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Mexikos gefürchtetster Drogenboss getötet

23. Februar 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Eine Militäroperation in Jalisco endet tödlich für El Mencho. Der Chef des mächtigsten mexikanischen Kartells wird bei dem Einsatz schwer verletzt und stirbt während des Transports. Sein Tod löst Gewaltausbrüche aus.

Die mexikanische Armee hat bei einer Spezialoperation den seit Jahren meistgesuchten Drogenboss des Landes getötet. Nemesio Oseguera Cervantes, besser bekannt als El Mencho, erlitt während des Militäreinsatzes in der Gemeinde Tapalpa schwere Verletzungen. Der 59-Jährige starb noch während seiner Beförderung nach Mexiko-Stadt. Das mexikanische Verteidigungsministerium bestätigte den Todesfall offiziell. Die USA hatten für die Ergreifung des Verbrechens 15 Millionen Dollar ausgelobt.

Seit 2011 führte El Mencho das Kartell Jalisco Nueva Generación an, das sich zur stärksten kriminellen Organisation Mexikos entwickelt hatte. Die transnationale Verbrecherorganisation war in diverse illegale Aktivitäten verwickelt – von Drogenhandel über Menschenschmuggel bis hin zu Entführungen und Mord. Die USA stufte das CJNG als Terrororganisation ein.

Nach Bekanntgabe seines Todes kam es zu massiven Gewaltausbrüchen. Kartellmitglieder blockierten Straßen in mehreren Bundesstaaten und zündeten Fahrzeuge an. Auch Brände in Geschäften wurden gemeldet. Am Flughafen von Puerto Vallarta musste der Betrieb eingestellt werden, zudem ereignete sich ein Ausbruch aus einem Gefängnis mit Todesopfern. Die Behörden warnen die Bevölkerung vor weiteren Eskalationen.

H
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