Bulgarien protestiert gegen Drohnenanschläge im Schwarzen Meer
Zum wiederholten Mal sind Schiffe vor der bulgarischen Küste unter Drohnenfeuer geraten. Die Regierung in Sofia reagiert mit diplomatischen Mitteln und warnt vor Risiken für die europäische Sicherheit.
Bulgarien beklagt erneute Anschläge auf Handelsschiffe im Schwarzen Meer. Innerhalb von nur sieben Tagen kam es bereits zum zweiten Mal zu Drohnenangriffen auf Schiffe vor der bulgarischen Küste. Das Land reagiert mit scharfer Kritik und diplomatischem Protest.
Die bulgarische Regierung bestellte daraufhin die russische Botschafterin ein. Mit dieser Maßnahme signalisiert Sofia sein Missfallen und macht deutlich, dass solche Vorfälle nicht akzeptabel sind.
Sicherheitsexperten warnen inzwischen vor den größeren Konsequenzen dieser Anschläge. Sie sehen in der anhaltenden Gewalt im Schwarzen Meer eine konkrete Bedrohung für die Stabilität und Sicherheit Europas.