BKA warnte vor CSD-Attentäter

Der mutmaßliche Angreifer vom Berliner CSD war bereits vor der Tat als Sicherheitsrisiko eingestuft worden. Das zeigen Recherchen mehrerer Medien.
Dem Bundeskriminalamt war der mutmaßliche Attentäter vom Berliner Christopher Street Day offenbar schon länger bekannt. Ein BKA-Analysesystem hatte Abdul B. bereits Wochen vor dem Anschlag als "Hochrisikoperson" klassifiziert, wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichten.
Die Sicherheitsbehörden behielten den Mann vor dem Anschlag auch im Blick: Kurz vor der Tat wurde er von den Behörden gefilmt. Trotz der Einstufung als Hochrisiko kam es zur Attacke, bei der mehrere Menschen verletzt wurden.
Die Berichte werfen Fragen zur Überwachung und Prävention auf und könnten zu einer Debatte über die Arbeit der Sicherheitsbehörden führen.