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Bundesregierung blockiert chinesische Übernahme von Zippel

07. Oktober 2026· Daniel Kastner

Trotz Kartellamt-Freigabe hat die Bundesregierung die geplante Übernahme des Logistikunternehmens Zippel durch die chinesische Reederei Cosco untersagt. Sicherheitsbedenken waren ausschlaggebend.

Die Bundesregierung hat ein Veto gegen die geplante Mehrheitsübernahme des Logistikunternehmens Zippel durch den chinesischen Schifffahrtskonzern Cosco eingelegt. Damit setzt sich die Regierung über die vorherige Genehmigung des Bundeskartellamts hinweg.

Begründet wird der Schritt mit Sicherheitsbedenken. Die Entscheidung zeigt die wachsende Sensibilität der deutschen Behörden bei Investitionen aus China in kritische Infrastrukturen und strategisch wichtige Bereiche der Wirtschaft.

Der Fall unterstreicht die Spannung zwischen kartellrechtlicher Bewertung und staatlichen Sicherheitsinteressen. Während das Kartellamt primär Wettbewerbsfragen prüft, können andere Behörden bei Übernahmen von Unternehmen in sensiblen Bereichen Bedenken anmelden.

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