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Bergung von Atommüll aus Asse verschoben

14. März 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die geplante Räumung des maroden Atommülllagers Asse in Niedersachsen verzögert sich erheblich. Statt 2033 kann die Bundesgesellschaft für Endlagerung derzeit keinen neuen Starttermin nennen.

Das Atommülllager Asse in Niedersachsen wird vorerst nicht wie geplant geräumt. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) hat angekündigt, derzeit keinen zuverlässigen Zeitpunkt für den Beginn der Rückholung nennen zu können. Grund seien zu viele offene Fragen im Gesamtkonzept, sagte BGE-Sprecherin Dagmar Dehmer. Bisher war mit einem Starttermin im Jahr 2033 kalkuliert worden.

In der Schachtanlage im Landkreis Wolfenbüttel lagern rund 126.000 Fässer mit radioaktivem Abfall aus den 1960er und 1970er Jahren. Da das Bergwerk zunehmend instabil wird, besteht ein gesetzlicher Auftrag zur unverzüglichen Stilllegung und Bergung der Materialien. Ein 2020 vorgelegter Plan habe sich jedoch als nicht ausreichend vorbereitet erwiesen, erklärte die BGE. Zeitschätzungen hätten sich als zu niedrig angesetzt herausgestellt, Umplanungen seien erforderlich. Details zum aktuellen Stand will die BGE im April präsentieren.

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) kritisierte die Verzögerung scharf. Er warf der Bundesregierung vor, die Räumung zu verzögern und stattdessen die Flutung des Bergwerks vorzubereiten. Meyer forderte ein entschlossenes Handeln zur Umsetzung des vom Bundestag beschlossenen Asse-Gesetzes.

H
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