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VW baut 19.000 Stellen ab – doch die Kosten steigen weiter

15. Juni 2026· Jonas Brinkmann

Volkswagen spart massiv: Konzernchef Blume baut Jobs ab und fährt Investitionen zurück. Trotzdem wachsen zentrale Kostenblöcke und die Gewinne brechen ein.

Volkswagen fährt einen radikalen Sparkurs. Allein in der deutschen VW AG sollen bis Jahresende 19.000 Arbeitsplätze sozialverträglich wegfallen. Konzernchef Oliver Blume will damit den Konzern grundlegend umbauen – denn das klassische Geschäftsmodell funktioniert in der heutigen Marktlage nicht mehr.

Doch die Bilanz zeigt ein paradoxes Bild: Während VW Milliarden einspart und die Produktionskapazität drastisch senkt, steigen paradoxerweise zentrale Kostenblöcke weiter an. Gleichzeitig brechen die Gewinne des Konzerns ein. Die angestrebte Marge von acht bis zehn Prozent hat VW bislang noch nie erreicht – ebenso wenig die geplante Produktion von nur noch neun Millionen Fahrzeugen jährlich.

Diese widersprüchliche Entwicklung sorgt auch bei Großaktionären aus der Familie Porsche-Piëch für Unbehagen. Vor allem die Frage, ob Blume die ehrgeizige Sanierungsstrategie wirklich unter Kontrolle hat, wird lauter gestellt.

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