafen von Puerto Vallarta wurde eingestellt.

Soldaten sichern den Bereich um eine Straßensperre

Soldaten sichern den Bereich um eine Straßensperre

Die US-Regierung hatte die extrem gewalttätige Verbrecherorganisation von El Mencho als ausländische Terrororganisation eingestuft. Dem CJNG werden zahlreiche Verbrechen zugeschrieben. Das Kartell ließ Polizisten ermorden, verübte Attentate und entführte 2016 den Sohn des rivalisierenden Kartellchefs El Chapo vom Sinaloa-Kartell. Medien vermuten, die Rache des CJNG könnte extrem ausfallen.

Sein Kartell operierte international

Nemesio Oseguera Cervantes, auch bekannt als „Der Herr der Hähne“, wurde 59 Jahre alt. Das von ihm geführte Verbrechersyndikat gilt als transnationale Organisation mit Verbindungen bis nach China und Australien. Neben dem Handel mit Fentanyl soll es laut den Berichten auch in Erpressung, Schleusung von Migranten, Diebstahl von Öl und Mineralien sowie Waffenhandel verwickelt sein.

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