Bayern siegt zitternd in Augsburg – Transfer-Ärger im Hintergrund
Die Bayern gewinnen bei Sandro Wagners Augsburg mit 3:2 und führen die Tabelle an. Doch nach deutlicher Führung wackeln die Münchner erneut. Zusätzlich droht ein wichtiger Spielertransfer zu scheitern.
Der FC Bayern hat seinen perfekten Saisonstart mit einem 3:2-Auswärtssieg beim FC Augsburg fortgesetzt. Mit sechs Punkten aus zwei Spielen steht der Rekordmeister an der Tabellenspitze. Allerdings offenbarten sich dabei erneut Stabilitätsprobleme: Nachdem Bayern in der ersten Halbzeit mit 3:0 führte, ließen die Münchner ihre Gegner in der zweiten Halbzeit zurückkommen und mussten am Ende um den Sieg zittern.
Serge Gnabry und Luis Diaz brachten Bayern mit ihren Treffern schnell in Führung, bevor Michael Olise auf 3:0 erhöhte. Augsburgs Trainer Sandro Wagner schaffte es jedoch, sein Team zu mobilisieren. Jakic und Kömür verkürzten mit zwei schnellen Toren auf 2:3, sorgten damit für Spannung bis zum Schlusspfiff. Eine brutale Szene ereignete sich am Ende: Bayern-Verteidiger Sacha Boey ramte Augsburgs Robin Fellhauer zu Boden, der daraufhin mit Halskrause vom Platz gebracht werden musste.
Überschattet wurde die Partie von schlechten Nachrichten für Bayern-Sportvorstand Max Eberl. Der geplante Leih-Transfer von Chelseas Stürmer Nicolas Jackson zu den Bayern droht zu platzen, obwohl sich alle Beteiligten bereits einig waren. Die Gründe für den Rückschlag sind noch unklar.