Israels Premier Benjamin Nethanyahu (am 1. März)
Foto: Avi Ohayon / GPO / EPA
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Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu hat während des Irankriegs ein »geheimes« Treffen mit dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mohamed bin Zayed Al Nahyan, abgehalten. »Während der Operation ›Brüllender Löwe‹ hat Ministerpräsident Benjamin Netanyahu den Vereinigten Arabischen Emiraten einen Besuch abgestattet, wo er sich mit Präsident Mohamed bin Zayed Al Nahyan traf«, teilte das Büro Netanyahus am Mittwoch in einer Erklärung mit. (Mehr zu der Bezeichnung »Brüllender Löwe« lesen Sie hier.)
Einen Tag zuvor hatte der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, erklärt, Israel habe während des Irankriegs Iron-Dome-Luftabwehrsysteme und Personal zu deren Bedienung in die Emirate entsandt.
Ohne Huckabees Angaben ausdrücklich zu bestätigen, bezeichnete Netanyahus Büro den Besuch als »historischen Durchbruch in den Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten«. Die Nachrichtenagentur Reuters datiert das Treffen auf den 26. März und gibt Al Ain an der Grenze zu Oman als Treffpunkt an.
Es gibt allerdings ein Problem an der Meldung aus Israel: Die Vereinigten Arabischen Emirate selbst bestreiten den Vorgang. Die »kursierenden Berichte über einen angeblichen Besuch« Netanyahus in den Emiraten seien nicht zutreffend, erklärte das Außenministerium der Emirate am Donnerstag. Auch eine israelische Militärdelegation sei nicht empfangen worden. Die Beziehungen zu Israel seien »öffentlich« und beruhten nicht auf »intransparenten oder inoffiziellen Vereinbarungen«, erklärte das Ministerium weiter.
Auch aus Iran kam eine Reaktion auf die ursprüngliche Meldung. Das Außenministerium des Landes bezeichnete mögliche »Absprachen mit Israel« als »unverzeihlich«. Ohne die Emirate beim Namen zu nennen, erklärte Außenminister Abbas Araghchi, Länder würden entsprechend »zur Rechenschaft gezogen«.
US-Botschafter Huckabee hatte am Dienstag in Tel Aviv gesagt, die Unterzeichnung des ersten Abraham-Abkommens mit Israel habe den Emiraten »Vorteile« gebracht. »Israel hat ihnen gerade Iron Dome-Batterien und Personal zur Unterstützung bei deren Betrieb geschickt«, sagte der Botschafter. »Wie kommt das? Weil es eine außergewöhnliche Beziehung zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel gibt, die auf den Abraham-Abkommen basiert«, fuhr Huckabee fort.
Huckabee sagte, die Golfstaaten hätten verstanden, dass sie eine Entscheidung treffen müssten. Sie hätten Angriffe aus Iran zu fürchten, nicht aus Israel. Die Lehre aus dem Krieg sei, dass nicht Israel der Feind der Golfstaaten sei, sondern Iran.
Mit den Abraham-Abkommen, die US-Präsident Donald Trump während seiner ersten Amtszeit auf den Weg gebracht hatte, normalisierten unter anderem die Emirate, Bahrain und Marokko ihre Beziehungen zu Israel. 2021 eröffnete die israelische Botschaft in Abu Dhabi. Seit dem israelischen Vorgehen im Gazastreifen allerdings gibt es auch in den Emiraten immer mehr Kritiker der Öffnung zu Israel.
Iran hatte die Emirate in dem durch Angriffe der USA und Israels begonnenen Krieg stärker als jedes andere Land der Region ins Visier genommen. Trotz einer vor einem Monat begonnenen Feuerpause in dem Krieg verzeichneten die Emirate weiterhin mehrere Raketen- und Drohnenangriffe aus Iran. Die ölreichen Emirate sind ein wichtiger Verbündeter der USA in der Region.
Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten laut einem Bericht des »Wall Street Journal« im April Iran angegriffen. Die Angriffe hätten sich gegen eine Raffinerie auf der iranischen Insel Lawan gerichtet, berichtete die US-Zeitung.
Bisher waren Angriffe der Vereinigten Arabischen Emirate auf Iran in dem Krieg nicht bekannt. Der iranische Sender Irib hatte am 8. April berichtet, Raketen- und Drohnenangriffe unter anderem auf die Emirate seien »wenige Stunden nach dem Angriff auf die Ölanlagen der Insel Lawan« ausgeführt worden.
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